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Iran-Bedrohung vereint Netanjahu, Herzog

Iran-Bedrohung vereint Netanjahu, Herzog

ICEJ-Nachrichten vom 25 Juni 2015
ICEJ Nachrichtenredaktion
ein blaues Logo auf weißem Hintergrund. Zu lesen: ICEJ. Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu und Oppositionsführer Isaak Herzog sind sich darin einig, dass das umstrittene Atomprogramm des Iran Israel bedroht. Am Dienstag erklärte Herzog bei einem Besuch in Großbritannien: „Es besteht kein Unterschied darin, wie Netanjahu und ich die Bedrohung durch den Iran deuten. … Ich lehne den diplomatischen Prozess nicht ab. Aber … wir wollen wissen, was abgemacht wird, welches das bestmögliche Abkommen ist, das erreicht werden kann. Wird es die Region in eine bessere Richtung bewegen? Das macht uns Sorgen.“

Ajatollah Chamenei, der geistliche Führer des Iran, lehnte am Dienstag wesentliche Bedingungen für ein Atomabkommen ab. Chamenei erklärte, dass es nicht akzeptabel sei, die iranische nukleare Forschung und Entwicklung für eine lange Zeit wie zehn bis zwölf Jahre zu stoppen. Zudem forderte er, alle finanziellen und wirtschaftlichen Iran-Sanktionen müssten am Tag der Unterzeichnung eines Abkommens komplett aufgehoben werden.

Diese Woche wurde bekannt, dass mehrere große westliche Energiefirmen bereits mit iranischen Behörden über einen Wiedereintritt auf den iranischen Markt nach einer möglichen Aufhebung der Iran-Sanktionen sprechen. Bis zum 30. Juni 2015 wollen sich die 5+1-Mächte (USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich sowie Deutschland) mit Teheran auf ein Atomabkommen einigen.

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