MENÜ

Israel, Du bist nicht allein!

Israel, Du bist nicht allein!

Christen zeigen Solidarität beim KKL-Kongress in Stuttgart
ICEJ Nachrichtenredaktion
Israel, Du bist nicht allein! KKL Kongress

Über 1100 Besucher, darunter viele Christen, haben am 08. Februar beim Kongress des Jüdischen Nationalfonds (hebräisch abgekürzt KKL) in Stuttgart ihre Solidarität mit dem jüdischen Staate bekundet und das 50jährige Bestehen der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland gefeiert. Neben Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und Militär gestalteten auch Vertreter christlicher Israel-Werke das bunte und vielseitige Programm im Kursaal in Bad Cannstatt mit, das unter dem Motto „Natürlich für Israel“ stand.

„Israel, Du bist nicht allein!“ versicherte Gottfried Bühler, erster Vorsitzender der ICEJ-Deutschland, den zahlreichen jüdischen Teilnehmern aus dem In- und Ausland. In einer Podiumsdiskussion mit Harald Eckert, dem Gründer von „Christen an der Seite Israels“ betonte Bühler, dass es allein an der Gnade des Gottes Abrahams, Isaaks und Jakobs liege, dass Deutschland in den letzten 70 Jahren nach Kriegsende einen solchen Aufschwung erleben durfte. Die anwesenden Christen forderte er auf, auch in diesem besonders wichtigen Jahr 2015 um Zions willen nicht zu schweigen.

Harald Eckert, der auf dem Kongress mit dem „Goldenen Olivenzweig“ für seine jahrzehntelangen Bemühungen um Solidarität mit Israel geehrt worden war, bedankte sich herzlich für das gewachsene Vertrauen zwischen Juden und Christen. „Das ist für mich ein substanzielles Wunder“, erklärte er und verlieh seiner Hoffnung auf ein weiteres Zusammenwachsen in gegenseitiger Geduld und Wertschätzung Ausdruck.

Maren Steege, Projekt-Managerin bei der ICEJ, sprach in einer weiteren Talkrunde mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Steffen Bilger über die junge Generation und ihre Beziehung zu Israel. Bilger, der jedes Jahr mit jungen Parlamentariern nach Israel reist, zeigte sich beeindruckt über den israelischen Pionier- und Gründergeist, von dem sich die „Deutschen das eine oder andere abschauen könnten“. Als Herausforderung bezeichnete er die Tatsache, dass deutsche Schüler kaum noch persönliche Bezüge zur deutschen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus hätten. „Hier sind neue Ansätze erforderlich“, sagte er mit Blick auf die Bildungspolitik. „Gleichzeitig stellt sich uns eine weitere neue Herausforderung durch den neuen Antisemitismus, auch im Bundestag“.

Weitere Artikel

Portraitfoto eines dunkelhäutigen Mannes mit Schnäuzer, Glanze, Anzug und Krawatte

Uganda an Israels Seite: „Weil wir Christen sind"

Ugandas Generalstabschef und gleichzeitig Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba setzte eine Reihe pro-israelischer Posts in den Sozialen Medien ab.

Skyline einer Stadt bei Nacht

Hormuz: Militärmission mit VAE?

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) signalisieren laut unbestätigten Berichten Bereitschaft, sich an der Sicherung der Straße von Hormuz zu beteiligen.

verschwommen dargestellter Programmcode in weiß auf blauem Hintergrund

Unternehmen im Cyber-War

Moderne Kriege werden auch im Internet geführt. Hacker-Angriffe aus dem Iran zwingen israelische Unternehmen zu Innovationen.

der Blick nach draußen durch ein Fenster. Das Gebäude ist zerstört, es liegen überall Trümmer herum, das Fensterglas nicht mehr vorhanden.

Libanon weist Irans Botschafter aus

Anders als viele westliche Staaten erklärt der Libanon den iranischen Botschafter zur "Persona non grata".

an einem Nachthimmel sind viele kleine leuchtenden nahe beieinanderstehende Punkte zu sehen

Massiver Raketenbeschuss auf Haifa

Eine der größten bisherigen Angriffswellen betraf Haifa, wo unser Heim für Holocaustüberlebende steht.

zwei verletzte Menschen liegen auf dem Boden und werden versorgt. Sie bluten, einer hat eine Kopfwundeund hält sich ein weißes Tuch hin

Israels Existenzkampf heilt Wunden weltweit

Das ist passiert: Seit dem 7. Oktober 2023 wurden weit über 10.000 meist junge Israelis körperlich verletzt. Hunderttausende stehen in der akuten Gefahr, Posttraumatische Belastungsstö...

ein Flugzeug in der Luft

Weiter keine Flüge von und nach Israel

Mehrere Tausend Israelis noch immer im Ausland gestrandet.

Ein Graffitti an eíner Betonwand: Free Palestine from Hamas

Gazastreifen: Milizen gegen Hamas

Immer mehr palästinensische bewaffnete Gruppen kämpfen im Gazastreifen gegen die Hamas.

drei Männer bringen ein schild an einer Außenwand eines Gebäudes an

Ein Drittel aller Israelis ohne Schutz

Erneut gab es in Israel Tote durch Raketenangriffe. Streubomben stellen eine zusätzliche Gefahr dar.

der Blick nach draußen durch ein Fenster. Das Gebäude ist zerstört, es liegen überall Trümmer herum, das Fensterglas nicht mehr vorhanden.

Bewohner wollen bleiben

Trotz heftigen Beschusses wollen viele Israelis den Norden nicht ein zweites Mal verlassen.