MENÜ

Syrien berücksichtigt jüdische Interessen

Syrien berücksichtigt jüdische Interessen

Karin Lorenz, Redaktionsleiterin, ICEJ Deutscher Zweig e.V.
eine Frau mit weißem Kittel und blauen Gummihandschuhen sitzt bei einem auf einer Bahre liegenden Kind. Geegnüber stehen weitere Bahren, auf denen zwei Frauen mit Kopftuch sitzen

Erstmals seit Jahrzehnten darf in Syrien wieder eine jüdische Organisation aktiv sein. Die Stiftung „Jüdisches Erbe in Syrien“ hat einen brisanten Auftrag.

1948 lebten in Syrien rund 30.000 Juden, am Ende der Assad-Diktatur 2024 nur noch zehn. Jüdischer Besitz war beschlagnahmt, Synagogen wurden zerstört. Die Stiftung darf sich für die Rückgabe beschlagnahmter Grundstücke einsetzen. Die syrische Bevölkerung feiert außerdem Ahmed al-Ahmed, einen gebürtigen Syrer, der beim judenfeindlichen Terroranschlag in Sydney einen der zwei Attentäter entwaffnete.

Syriens Interimspräsident al-Schaara schließt normale Beziehungen zu Israel allerdings weiterhin aus.

Filmtipp: Mit Gewehr und Bibel

(Foto: Während des Bürgerkriegs in Syrien half die israelische Armee in Eigeninitiative bei der Versorgung verletzter syrischer Kinder /GPO/Kobi Gideon)

Weitere Artikel

Portraitfoto eines dunkelhäutigen Mannes mit Schnäuzer, Glanze, Anzug und Krawatte

Uganda an Israels Seite: „Weil wir Christen sind"

Ugandas Generalstabschef und gleichzeitig Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba setzte eine Reihe pro-israelischer Posts in den Sozialen Medien ab.

Skyline einer Stadt bei Nacht

Hormuz: Militärmission mit VAE?

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) signalisieren laut unbestätigten Berichten Bereitschaft, sich an der Sicherung der Straße von Hormuz zu beteiligen.

verschwommen dargestellter Programmcode in weiß auf blauem Hintergrund

Unternehmen im Cyber-War

Moderne Kriege werden auch im Internet geführt. Hacker-Angriffe aus dem Iran zwingen israelische Unternehmen zu Innovationen.

der Blick nach draußen durch ein Fenster. Das Gebäude ist zerstört, es liegen überall Trümmer herum, das Fensterglas nicht mehr vorhanden.

Libanon weist Irans Botschafter aus

Anders als viele westliche Staaten erklärt der Libanon den iranischen Botschafter zur "Persona non grata".

an einem Nachthimmel sind viele kleine leuchtenden nahe beieinanderstehende Punkte zu sehen

Massiver Raketenbeschuss auf Haifa

Eine der größten bisherigen Angriffswellen betraf Haifa, wo unser Heim für Holocaustüberlebende steht.

zwei verletzte Menschen liegen auf dem Boden und werden versorgt. Sie bluten, einer hat eine Kopfwundeund hält sich ein weißes Tuch hin

Israels Existenzkampf heilt Wunden weltweit

Das ist passiert: Seit dem 7. Oktober 2023 wurden weit über 10.000 meist junge Israelis körperlich verletzt. Hunderttausende stehen in der akuten Gefahr, Posttraumatische Belastungsstö...

ein Flugzeug in der Luft

Weiter keine Flüge von und nach Israel

Mehrere Tausend Israelis noch immer im Ausland gestrandet.

Ein Graffitti an eíner Betonwand: Free Palestine from Hamas

Gazastreifen: Milizen gegen Hamas

Immer mehr palästinensische bewaffnete Gruppen kämpfen im Gazastreifen gegen die Hamas.

drei Männer bringen ein schild an einer Außenwand eines Gebäudes an

Ein Drittel aller Israelis ohne Schutz

Erneut gab es in Israel Tote durch Raketenangriffe. Streubomben stellen eine zusätzliche Gefahr dar.

der Blick nach draußen durch ein Fenster. Das Gebäude ist zerstört, es liegen überall Trümmer herum, das Fensterglas nicht mehr vorhanden.

Bewohner wollen bleiben

Trotz heftigen Beschusses wollen viele Israelis den Norden nicht ein zweites Mal verlassen.