MENÜ

Im Herzen der südisraelischen Stadt Beerscheba unterstützt die ICEJ eine Schutzunterkunft für israelische Frauen, die traumatisiert sind und bisher allein mit großen Problemen fertig werden mussten. Ähnlich wie der Brunnen Beerschebas zur Zeit der Patriarchen Abraham, Isaak und Jakob für erschöpfte Reisende zu einem Ort der Hoffnung und Stärkung für ihren weiteren Weg wurde, finden heute verzweifelte Frauen inmitten der Stadt Schutz.
„Seit Mai 2020 haben hier 31 Frauen mit ihren Kindern eine sichere Zuflucht gefunden und ihnen wurde geholfen, ihr Leben neu aufzubauen“, erklärte Nicole Yoder, ICEJ-Vizepräsidentin für Alijah und Soziales. Abhängig von der Lage, in der sich eine Frau befindet, kann sie für einige Tage oder für ein Jahr und länger bleiben. Neben Lebensmitteln und Kleidung erhalten die Schutzsuchenden Seelsorge, Beratung und Hilfe bei gesundheitlichen, sozialen oder rechtlichen Problemen. Natalija (Name geändert), eine russisch-jüdische Einwanderin, kam aus einer Entzugsklinik, wo ihre Alkoholsucht behandelt wurde. Sie erhielt keine Sozialhilfe, hatte kein Geld und keinen Ort, wohin sie gehen konnte. Im Zufluchtszentrum wurde sie für ein halbes Jahr aufgenommen. In dieser Zeit schaffte sie es, ihre Unterlagen zu ordnen, ihre Erwerbsunfähigkeit wurde anerkannt, sie erhielt staatliche Unterstützung und konnte schließlich in eine Mietswohnung ziehen.
„Am wichtigsten ist es jedoch, dass die Frauen sich in der Schutzunterkunft geliebt fühlen können und hören, dass sie wertvoll sind, in den Augen Gottes und anderer Menschen“, freute sich Nicole. „Diese Fürsorge und Unterstützung sind äußerst wichtig für sie, da die meisten diese in ihrer traumatischen Vergangenheit nur selten erlebt haben.“ Die Frauen werden ermutigt, neue Fähigkeiten zu entwickeln, ihre Gaben zu entdecken und ihr Potential auszuschöpfen. Zudem lernen sie, Eigenverantwortung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Lena (Name geändert) lebt bereits seit einem Jahr im Schutzhaus. Sie brachte ihr neugeborenes Baby mit (es war das erste Kind, das das Sozialamt ihr nicht wegnahm). Sie hat wunderbare Fortschritte gemacht, sodass ihr das Sozialamt sogar erlaubte, eines ihrer älteren Kinder, das in einer Pflegefamilie lebte, wieder zu sich zu nehmen. Was für eine Freude, eine Familie wiedervereint zu sehen!
Es gilt, in diesem wichtigen Dienst viele Herausforderungen zu meistern. Qualifizierte Mitarbeiterinnen werden gebraucht, die sich viel Zeit nehmen, die Frauen und ihre Herausforderungen zu verstehen. Für jede Frau wird ein individueller Ansatz erarbeitet, um ihr zu helfen, ihre schwerwiegenden seelischen Traumata zu bewältigen. Für eine Frau, die jegliche Hoffnung verloren hat, ist es eine große Herausforderung, die Motivation für einen Neuanfang zu finden. Trotz aller Schwierigkeiten hilft die Zufluchtsstätte vielen Frauen und verändert ihr Leben. Alexa (Name geändert) hat zwei Kinder und wechselte von einer anderen Unterkunft für misshandelte Frauen in das Zufluchtszentrum. Ihr Zustand war so hoffnungslos, dass der Sozialdienst kurz davor war, ihre Kinder in seine Obhut zu nehmen. Doch nach einem halben Jahr in der Schutzunterkunft ging es Alexa besser und das Sozialamt war zufrieden mit ihren Fortschritten, besonders mit der Art und Weise, wie sie sich um ihre Kinder kümmerte. Alexa war schließlich in der Lage, eine Wohnung zu mieten und ein neues Kapitel ihres Lebens aufzuschlagen.
Die Frauen, die in der Schutzunterkunft in Beerscheba Zuflucht finden, erhalten zu diesem Zeitpunkt meist keine Sozialleistungen, haben kein Geld und keine Familie oder Freunde, die ihnen helfen würden. An dieser Weggabelung in ihrem Leben werden sie in der Zufluchtsstätte mit offenen Armen willkommen geheißen. Hier können sie aufatmen, sich ausruhen, ihre körperliche und seelische Stärke wiedererlangen und erhalten praktische Unterstützung dabei, ihre Unterlagen zu ordnen, staatliche Unterstützung zu beantragen und andere Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen. Bitte beten Sie mit uns dafür, dass diese gebrochenen Frauen wahren Frieden und Heilung finden, die nur Gott geben kann.
„Hey, kann ich einen Pullover haben?“, fragt ein Mädchen Anfang 20 schüchtern. „Natürlich“, antwortet die ICEJ-Freiwillige. „Ich schaue mal, was ich in deiner Größe finde.“ Doch dieses Mal gelingt es leider nicht, den bescheidenen Wunsch zu erfüllen.
„Hey, kann ich einen Pullover haben?“, fragt ein Mädchen Anfang 20 schüchtern. „Natürlich“, antwortet di...
„Red Carpet“ hilft gebrochenen Frauen auf den Straßen von Tel Aviv, ihre Würde neu zu finden: Einblicke in einen Arbeitseinsatz für ein Projekt, das uns seit vielen Jahren sehr am Herzen liegt.
„Red Carpet“ hilft gebrochenen Frauen auf den Straßen von Tel Aviv, ihre Würde neu zu finden: Einblicke ...
2025 war ein Wendepunkt: Jahrelang wagten mehrheitlich Juden aus der ehemaligen Sowjetunion einen Neuanfang in Israel. Jetzt nimmt die Zahl der jüdischen Einwanderer aus dem Westen zu. Bald könnten sie die Führung übernehmen.
2025 war ein Wendepunkt: Jahrelang wagten mehrheitlich Juden aus der ehemaligen Sowjetunion einen Neuanf...
Es war wieder höchste Zeit, unserem treuen Pflegeteam eine extra Freude zu bereiten. Wir luden alle Pflegekräfte zur „Dankeschön-Party“ ein.
Es war wieder höchste Zeit, unserem treuen Pflegeteam eine extra Freude zu bereiten. Wir luden alle Pfle...
Es gab viel zu tun und viel zu feiern in den letzten Wochen. Außerdem empfingen wir verschiedene Besuchergruppen, davon gleich mehrere aus Deutschland. Im Haifa-Heim wird es nie langweilig.
Es gab viel zu tun und viel zu feiern in den letzten Wochen. Außerdem empfingen wir verschiedene Besuche...
Der Sonderflug startet voraussichtlich im Februar: Dann dürfen die nächsten Mitglieder der jüdischen „Bnei-Menashe“ Gemeinschaft von Indien nach Israel einwandern.
Der Sonderflug startet voraussichtlich im Februar: Dann dürfen die nächsten Mitglieder der jüdischen „Bn...