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„Hey, kann ich einen Pullover haben?“, fragt ein Mädchen Anfang 20 schüchtern. „Natürlich“, antwortet die ICEJ-Freiwillige. „Ich schaue mal, was ich in deiner Größe finde.“ Doch dieses Mal gelingt es leider nicht, den bescheidenen Wunsch zu erfüllen. Obwohl die ehrenamtliche Helferin alle Körbe mit Kleiderspenden durchstöbert, findet sie keinen passenden Pullover. „Tut mir sehr leid, das ist alles, was wir haben“, sagt sie bedauernd. Statt dem Pullover kann sie ihrer „Kundin“ mehrere hübsche Kleider und geblümte Schals anbieten. Die junge Frau entscheidet sich für eine dünne Kaschmirjacke, lächelt und bedankt sich, glücklich über das neue wärmende und saubere Kleidungsstück.
Und dann schüttet sie dieser freundlichen Fremden ihr Herz aus. „Wusstest du, dass ich letzte Woche ein Baby bekommen habe?“, sagt sie. „Ich werde meinen kleinen Sohn heute Nachmittag besuchen. Ich möchte nur das Beste für ihn.“
Bei Tee und Mandelkuchen erzählt diese junge Mutter dann noch von weiteren Kindern, die sie geboren hat und die derzeit alle in staatlicher Obhut sind. Denn sie hat keine Wohnung und keine feste Anstellung.
Ihr jüngster Sohn kam per Kaiserschnitt zur Welt, bald darauf war sie wieder auf der Straße. Aber nun darf sie sich im Red Carpet Center erholen, an einem sicheren, friedlichen Ort fernab der Straße.
Während eine andere ehrenamtliche Helferin der ICEJ ihr die Haare föhnt, umfassen die Finger der jungen Mutter das Bild ihres kleinen Jungen. Man hat ihr das Foto im Krankenhaus in die Hände gedrückt, als man ihr das Neugeborene abnahm.
Leider ist es nicht möglich, der jungen Frau alle Chancen zu geben, die sie verdient. Aber sie darf erstmals erleben, dass sie wertvoll und wertgeschätzt ist. Bei jedem Hilfseinsatz staunen wir über die großzügige, beständige Liebe und Opferbereitschaft von Anat und dem Team von „Red Carpet“. Sie bieten den schutzbedürftigen Frauen nicht nur einen sicheren Erholungsort und einen Platz zum Ausruhen, sondern helfen ihnen auch, ihren eigenen inneren Wert zu entdecken und machen jeder Frau Mut, sich zu entfalten.
Bitte unterstützen Sie unser Hilfsprogramm für Frauen in Not in Israel. Bitte geben Sie als Verwendungszweck "Hilfszentrum Roter Teppich" an. Herzlichen Dank!
„Red Carpet“ hilft gebrochenen Frauen auf den Straßen von Tel Aviv, ihre Würde neu zu finden: Einblicke in einen Arbeitseinsatz für ein Projekt, das uns seit vielen Jahren sehr am Herzen liegt.
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2025 war ein Wendepunkt: Jahrelang wagten mehrheitlich Juden aus der ehemaligen Sowjetunion einen Neuanfang in Israel. Jetzt nimmt die Zahl der jüdischen Einwanderer aus dem Westen zu. Bald könnten sie die Führung übernehmen.
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Es war wieder höchste Zeit, unserem treuen Pflegeteam eine extra Freude zu bereiten. Wir luden alle Pflegekräfte zur „Dankeschön-Party“ ein.
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Es gab viel zu tun und viel zu feiern in den letzten Wochen. Außerdem empfingen wir verschiedene Besuchergruppen, davon gleich mehrere aus Deutschland. Im Haifa-Heim wird es nie langweilig.
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Der Sonderflug startet voraussichtlich im Februar: Dann dürfen die nächsten Mitglieder der jüdischen „Bnei-Menashe“ Gemeinschaft von Indien nach Israel einwandern.
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Frieden scheint nirgends ferner als im Heiligen Land. Doch es gibt Initiativen, die Hoffnung wecken. Zum Beispiel das Koexistenz-Projekt „Roots“ nahe Bethlehem
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