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Arise YOUTH-Tour

Von links nach rechts: Deborah und Ariel Ben Har, John LaChapelle, Matthias Immendörfer (Arise), Melina Strecker (Arise)
Arise-Team
ARISE YOUTH NIGHT

Ende Februar durfte das Arise Team mit drei internationalen Sprechern auf Tour gehen: Ariel und Deborah Ben Har aus Israel sowie John LaChapelle aus den USA. Ariel und Deborah sind ein junges Ehepaar aus Israel, das Jesus leidenschaftlich nachfolgt. Sie reisten in den Süden Deutschlands, um ihre Erlebnisse vom 07. Oktober 2023 zu teilen, über die Situation in Israel zu berichten und den Herzschlag Gottes für Israel zu offenbaren. John kam mit einer Botschaft fokussiert auf Fürbitte und Gebet. Die fünftägige Tour führte von Stuttgart nach Freiburg und endete anschließend wieder in Stuttgart. Den Auftakt bildete am Freitagmorgen eine Videopodcast-Folge von Real Stories Real Israel. Darin interviewte Melina Strecker das junge Ehepaar aus Israel zu ihrer Lebensgeschichte sowie zu den Ereignissen des 07. Oktober und der darauffolgenden Zeit, die von Terror, Trauma und Vergebung geprägt war.

 Am 28. Februar fand die erste Arise Night 2026 statt (ehemalig Youth Night). Das Konzept der quartalsmäßigen Arise Night: gute Gemeinschaft, spannende Gastsprecher mit starker Botschaft zu Israel, Lobpreiszeit und Gebet für Israel.

John LaChapelle berichtete, wie Gott in ihm eine Leidenschaft für das Gebet geweckt hat (er betet nicht selten bis zu sechs Stunden pro Tag) und wie er dadurch das Herz Gottes für sein Volk Israel kennengelernt hat. Seine Gottesbeziehung und Salbung forderten uns alle heraus, noch näher am Herrn zu sein.

Im Anschluss nahm uns Ariel Ben Har in seine Kindheit in der ländlichen Wüste Israels hinein. Er lebte nur fünf Kilometer vom Gazastreifen entfernt. Seine Mutter sagte ihm früher häufig: „Wenn du groß bist, wird es keinen Krieg mehr geben und du wirst nicht kämpfen müssen.“ Nach der Schule diente Ariel in der Marine. Der Wunsch seiner Mutter trat nicht in Erfüllung, denn als Hamas-Terroristen am 07. Oktober 2023 in Israel einmarschierten, musste Ariel sofort in den Krieg ziehen, um sein Heimatland zu beschützen. Er war sogar stellvertretender Kommandant einer Einheit. Mit nur 19 Jahren! Aus seiner Botschaft ging sehr greifbar hervor, was für ein psychologisches Trauma Familien im Krieg erleiden müssen. 

Anschließend sprach Deborah Ben Har. Sie berichtete ebenfalls von ihrem Dienst zur Kriegszeit. Ihre Aufgabe bestand darin, in israelischen Gefängnissen auf Hamas-Terroristen aufzupassen. Sie schilderte, dass sie dabei Häftlinge beaufsichtigte, die schwere Verbrechen begangen hatten. Sie ertappte sich selbst mit Gedanken der Rache, dass diese Mörder, Entführer und Vergewaltiger es doch verdienen, nun im Gefängnis zu leiden. Aber Gott überführte Deborahs Herz und sprach zu ihr, dass sie ihre Feinde lieben soll, wie Jesus. Und dass Gott selbst Gerechtigkeit bringen wird. Deborah berichtete auch davon, wie schwierig es für sie war, diesen Menschen zu vergeben und dass Vergebung nur durch Gottes Kraft möglich wurde.

Durch die hochaktuelle Thematik des Nahostkonflikts und Iran-Krieges gab es nach dem Event eine intensive Fragerunde mit den drei Gästen. Bis nach 23 Uhr stellten die Teilnehmer unzählige theologischen und politischen Fragen. Wir waren sehr ermutigt von Berichten, wie viele Besucher der Events von den Botschaften tief berührt waren. Am Ende berichtete eine junge Frau, wie sehr ihr Herz bewegt wurde: „Ich werde in Zukunft kein Gebet mehr sprechen, ohne Israel darin zu erwähnen.“

Am Sonntag wurden die Gastsprecher auf verschiedene Gemeinden verteilt. Ariel und Deborah Ben Har sprachen in der Vinea-Gemeinde in Esslingen. Unter den Besuchern befanden sich auch mehrere Iraner, die von der Botschaft stark bewegt waren und gemeinsam mit den Israelis für ihr Land beteten. Eine iranische Frau kam zu Deborah und sagte: „Ich habe große Schwierigkeiten, denen zu vergeben, die meinem Land, meiner Familie und mir solche schrecklichen Dinge angetan haben.“ Daraufhin betete Deborah mit dieser Frau und sie teilten ihre Erfahrungen.

Am 02. März 2026 feierten Juden weltweit Purim. Die Rettung der persischen Juden vom finsteren Vernichtungsplan, den der Wesir Haman geschmiedet hatte.

Arise ICEJ feierte Purim mit der KJMC Gemeinde in Stuttgart-West, einer messianisch-jüdischen Gemeinde mit ukrainischen Wurzeln. Purim ist ein freudiges Fest! Deshalb wurden bei KJMC mit Live-Musik traditionelle Tänze einstudiert. Selbstverständlich durfte ein Kostüm-Wettbewerb nicht fehlen, und ein kreatives Theaterstück erzählte die Geschichte Esthers und Mordechais. 

Am nächsten Tag ging es zu einem Lobpreis- und Gebetsabend in der Christengemeinde in Freiburg. Besonders stach hervor, dass sich viele Besucher nach der Veranstaltung durch Gebet zurüsten und segnen lassen wollten, um im Dienst und der Jüngerschaft tiefer zu gehen. Die ICEJ organisiert mehrmals pro Woche Gebetsabende für Israel, auf Zoom und vor Ort in Gemeinden. Bei einem vor Ort Jesaja 62 Gebetsabend in der City Chapel rundeten wir die mehrtägige Arise Tour ab. Es war intensiv, aber hat sich enorm gelohnt!

Wir sind dankbar, durch Freundschaften und Begegnungen Brücken zwischen Israel und Deutschland bauen zu können, um ein klares Zeichen gegen Anti-Semitismus zu setzen. Und vor allem: um Jesus zu verherrlichen, unser jüdischer Messias und Herr.

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