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Ein katholischer Priester brach sich beim Sturz im Badezimmer die Hüfte. Der Kanadier begab sich deshalb zur Behandlung ins Krankenhaus - und dort schlugen Ärzte und Pfleger dem 79-Jährigem gleich mehrfach vor, sein Leben zu beenden. Tod statt Therapie. Aktive "Sterbehilfe" wird in Kanada mit einem staatlich finanzierten Programm unterstützt.
Der Priester lehnte ab und machte seine Erfahrung öffentlich. Offenbar werden Behinderte, Senioren und teure Patienten zum Suizid überredet, um Kosten im Gesundheitswesen zu senken, warnte bereits 2022 die Zeitschrift Stern nach fundierten Recherchen in Kanada.
Auch in Europa nimmt die Sterbehilfe zu. In den Niederlanden geht inzwischen mehr als jeder zwanzigste Todesfall auf unterstützten Suizid zurück. Tendenz steigend. In Deutschland dürfen Sterbehilfevereine seit 2020 aktiv sein. Hier verzichtet die Politik aber darauf, Zahlen zu erfassen.
In unserem aktuellen Magazin "Wort aus Jerusalem" schreibt der Ulmer Rabbiner Trebbnik über den Wert des Lebens. "Jede Sekunde zählt", lautet die Überschrift. Es ist eine Hommage an den Gott des Lebens.
Liebe Leser, Ihr Leben ist kostbar in Gottes Augen. Sie sind geliebt und gewollt! Wir wünschen Ihnen, dass Sie sich daran erinnern - heute und in jeder Lebenssituation.
Herzliche Grüße
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