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Abwechslungsreich, zeugnishaft, herausfordernd, tiefgründig und inspirierend – diese Eigenschaften beschreiben die ICEJ-Konferenztage „Aufbruch in Einheit“ wohl am besten. An beiden Tagen Ende März in Stuttgart und Hannover stand Jesus Christus als Einheitsstifter im Mittelpunkt. Zirka 1200 Christen aus verschiedensten Gemeindehintergründen versammelten sich, um gemeinsam mit Ex-Muslimen und Juden den Gott Israels anzubeten. Trennende Schranken zwischen Denominationen und Kulturen waren nicht spürbar. Die unterschiedlichen Programmbeiträge weiteten den Besuchern dabei gleichzeitig den Blick auf die große Vielfalt im Reich Gottes.
Pastor Umar Mulinde aus Kampala/Uganda berichtete in Stuttgart und Hannover eindrücklich über seinen persönlichen Lebensweg. Der Sohn muslimischer Eltern, der in Afrika zum Glauben an Jesus Christus gefunden hatte, wurde wegen seiner Liebe zu Israel 2011 Opfer eines Säureanschlags radikaler Muslime. Nach einer Odyssee durch afrikanische und indische Krankenhäuser ermöglichte ihm der Staat Israel schließlich eine kostenlose lebensrettende Behandlung in einer israelischen Spezialklinik. Mulinde, dessen Heilungsprozess gute Fortschritte macht, aber noch nicht abgeschlossen ist, forderte seine Zuhörer heraus, ihre Unterstützung Israels öffentlich und demonstrativ zu zeigen. Er rief sie dazu auf, den Gefahren des Islam gegenüber nicht gleichgültig, naiv oder untätig zu bleiben. Eindrucksvoll dokumentierte er, wie er gemeinsam mit Ex-Muslimen in seiner Heimat Uganda durch politische Lobbyarbeit die Einführung der Scharia verhindert hatte. Das Lebenszeugnis von Umar, der seinen Angreifern vergeben hat, kann unter dem Titel „Standhaft in Verfolgung“ im ICEJ-Shop bestellt werden.
Der israelische Generalkonsul aus München, Dr. Dan Shaham, sprach in Stuttgart über die Wichtigkeit der deutsch-israelischen Beziehungen. „Wir haben die Phase des Kennenlernens hinter uns“, sagte er. „Jetzt ist es Zeit, einen Schritt weiter zu gehen, genau wie in einer zwischenmenschlichen Beziehung, jetzt ist wahre Partnerschaft das Gebot der Stunde.“ Seine Ehefrau Charmaine Hedding, die den gemeinnützigen Shai-Fund gegründet hat, stellte drei deutsch-israelische Hilfsprojekte vor, die gemeinsam mit der ICEJ-Deutschland, israelischen und jüdischen Organisationen durchgeführt werden.
Lobpreis, Anbetung und Gebet hatten an beiden Konferenztagen einen hohen Stellenwert. In Stuttgart leitete Gottfried Bühler mit seiner Band die Lobpreiszeiten, die Tanzgruppe Profil tanzte zum Anbetungslied „Majesty“. Der Chor und das Orchester „Laudamus Te Stuttgart“ unter der Leitung von Monica Meira Vasques gaben gemeinsam mit dem israelischen Solisten Yehonatan Haimovich (Bass) Auszüge aus Händels Messias auf Hebräisch zum Besten – ein Vorgeschmack auf die Deutschlandpremiere zu Ostern.
In Hannover bereicherte das Lobpreisteam der arabischen Gemeinde von Pastor Michel Youssif das Programm. Youssif berichtete eindrucksvoll über Gottes Handeln unter Muslimen in Deutschland und Nordafrika. Gebetsblöcke für die arabische und jüdische Welt sowie für verfolgte Christen, für Deutschland und für die junge Generation bezogen immer wieder alle Konferenzteilnehmer aktiv mit ein.
Johannes Justus, Pastor der gastgebenden ELIM-Gemeinde in Hannover und Präses des BFP, predigte sehr anschaulich über den Bund Gottes mit Abraham, der Segen für alle Völker der Erde beinhaltet, auch für die arabische Welt. Gleichzeitig machte er sehr deutlich, dass die christliche Gemeinde Israel nicht ersetzt habe, sondern dass Israel der Erbe der Verheißungen Gottes sei und bleibe. Markus Wenz, Jugendpastor im "Gospel Forum" in Stuttgart beschrieb am Beispiel der Berufung König Davids das Vermögen Gottes, in einem Moment der Begegnung mit Ihm unsere ganze Zukunft zu verändern und forderte die Konferenzteilnehmer dazu auf, diesen Moment nicht zu verpassen.
Oded Shoshani, messianisch-jüdischer Pastor der hebräischen „King of Kings“-Gemeinde aus Jerusalem, erinnerte seine Zuhörer schließlich daran, dass zur Nachfolge Jesu‘ die Wassertaufe, ein Leben in der Fülle des Heiligen Geistes und Hingabe gehörten. Anhand von Apostelgeschichte 19 zeigte er auf, dass es schon zu Paulus Zeiten Jünger Jesu gab, die noch nicht auf Jesus getauft waren, den Heiligen Geist nicht kannten und noch nicht von ihm erfüllt worden waren. „Ist Jesus wirklich der Herr und Meister in meinem und in Eurem Leben?“, fragte er. Im zweiten Teil seiner Predigt sprach er über das Volk Israel aus biblischer Sicht, wobei er sich auf Hesekiel 36 bezog. Er betonte, dass Gott das Volk Israel wegen seines Ungehorsams zweimal ins Exil geschickt habe und sie seit zirka 130 Jahren aus reiner Gnade in unerlöstem Zustand ins Land Israel zurückbringe, um dann im Land Israel reines Wasser auf sie zu sprengen und seinen Heiligen Geist auf sie auszugießen. Gott wirke im Nahen Osten, auch unter den arabischen Nationen. „Er will, dass alle errettet werden! In diesem Sinne liebt Gott alle Nationen gleich! Doch er bleibt dem Volk Israel treu, im Land Israel wird es den Herrn erkennen“, sagte er. „Wenn ich in Israel bin und die Nachrichten lese, ist das nicht immer so angenehm. Doch wenn ich nach Deutschland komme und sehe, wie Ihr alle für Israel betet und daran denke, wie Gott meine Familie ins Land Israel gebracht hat, dann habe ich guten Grund zu hoffen und zu glauben!“
Nach Kritik an der israelischen Terrorbekämpfung im Libanon hat Italien die Militärzusammenarbeit aufgekündigt.
2021 erhielten 1025 Israelis einen deutschen Pass. Im Jahr 2024 waren es 4275.
Den Gedenktag Jom HaSchoa konnten die Bewohner unseres Heims für Holocaustüberlebende in Haifa aufgrund des Krieges nur in kleinem Kreis begehen.
Israel und der Libanon haben nach Vermittlung durch die USA direkten Kontakt aufgenommen – zunächst auf niedriger diplomatischer Ebene.
Das ist passiert: Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat die Islamische Republik Iran für den UN-Ausschuss für Programm und Koordinierung (CPC) nominiert.
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Am Samstag sollen in Islamabad direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran stattfinden – ohne Israel.
Die Opfer sind zwischen 29 und 73 Jahre alt und gehören alle zu einer Familie.
Die ICEJ konnte israelische ZAKA-Rettungsteams mit besseren Helmen und Westen ausstatten.
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