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Israel ist eines der innovativsten Länder der Welt, dem es wirtschaftlich gut geht. Doch im jüdischen Staat klafft die Schere zwischen Arm und Reich weit auseinander. Immer mehr unzureichend ausgebildete und sozial benachteiligte Israelis drohen in Armut abzurutschen. In unserem ICEJ-Projektbereich „Zukunft & Hoffnung geben“ setzen wir uns mit Bildungsprogrammen dafür ein, dass diese Menschen in der Start-Up-Nation Israel nicht abgehängt werden.
Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat Israel den wohlverdienten Ruf der „Start-up-Nation“ erworben. Die geschäftige Hightech-Industrie des jüdischen Staates hat ein phänomenales Wachstum erlebt, ermöglicht durch den Innovationsgeist, der die Biomedizin, die Cybertechnologie, den Unternehmens- und den Sicherheitsbereich antreibt. Ein weiteres Merkmal, das Israel als Start-Up-Nation auszeichnet, sind seine sogenannten Unicorns. Das sind private Start-Up-Unternehmen, die einen Marktwert von mindestens einer Milliarde US-Dollar haben. In Israel gibt es derzeit 65 Unicorns – mehr als in Europa insgesamt.
Angesichts dieses außergewöhnlichen Rekords ist es kein Wunder, dass Israel vor elf Jahren in die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgenommen wurde. Die Israelis waren damals sehr stolz auf diese Leistung. Dennoch wissen sie, dass die tatsächliche wirtschaftliche Situation im Land nicht ganz so rosig ist, wie es scheint. Zum einen hat Israel im Vergleich mit anderen OECD-Nationen eine der größten Einkommensungleichheiten zwischen Arm und Reich. Zwar floriert die Hightech-Industrie, jedoch sind nur 8% aller Arbeitskräfte hier beschäftigt.
Von den übrigen 92% arbeiten mehr als die Hälfte in einer „Parallelwirtschaft“ – einem Binnenmarkt mit für gering Qualifizierte oft schlecht bezahlten, befristeten Arbeitsplätzen, die kaum Wachstumspotenzial bieten. Viele Angestellte in dieser informellen Wirtschaft stammen aus großen arabischen und ultraorthodoxen Familien und leben in dichtbesiedelten städtischen Gegenden. Andere leben in teils abgelegenen, weniger gut entwickelten Städten in Nord- oder Südisrael, wo es kaum wirtschaftliche Infrastruktur gibt. Oft verdienen sie nicht einmal genug, um Lohnsteuer zahlen zu müssen. Das wiederum bedeutet, dass die andere Hälfte der israelischen Beschäftigten die Steuerlast der Nation schultern muss.
Dies war bereits der Fall, bevor die Corona-Lockdowns im vergangenen Jahr die Arbeitslosenquote auf mehr als 20% hochschnellen ließen. Zeitgleich verhinderte der politische Stillstand, bedingt durch vier dicht aufeinanderfolgende Parlamentswahlen, die Verabschiedung eines neuen Haushalts, mit dem die Regierung diesen besorgniserregenden Entwicklungen hätte entgegenwirken können. Kürzlich hat Israels staatlicher Rechnungsprüfer festgestellt, dass fast 70% der israelischen Beschäftigten, das sind 2,7 Millionen Arbeitnehmer, im Laufe der nächsten Jahre umgeschult oder gar neu ausgebildet werden müssen, um auch künftig in der sich abzeichnenden automatisierten Wirtschaft erwerbsfähig bleiben zu können.
Trotz Israels wirtschaftlichem Erfolg als Start-Up-Nation gibt es weiterhin viele, die unsere Hilfe brauchen. Die ICEJ arbeitet daran, sie durch vielfältige Projekte praktisch und effektiv zu unterstützen, damit sie sich eine bessere Zukunft aufbauen können. Mit dem ICEJ-Projektbereich „Zukunft & Hoffnung geben” stärken wir weniger begünstigte israelische Familien, bieten Hilfe zur Selbsthilfe in den Bereichen Bildung und Finanzen, unterstützen gefährdete Jugendliche und Kinder aus zerrütteten Familien, stehen Neueinwanderern und Angehörigen von Minderheiten zur Seite und fördern das Zusammenleben von allen Teilen der israelischen Gesellschaft.
Vielen armen Israelis können wir durch Fortbildungsprojekte helfen. So sponsern wir Berufsausbildungs- und Kompetenzentwicklungsprogramme für die Beschäftigten im Niedriglohnsektor, die mit dem Rest der Nation in einer sich schnell verändernden Welt Schritt halten wollen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass dies durch Weiterbildung oder Umschulung möglich ist.
Eine unserer neuen Initiativen bietet Schulungen in Programmiersprache an sowie Arbeitsvermittlungsdienste für 60 arabische Israelis, die in der Hightech-Industrie arbeiten möchten. Viele junge arabische Berufstätige würden gerne in die Hightech-Industrie einsteigen und Unternehmen würden sie auch gerne einstellen. Leider fehlen ihnen oft wichtige Computerkenntnisse, weshalb nur 3% der Hightech-Jobs von arabischen Israelis besetzt sind. Indem wir dieses Programm unterstützen, helfen wir arabischen Hightech-Talenten, ihren Platz in führenden israelischen Unternehmen zu finden. Gleichzeitig fördern wir damit die Koexistenz von Juden und Arabern.
Die ICEJ konnte bereits vielen jüdischen Neueinwanderern helfen. Für viele ist es nicht leicht, in Israel Fuß zu fassen. Beispielsweise profitierten bedürftige Familien aus Lateinamerika und der ehemaligen Sowjetunion von einem besonderen Mentoren-Programm. Auch viele Schüler und Studenten aus äthiopisch-jüdischen Familien sind auf Unterstützung angewiesen. Unter anderem versorgen wir Grundschulkinder mit Computern und vergeben Stipendien an junge äthiopisch-jüdische Studenten. Mit einem Universitätsabschluss haben sie Aussicht auf bessere Verdienstmöglichkeiten und können wiederum ihre Familien unterstützen.
Durch die Corona-Krise wurde die Digitalisierung der Schulbildung beschleunigt. Dennoch besitzen 20% der israelischen Kinder keinen Computer und haben zu Hause keinen Internetanschluss. Damit sind sie gegenüber Gleichaltrigen im Nachteil. Für Kinder aus einkommensschwachen Familien, darunter unter anderem Neueinwanderer und Alleinerziehende, stellen wir daher Computer oder günstige Laptops zur Verfügung.
Helfen Sie uns bitte, armen und benachteiligten Familien in der Start-Up-Nation Israel zur Seite zu stehen.
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Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung des jüdischen Volks an, unterdrückt und massakriert das eigene Volk.
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