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Kriege, Raketenbeschuss und Terroranschläge gehören zum Alltag der Israelis. Deshalb gibt es einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Notfall-Teams. Die ICEJ unterstützt mit Ausrüstung und Schulungen.
Seit die Hamas den Gaza-Krieg vor zwei Jahren begann, wurden über 900 lokale Notfallteams in ganz Israel geschult. Vor dem Terrorüberfall gab es jährlich nur rund ein Dutzend solcher Weiterbildungen. Die Teams, die aus Freiwilligen und professionellen Einsatzkräften bestehen, Feuerwehrleuten, Sanitätern und Suchmannschaften, sind bei Notfällen als Erste am Einsatzort. Ihre schnelle Intervention entscheidet über Leben und Tod. Die ICEJ hat solche Notfallteams bereits mit Ausrüstung versorgt, spezifisch angepasst auf die jeweiligen Bedürfnisse der Region und der Teams.
Bei einem Besuch des ICEJ-Nothilfeteams im Norden Israels erinnerte Yossi, Gründer der Hilfsorganisation Forur Aid, an den verheerenden Raketenangriff der Hisbollah auf Majdal Shams, bei dem 12 drusische Kinder getötet wurden. Die Rettungskräfte konnten den Innenhof, in dem Dutzende Kinder Schutz gesucht hatten, nicht erreichen. Erst musste ein Traktor herbeigeholt werden, um den Weg freizumachen, was wertvolle Zeit kostete. „Hätten wir damals schon eure Notfallausrüstung gehabt, hätten wir die Kinder schneller erreichen können“, berichtete Yossi.
Untersuchungen großer Notfallmanagement-Organisationen unterstreichen, dass in Hochrisikogebieten die Präsenz geschulter lokaler Einsatzkräfte, die mit geeigneten Geräten und Hilfsmitteln ausgestattet sind, die Zahl der Todesfälle um bis zu 50 Prozent reduzieren kann. Medizinische Studien bestätigen, dass eine schnelle Traumabehandlung innerhalb der ersten 60 Minuten nach der Verletzung die Überlebenschancen drastisch verbessert. In abgelegenen Regionen wird dieses Zeitfenster jedoch oft verpasst. Deshalb engagiert sich die ICEJ intensiv für die regionalen Notfallteams in Israel.
Die 23 Kindergärten in Orten nahe des Gazastreifens benötigen dringend eigene akustische Frühwarnsysteme. Die ICEJ hilft bei der Finanzierung.
Frühwarnsystem
Die Lage im Süden Israels ist nach wie vor sehr angespannt. Ein Team der ICEJ besuchte kürzlich zwei Kindergärten in der Region Ashkelon, in deren Räumen bereits eigene Frühwarnsysteme installiert wurden – finanziert mit Spenden christlicher Israelfreunde der ICEJ. „Wenn die Kinder im Innenbereich des Kindergartens fröhlich toben, können sie die öffentliche Sirene der Gemeinde oft nicht hören“, erläutert Yigal, der regionale Sicherheitsbeauftragte, die Notwendigkeit des Kindergarten-Alarmsystems.
ICEJ-Vizepräsidentin Nicole Yoder kam zur Einweihung des neuen Systems in die Kindergärten von Mavki’im und Zikim. Gedenktafeln weist auf die christlichen Spender hin. „Bisher mussten wir den Alarm noch nicht benutzen, aber allein das Wissen, dass es ihn gibt, vermittelt ein Gefühl der Sicherheit“, versichert Erzieherin Rena.
AUSZUG AUS WORT AUS JERUSALEM: "GELIEBT UND GEHASST, ISRAEL UND DIE NATIONEN"
In den abgelegenen Beduinengemeinden im Süden Israels haben die meisten Familien keinen Zugang zu geeigneten Schutzräumen. Sie sind den iranischen Raketen deshalb besonders ausgeliefert.
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Gottfried Bühler und Stephan Lehnert besuchten mit Teilnehmern der Pastorenkonferenz “Envision” die Agrarschule in Sde Nitzan, die ökologische Landwirtschaft auf hochtechnologischem Niveau entwickelt.
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Das Trauma des Holocaust ist tief in die Seelen der Überlebenden eingegraben. Im Haifa-Heim erleben wir diese Realität jeden Tag. Aber wir erleben auch, wie Heilung geschieht.
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Unsere Holocaustüberlebenden mussten seit Beginn des Iran-Kriegs und der neuen Angriffe aus dem Libanon erneut unzählige Raketenalarme ertragen. Viele schaffen es nicht rechtzeitig in die Schutzbunker und durchleiden sehr beängstigende und traumatisierende Stunden.
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Trotz der häufigen Unterbrechungen, in denen man Schutz vor eintreffenden iranischen Raketen sucht, hat das ICEJ-Hilfs-Team in den vergangenen Wochen mit Freude Pessach-Geschenke und Lebensmittelgutscheine an Hunderte bedürftiger jüdischer Familien in ganz Israel verteilt.
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Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung des jüdischen Volks an, unterdrückt und massakriert das eigene Volk.
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