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Ausrüstung und Schulungen für Retter

Ausrüstung und Schulungen für Retter

AUSZUG AUS WORT AUS JERUSALEM: "GELIEBT UND GEHASST, ISRAEL UND DIE NATIONEN"
Nativia Samuelsen Bühler
Im Moshav Talmei konnte ICEJ-Vizepräsidentin Nicole Yoder (links) und Jannie Tolhoek vom ICEJ-Nothilfe-Team ein Geländefahrzeug und Feuerlöschgeräte an Ersthelfer-Teams übergeben.

Kriege, Raketenbeschuss und Terroranschläge gehören zum Alltag der Israelis. Deshalb gibt es einen hohen Bedarf an gut ausgebildeten Notfall-Teams. Die ICEJ unterstützt mit Ausrüstung und Schulungen.

Hilfe für Helfer

Seit die Hamas den Gaza-Krieg vor zwei Jahren begann, wurden über 900 lokale Notfallteams in ganz Israel geschult. Vor dem Terrorüberfall gab es jährlich nur rund ein Dutzend solcher Weiterbildungen. Die Teams, die aus Freiwilligen und professionellen Einsatzkräften bestehen, Feuerwehrleuten, Sanitätern und Suchmannschaften, sind bei Notfällen als Erste am Einsatzort. Ihre schnelle Intervention entscheidet über Leben und Tod. Die ICEJ hat solche Notfallteams bereits mit Ausrüstung versorgt, spezifisch angepasst auf die jeweiligen Bedürfnisse der Region und der Teams.

Bei einem Besuch des ICEJ-Nothilfeteams im Norden Israels erinnerte Yossi, Gründer der Hilfsorganisation Forur Aid, an den verheerenden Raketenangriff der Hisbollah auf Majdal Shams, bei dem 12 drusische Kinder getötet wurden. Die Rettungskräfte konnten den Innenhof, in dem Dutzende Kinder Schutz gesucht hatten, nicht erreichen. Erst musste ein Traktor herbeigeholt werden, um den Weg freizumachen, was wertvolle Zeit kostete. „Hätten wir damals schon eure Notfallausrüstung gehabt, hätten wir die Kinder schneller erreichen können“, berichtete Yossi.

Jede Sekunde zählt

Untersuchungen großer Notfallmanagement-Organisationen unterstreichen, dass in Hochrisikogebieten die Präsenz geschulter lokaler Einsatzkräfte, die mit geeigneten Geräten und Hilfsmitteln ausgestattet sind, die Zahl der Todesfälle um bis zu 50 Prozent reduzieren kann. Medizinische Studien bestätigen, dass eine schnelle Traumabehandlung innerhalb der ersten 60 Minuten nach der Verletzung die Überlebenschancen drastisch verbessert. In abgelegenen Regionen wird dieses Zeitfenster jedoch oft verpasst. Deshalb engagiert sich die ICEJ intensiv für die regionalen Notfallteams in Israel.

Alarm im Kindergarten

Die 23 Kindergärten in Orten nahe des Gazastreifens benötigen dringend eigene akustische Frühwarnsysteme. Die ICEJ hilft bei der Finanzierung.

Frühwarnsystem

Die Lage im Süden Israels ist nach wie vor sehr angespannt. Ein Team der ICEJ besuchte kürzlich zwei Kindergärten in der Region Ashkelon, in deren Räumen bereits eigene Frühwarnsysteme installiert wurden – finanziert mit Spenden christlicher Israelfreunde der ICEJ. „Wenn die Kinder im Innenbereich des Kindergartens fröhlich toben, können sie die öffentliche Sirene der Gemeinde oft nicht hören“, erläutert Yigal, der regionale Sicherheitsbeauftragte, die Notwendigkeit des Kindergarten-Alarmsystems.

ICEJ-Vizepräsidentin Nicole Yoder kam zur Einweihung des neuen Systems in die Kindergärten von Mavki’im und Zikim. Gedenktafeln weist auf die christlichen Spender hin. „Bisher mussten wir den Alarm noch nicht benutzen, aber allein das Wissen, dass es ihn gibt, vermittelt ein Gefühl der Sicherheit“, versichert Erzieherin Rena.

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