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Es gibt viele Gründe, weshalb schwangere Frauen in einer so verzweifelten Situation sein können, dass sie sogar die Abtreibung ihres ungeborenen Kindes erwägen. Oft fühlen sie sich allein gelassen, werden von ihrem Partner oder ihrer Familie unter Druck gesetzt oder sind überfordert von der Verantwortung, ohne Hilfe für ein kleines Kind sorgen zu müssen. Doch selbst für diejenigen, die denken, dass sie keine andere Wahl haben, gibt es Hoffnung!
Sandy Shoshani ist die Direktorin von Be’ad Chaim (Für das Leben), einer gemeinnützigen israelischen Organisation, die sich für den Schutz von Frauen und ungeborenen Kindern einsetzt. Sandy und ihre engagierten Mitarbeiterinnen hören verzweifelten Schwangeren zu, ermutigen sie und bieten ihnen praktische Hilfe an. „Wir wollen Frauen und Männern eine Alternative zur Abtreibung aufzeigen, damit sie das Leben wählen“, erklärte Sandy, die mit ihrem Ehemann Oded sieben Kinder hat. „Unser Ziel ist es, Abtreibung in Israel zu beenden.“ Mütter, die sich für ihr Kind entscheiden, erhalten ein Babybett, einen Kinderwagen und nach der Geburt ihres Kindes ein Jahr lang einen monatlichen Gutschein für Windeln und Babynahrung – und zudem liebevolle Hilfe und Rat von den Mitarbeiterinnen.
Dank der Hilfe unserer christlichen Freunde besonders aus Deutschland konnte die ICEJ dieses Jahr zehn Babys und ihre Eltern unterstützen. Unter ihnen sind der kleine Jonatan und seine Mutter Tikva* (33). Tikva ist geschieden und hatte psychische Probleme. Als sie von ihrer Schwangerschaft erfuhr, beharrte sie darauf, dass sie das Kind abtreiben müsse. Sie hatte sowohl Angst vor einer Abtreibung als auch davor, das Baby zu bekommen. Viele Menschen beteten in dieser Zeit für Tikva und Gott sei Dank wählte sie das Leben für ihren kleinen Sohn, der im Oktober 2019 geboren wurde. „Ich danke euch für alles!“, sagte Tikva. „Ich hätte nie gedacht, wie sehr mein Baby mein Leben verändern würde. Er ist ein wahres Wunder. Mein ganzes Leben hat sich verändert, ich fühle mich, als hätte ich innerlich neues Leben empfangen.“
Maria* und ihr Ehemann sind Neueinwanderer aus Russland. In Israel wohnen sie bei Marias Mutter. Gerade als sie anfingen, sich in Israel einzuleben, wurde Maria schwanger. Das Paar empfand, dass dies ein schlechter Zeitpunkt sei, da sie weder Geld noch ein eigenes Zuhause hatten. Aber bei Be’ad Chaim wurden sie liebevoll ermutigt und durch die Unterstützung der ICEJ erhielten sie finanzielle Hilfe. Im Januar 2020 wurde ihre Tochter Noya geboren. „Es macht wirklich einen enormen Unterschied in unserer Situation“, sagte Maria voller Dankbarkeit für die Hilfe inmitten einer schwierigen und herausfordernden Zeit.
*Name geändert
Bitte beten Sie mit uns für die Babys und ihre Eltern und helfen Sie uns, weitere ungeborene Kinder zu retten, indem wir Familien ganz praktisch unterstützen. Als Verwendungszweck bitte „Zukunft und Hoffnung“ angeben, herzlichen Dank!
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