MENÜ

Bewohner, die rund um die Uhr Hilfe benötigen, leben oft mit einer ausländischen Pflegekraft zusammen. Zu unserer Haifa-Heim-Familie gehören neben den rund 60 Holocaustüberlebenden deshalb auch 18 Pfleger. Ihr großes Engagement verdient Anerkennung.
Wer diese Betreuerinnen und Betreuer kennenlernt, staunt immer wieder über die Herzlichkeit und Wärme, mit der sie unseren Senioren begegnen. Diese treuen Helfer stammen aus verschiedenen Ländern: Aus der Ukraine, Indien, Usbekistan, Sri Lanka, Moldawien und von den Philippinen. Meist kommen sie aus schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen und verdienen in Israel Geld, um ihre Familien daheim finanziell unterstützen zu können. Oft haben sie in ihrer Heimat Kinder zurückgelassen, denen sie durch ihren Auslandsdienst eine bessere Zukunft ermöglichen wollen. Weit weg von zu Hause, tragen sie nicht nur die Last ihrer täglichen Pflichten, sondern auch die Sorgen um ihre Lieben in der Heimat.
Ihre Arbeit ist anspruchsvoll, denn die Pflege der Holocaust-Überlebenden erfordert Geduld, Kraft und großes Mitgefühl – sie erfüllen ihre Aufgaben mit beeindruckender Hingabe. Für unsere Heimbewohner sind sie viel mehr als nur Pflegekräfte. Sie werden wie Familienangehörige betrachtet.
Uns ist es deshalb wichtig, auch für diese wertvollen Betreuer da zu sein und ihnen bei persönlichen Problemen zu helfen, so gut es uns möglich ist. Reah aus den Philippinen schüttete uns vor kurzem ihr Herz aus: „Wenn wir euch unsere Probleme schildern können und ihr uns helft, Lösungen zu finden, ist das eine enorme Erleichterung für uns.“
Um diese großartigen Betreuer zu ehren, haben wir sie jüngst mit einer besondere Aktion überrascht. Eine Stelle aus 1. Mose 16 schien uns sehr passend – Hagar erhält hier Trost vom Engel des Herrn und erfährt: Gott hat sie nicht vergessen! Er kennt ihr Leid und ihre Verlassenheit. „Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht“ (1. Mose 16,13).
Wir wollten den Betreuern zeigen, dass wir sie sehen – und dass auch Gott sie sieht. Jeder Pfleger erhielt einen selbstgebackenen Keks in Form eines Engels mit einem goldenen Herzen. Es war eine kleine Geste, aber sie hatte eine große Wirkung: Viele Pfleger weinten, als ihnen klar wurde, dass ihre Opfer, ihre Mühen und ihre Liebe zu den Bewohnern wirklich anerkannt und geschätzt wurden. „Vielen Dank für die wunderbare Überraschung und die Wertschätzung unserer Arbeit. Es war eine unvergessliche Überraschung“, bedankte sich eine Pflegerin.
Teile diesen Beitrag:
Die ICEJ e. V. ist vom Finanzamt Stuttgart unter der Steuernummer 99015/27443 gemeinnützig und mildtätig anerkannt.
ICEJ Deutschland ist Träger des Spenden-Prüfzertifikats der Deutschen Evangelischen Allianz, mit dem die Einhaltung der strengen Grundsätze bei der Verwendung der Spendenmittel bestätigt wird.
Beim ersten Morgenrot beginnt der Betrieb auf dem 2.000 Quadratmeter großen Logistikzentrum der Hilfsorganisation Pitchon Lev, unserem israelischen Partner bei der Lebensmittelverteilung an Bedürftige.
Beim ersten Morgenrot beginnt der Betrieb auf dem 2.000 Quadratmeter großen Logistikzentrum der Hilfsorg...
Die Abrissphase ist abgeschlossen. Die westlichen Ortsteile von Be’eri wurden endgültig dem Erdboden gleichgemacht. Es war ein schmerzhafter Meilenstein. Doch nun beginnt der Wiederaufbau.
Die Abrissphase ist abgeschlossen. Die westlichen Ortsteile von Be’eri wurden endgültig dem Erdboden gle...
Ausflüge zu den wunderschönen Stränden von Haifa waren für viele Bewohner in den letzten Wochen ein echtes Highlight.
Ausflüge zu den wunderschönen Stränden von Haifa waren für viele Bewohner in den letzten Wochen ein echt...
139 französische Juden wagen einen Neuanfang in Israel – darunter 79 Kinder. Die ICEJ hat den Alijah*-Sonderflug finanziert und begleitet.
139 französische Juden wagen einen Neuanfang in Israel – darunter 79 Kinder. Die ICEJ hat den Alijah*-So...
Wie geht es dem Kibbuz Be’eri rund zweieinhalb Jahre nach dem verheerenden Terrorüberfall durch Palästinenser aus dem Gazastreifen? Ein Besuch vor Ort.
Wie geht es dem Kibbuz Be’eri rund zweieinhalb Jahre nach dem verheerenden Terrorüberfall durch Palästin...
Trotz Kriegsgefahr wandern unvermindert Juden nach Israel ein – eine Folge des weltweit wachsenden Antisemitismus. Die ICEJ unterstützt die jüdischen Migranten.
Trotz Kriegsgefahr wandern unvermindert Juden nach Israel ein – eine Folge des weltweit wachsenden Antis...