MENÜ

Lebensmittelhilfe für bedürftige Israelis

Lebensmittelhilfe für bedürftige Israelis

Jede Woche werden mit Hilfe von freiwilligen Helfern Lebensmittel an über tausend bedürftige Israelis ausgeteilt.
Birte Scholz
ein blaues Logo auf weißem Hintergrund. Zu lesen: ICEJ. Internationale Christliche Botschaft Jerusalem

Die ICEJ-Reisegruppe half einen Vormittag lang bei einem besonderen Verteilprojekt unserer israelischen Partnerorganisation „Pitchon Lev“ (Offenes Herz). In der Tiefgarage eines Einkaufzentrums in Rischon LeZion werden jede Woche mit Hilfe von freiwilligen Helfern Lebensmittel an über tausend bedürftige Israelis ausgeteilt. Darunter sind Alleinerziehende, Einwanderer aus Ländern wie der ehemaligen Sowjetunion oder Äthiopien, unter Altersarmut leidende Rentner und sozial schwache Familien.

Danke, dass ihr helft!

Zu Beginn des praktischen Einsatzes versammelte sich die Gruppe um einen Kleinbus, auf dem unter dem ICEJ-Logo die hebräischen Worte „Israel, du bist nicht allein“ zu lesen sind. „Die ICEJ-Deutschland finanziert die monatlichen Leasingraten für diesen Kleintransporter“, erklärte ein Mitarbeiter. „Ohne ihn könnten wir die Waren, die Firmen und landwirtschaftliche Betriebe an unsere drei Verteilzentren in Israel spenden, nicht abholen.“ Gewöhnlich helfen mehrere Gruppen Lebensmittel wie Brot, Gemüse, Konserven und Milchprodukte auszuteilen. Jeder Empfänger wurde vom israelischen Sozialamt als bedürftig eingestuft. An diesem Donnerstag waren die verschiedenen Ausgabestationen nur von den deutschen Besuchern und einigen älteren Freiwilligen, die fast jede Woche dabei sind, besetzt. „Ohne euch könnte die Verteilung heute nicht stattfinden“, erklärte eine Mitarbeiterin von Pitchon Lev dankbar und bewegt von der großen Hilfsbereitschaft der Gruppe.

Praktischer Einsatz

Die Reiseteilnehmer waren begeistert, praktisch helfen zu können. Mit vollem Einsatz suchten sie die verschiedenen Waren zusammen und packten sie in die mitgebrachten Taschen und Einkaufstrolleys. „Ich spreche Russisch und konnte viele Lebensmittelempfänger freundlich grüßen“, erzählte Angelika Bauersachs. Die 15-jährige Constanze Werner erklärte: „Es ist schön, den Menschen direkt zu helfen, aktiv etwas zu machen und nicht nur zu spenden. Es ist sehr bewegend, welche Armut da ist.“

Helfer seit vielen Jahren

Am Brottisch saßen mehrere Herren, die seit Jahren bei der Verteilung der Lebensmittel helfen. „Ich arbeite seit 20 Jahren ehrenamtlich mit“, erzählte Gabi. Seine Mutter brachte ihm schon früh bei, Ärmeren zu helfen. „Ich wuchs in Marokko auf. Mit vier Jahren nahm mich meine Mutter mit, als sie Bedürftigen mit einem kleinen Wägelchen Essen brachte. Das ist mir im Herzen geblieben.“ Alexander berichtete: „Als meine Tochter sich scheiden ließ, erhielten sie und ihre drei Kinder hier Hilfe. Wenn einem geholfen wird, muss man auch etwas zurückgeben“, ist Alexander überzeugt. „Wir sind ein gutes Team und kennen die Leute. Wir wissen, wer wie bedürftig ist.“ Als 17-Jähriger kam er 1964 aus Rumänien nach Israel. „Ich kämpfte 1967 im Sechs-Tage-Krieg und wurde am Kopf verletzt. Aber sollte ich Zuhause sitzen und heulen? Nein, man rafft sich auf und tut etwas.“ Er fügte hinzu: „Ich möchte den Christen, die spenden sagen: Hochachtung, jeder, der gibt, ist ein Segen!“

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

eine alte und eine jüngere Frau sitzen auf einem Sofa. Gegenüber ein Mann. Sie schauenzur alten Dame rüber

Die ICEJ verteilt Pessach Pakete an jüdische Familien, trotz des Krieges

Trotz der häufigen Unterbrechungen, in denen man Schutz vor eintreffenden iranischen Raketen sucht, hat das ICEJ-Hilfs-Team in den vergangenen Wochen mit Freude Pessach-Geschenke und Lebensmittelgutscheine an Hunderte bedürftiger jüdischer Familien in ganz Israel verteilt.

Trotz der häufigen Unterbrechungen, in denen man Schutz vor eintreffenden iranischen Raketen sucht, hat ...

Vier Frauen mit orangenfarbener Warnweste schöpfen von einem Buffet Essen in Aluminiumschälchen. Sie lächeln in die Kamera

Helfen Sie - In einer Zeit wie dieser!

Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung des jüdischen Volks an, unterdrückt und massakriert das eigene Volk.

Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung d...

Zwei Frauen unterhalten sich und halten dabei jeweils einen schwarze, vollen Plastiksack in der Hand

Verlorene Kinder

„Hey, kann ich einen Pullover haben?“, fragt ein Mädchen Anfang 20 schüchtern. „Natürlich“, antwortet die ICEJ-Freiwillige. „Ich schaue mal, was ich in deiner Größe finde.“ Doch dieses Mal gelingt es leider nicht, den bescheidenen Wunsch zu erfüllen.

„Hey, kann ich einen Pullover haben?“, fragt ein Mädchen Anfang 20 schüchtern. „Natürlich“, antwortet di...

vier Frauen stehen in einem Ausstellungsraum. Hinter ihnen sind Kleiderstangen voll mit Kleidung, Im Hintergrund gibt es eine Theke, einen Tisch und Stühle

Einsatz auf dem „Roten Teppich“

„Red Carpet“ hilft gebrochenen Frauen auf den Straßen von Tel Aviv, ihre Würde neu zu finden: Einblicke in einen Arbeitseinsatz für ein Projekt, das uns seit vielen Jahren sehr am Herzen liegt.

„Red Carpet“ hilft gebrochenen Frauen auf den Straßen von Tel Aviv, ihre Würde neu zu finden: Einblicke ...

eine große Gruppe von Menschen unterschiedlichen Alters stehen strahlend in einer Halle beieinander. Viele tragen eine Israel Flagge. Es ist eine Girlande von blauen und weißen Luftballons aufgehängt

Wendepunkt

2025 war ein Wendepunkt: Jahrelang wagten mehrheitlich Juden aus der ehemaligen Sowjetunion einen Neuanfang in Israel. Jetzt nimmt die Zahl der jüdischen Einwanderer aus dem Westen zu. Bald könnten sie die Führung übernehmen.

2025 war ein Wendepunkt: Jahrelang wagten mehrheitlich Juden aus der ehemaligen Sowjetunion einen Neuanf...

eine Gruppe von Frauen unterschiedlichen Alters tragen Party-Spaßartikel wie Brillen und machen freudige Gesten in die Kamera

Party für treue Pflegekräfte

Es war wieder höchste Zeit, unserem treuen Pflegeteam eine extra Freude zu bereiten. Wir luden alle Pflegekräfte zur „Dankeschön-Party“ ein.

Es war wieder höchste Zeit, unserem treuen Pflegeteam eine extra Freude zu bereiten. Wir luden alle Pfle...