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Die Farm der Hoffnung: Lahav Farm im Negev

Die Farm der Hoffnung: Lahav Farm im Negev

Traumabewältigung
Nativia Samuelsen und Karin Lorenz
Zelte in einer wüstenhaften Landschaft

Im Herzen der Negev-Wüste entstand inmitten des aktuellen Krieges ein besonderer Ort der Hoffnung und Heilung: Die Lahav Farm. Hier finden traumatisierte Terroropfer Zuflucht und Hilfe.

Lahav-Farm: Farmarbeit und Tiere

Die Lahav Farm basiert auf einem einfachen, aber sehr effektiven Konzept: Farmarbeit und Tiertherapie. So will man die seelische Dunkelheit durchbrechen, in der viele Trauma-Opfer gefangen sind. Die ICEJ stand den Initiatoren des Projekts von Anfang an zur Seite und half mit, diesen einzigartigen Zufluchtsort Wirklichkeit werden zu lassen.

Die Farm wird von Nir geleitet, der in der Vergangenheit selbst ein Trauma erlebte. Auf der Farm erfahren die vom Krieg und Terror gezeichneten Menschen eine tiefe Heilung durch die Interaktion mit der Natur, durch Gartenarbeit, das Pflanzen von Bäumen und die Versorgung und Pflege der friedlichen Tiere. Die Farmarbeit wird ergänzt durch Wanderungen und kreative Projekte, wie den Bau von Bänken.

Aus der Hölle gerettet

„Hierher zu kommen hat mich gerettet,“ erzählt eine Trauma-Patientin, die beim Terrorüberfall der Hamas als Ersthelferin im Einsatz war. Sie sah die tiefsten Abgründe menschlicher Bosheit – und blieb danach in diesen Bildern gefangen. Eine Rückkehr in den Alltag schien unmöglich. „Der Frieden, den ich auf der Farm erleben durfte, hat mir geholfen , mein Leben wieder aufzubauen“, betont die Ersthelferin.

„Wir zeigen den Menschen, wie sie mit Trauer, Verlust und Wut umgehen können“, bestätigt Amir, der Leiter des therapeutischen Programms. „Sie lernen, nach dem Trauma weiterzuleben.“

Ausbau: Neue Farmen

Das Konzept der Farm zeigt eindrucksvolle therapeutische Erfolge. Deshalb entstanden bereits zwei weitere Therapie-Farmen. Jede Farm ist auf bestimmte Zielgruppen spezialisiert – beispielsweise auf Überlebende des Supernova-Musikfestivals und auf Überlebende der überfallenen Kibbuzim. Es gibt außerdem spezielle Programme für Rettungskräfte, die an posttraumatischen Belastungsstörungen leiden. Auf den Farmen erfahren sie nicht nur rasche Hilfe und Erholung, sondern erleben auch ein heilsames Gemeinschaftsgefühl.

Dank der Unterstützung durch die ICEJ konnten in nur wenigen Monaten bereits rund 1.000 Israelis auf diesen Farmen Hilfe erhalten, so die Bilanz des FarmLeiters. „Viele, die von unserer FarmIdee das erste Mal hörten, haben nicht an dieses Konzept geglaubt – aber die ICEJ schon“, blickt Nir zurück: „Ihr wart die Ersten, die uns unterstützt haben, und was hier passiert, ist euer Verdienst.“

Der Dank dafür gebührt den Spendern der ICEJ!

Bitte unterstützen Sie unsere Trauma-Projekte. Bitte geben Sie bei Ihrer Spende 'Israel Hilfsfonds' an. Herzlichen Dank!

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