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Diesen Sommer waren wir gleich zweimal mit Jugendgruppen in Israel unterwegs: im August mit über 20 jungen Erwachsenen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und im Juni auf einer internationalen Youth Tour unter Leitung unserer Arise-Mitarbeiter aus Israel, Kanada und Deutschland.
Endlich wieder Israel Nach viel zu langer Corona-Reisepause konnte unsere deutschsprachige Israel Summer-Tour im August endlich wieder stattfinden. Wir starteten in Jerusalem mit tollen Sehenswürdigkeiten, cooler Gemeinschaft und starkem Lobpreis. Fasziniert von dieser unvergleichlichen Stadt und bewegt von den biblischen Impulsen ging es von dort in die Wüste und zum Toten Meer. „Den Sonnenaufgang in der Wüste mitzuerleben war für mich ein unvergessliches Erlebnis!“, schwärmte Raphael.
Vom Süden ging es bis in den Norden zum See Genezareth, wo wieder ein „Highlight-Ort“ nach dem anderen auf dem Programm stand. „Für mich war der See Genezareth ein ganz besonderer Ort, sowohl wegen dem, was Jesus hier getan hat, als auch wegen der einmaligen Landschaft“, erzählte uns Gabriel.
Neben all den biblischen und historischen Orten durfte ein Einblick in den modernen Staat Israel und die aktuelle politische Situation natürlich nicht fehlen. Wir besichtigten die Grenze zum Libanon im Norden und besuchten dort eine Militärbasis. Dabei wurde den Tour-Teilnehmern die Bedrohung, der Israel ausgesetzt ist, nochmal ganz neu bewusst.
Schneller als allen lieb war näherte sich dann auch schon der letzte Tag in Tel Aviv. Am Abschlussabend erklärten viele Teilnehmer, das Erlebte habe sie verändert. „Das wird nicht unsere letzte Israelreise gewesen sein!“, war die einhellige, begeisterte Meinung der Gruppe.
Knapp zwei Wochen intensive Tour-Tage führten uns im Juni mit 18 jungen Erwachsenen aus aller Welt von den Golanhöhen bis zur Grenze zum Gazastreifen quer durch Israel. Neben Input und Tiefgang an den authentischen Stätten der Bibel sprachen wir bei Begegnungen mit Juden und Palästinensern vor Ort auch über den Nahostkonflikt und das durch die Medien oft verzerrte Bild von Israel.

„Das Besondere an der Reise waren die vielen Leute, die wir dank der Kontakte der ICEJ in Israel treffen konnten. Das war wirklich einzigartig!“, bedankte sich Anna beim Arise-Team. Besonders in Erinnerung blieben ihr das frisch zubereitete Mittagessen bei Drusen auf dem Golan und die Schabbat-Feier im Wohnzimmer einer orthodox-jüdischen Familie in Ma’ale Adumim. Auch die traditionelle Teezeremonie unter Leitung eines Beduinenstammführers nach einem Kamelritt mit Übernachtung in der Judäischen Wüste war eines von vielen Highlights für die Gruppe.
Archäologie-Fans kamen bei der Reise ebenfalls voll auf ihre Kosten. Auf den Spuren Jesu stiegen wir beispielsweise in der Davidstadt dieselben Stufen hinauf, auf denen Jesus vor über 2.000 Jahren zum Tempel gelaufen war. Nathan interessierte sich schon immer für Geschichte, war aber zu Beginn der Reise eher kritisch gegenüber der ganzen Israel-Thematik eingestellt gewesen. Doch die gemeinsamen Erlebnisse berührten das Herz des Jugendpastors aus Vancouver, sodass er beim Abschied das Resümee zog: „Jeder Christ sollte mindestens einmal im Leben nach Israel kommen.“
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