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Israelische Granate traf Kirchengelände

Israelische Granate traf Kirchengelände

Empörung über Israel, aber Schweigen zur islamistischen Gewalt gegen Christen
Karin Lorenz
Israelische Granate traf Kirchengelände- Papst Franzikus an der Klagemauer

Das Gelände der katholischen Pfarrei in Gaza wurde von einer israelischen Granate getroffen. Israel äußerte tiefes Bedauern, sprach von einem Versehen und kündigte Untersuchungen an. Der Pfarrer erlitt offenbar leichte Verletzungen. Die Hamas-gesteuerte Gesundheitsbehörde berichtete von zwei Toten. Die Angabe ist nicht überprüfbar.

Manche Medien und Politiker erwecken den Eindruck, als habe Israel das Kirchengelände absichtlich beschossen und fordern Konsequenzen. Viele, die sich jetzt lautstark empören, schweigen aber, wenn Gewalt gegen Christen von palästinensischer Seite ausgeht - und diese Gewalt nicht auf einem tragischen Versehen, sondern auf bewusstem Handeln beruht. Christen werden im Gazastreifen seit vielen Jahren durch islamistische Gruppen unterdrückt, wie OpenDoors berichtet. Auch in den palästinenischen Autonomiebehörden außerhalb des Gazastreifens sind Christen isalmistischen Angriffen ausgesetzt. So stürmten beispielsweise 2002 bewaffnete palästinensische Terroristen die Geburtskirche in Bethlehem, nahmen Priester und Nonnen als Geiseln.

Christliche Bevölkerung in Israel wächst

Die Situation für Christen ist nirgends im Nahen Osten besser als in Israel. Israel ist das einzige Land in der Region, in dem Religionsfreiheit herrscht und Christen alle Bürgerrechte genießen. Die christliche Bevölkerung wächst auf israelischem Gebiet - seit 1948 von 34.000 auf 180.000.

(Foto: Der verstorbene Papst Franziskus beim Gebet an der "Klagemauer" - GPO/Archiv)

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