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„Viele Dinge können verhandelt werden, nicht jedoch die Existenz des Staates Israel.“ Das erklärte der deutsche Bundestagspräsident Norbert Lammert am Mittwoch in seiner Rede vor der Knesset, dem israelischen Parlament, die Lammert als das „schlagende Herz der einzigen funktionierenden Demokratie im Nahen Osten“ bezeichnete. Lammert dankte zunächst auf Hebräisch für die Einladung und das warme Willkommen und wechselte dann ins Deutsche.
Anlass des Besuches des Bundestagspräsidenten war der 50. Jahrestag der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen. „Die intensive Freundschaft unserer beiden Länder ist ein historisches Wunder“, sagte Lammert. Dies sei größtenteils zwei erfahrenen Staatsmännern, dem israelischen Premierminister David Ben-Gurion und Bundeskanzler Konrad Adenauer, zu verdanken.
Vor dem Hintergrund der Geschichte, dem Trauma des Holocaust, würden die Beziehungen beider Länder immer besonders sein. Lammert versprach, sich im Kampf gegen den „schändlichen Antisemitismus“ in Europa einzusetzen und sprach sich für Friedensverhandlungen mit den Palästinensern aus, bei denen jedoch auch die Sicherheitsinteressen Israels berücksichtigt werden müssten.
Knessetsprecher Juli Edelstein erklärte, Deutschland sei ein wahrer Freund Israels. „Dass es zu uns und dem jüdischen Volk steht ist bedeutungsvoller als je zuvor, besonders in dieser Zeit, in der es einen Kampf gegen Antisemitismus und seine neuen Form, den Anti-Israelismus, gibt.“
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