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Am Samstag ist es der israelischen Armee (IDF) gelungen, die vier Geiseln Noa Argamani (26), Almog Meir Jan (22), Andrey Kozlov (27) und Shlomi Ziv (40) aus zivilen Gebäuden in Nuseirat im zentralen Gazastreifen zu befreien. Die drei Männer wurden im Haus eines Al Jazeera Journalisten gefunden. Die Israelis entkamen aus dem Gazastreifen per Helikopter. Bei dem Einsatz wurde der israelische Elite-Polizist Arnon Zamora schwer verwundet. Er erlag später seinen Verletzungen. Auch palästinensische Terroristen und Zivilisten wurden getötet und verwundet. Die Hamas spricht von 200 Toten, diese Angabe wurde von vielen internationalen Medien übernommen. Israel geht von einer wesentlich niedrigeren Zahl aus.
Die Geiseln waren in einem reinen Wohngebiet und in zivilen Gebäuden versteckt. Die Hamas nutzte die Zivilisten ringsum als menschliche Schutzschilde und kalkulierte Tote und Verletzte bewusst ein. Die israelischen Soldaten und Geiseln wurden während der Befreiungsaktion und der anschließenden Flucht massiv beschossen. Die Hamas-Terroristen benutzten dazu inmitten der zivilen Umgebung sogar Panzerfäuste.
Israel wird für den Rettungseinsatz von UN-Vertretern und vielen ausländischen Politikern scharf kritisiert. EU-Außenbeauftragter Borrell warf Israel ein "Blutbad" vor. Der Palästina-Sonderbeauftragte Francesca Albanese behauptete: "Das ist die Umsetzung einer genozidalen Absicht in die Tat."
(Foto: Die befreite Geisel Noa Argamani - wikipedia, Chenspec )
Ugandas Generalstabschef und gleichzeitig Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba setzte eine Reihe pro-israelischer Posts in den Sozialen Medien ab.
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Immer mehr palästinensische bewaffnete Gruppen kämpfen im Gazastreifen gegen die Hamas.
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