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Trauer um Sarah und Yaron

Trauer um Sarah und Yaron

Karin Lorenz

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eine junge Frau und ein junger Mann in elegeanter schearzer Kleidung haben ihre Arme hinter dem Rücken umeinandergelegt und lächeln in die Kamera

Die ICEJ-Familie trauert um Yaron Lischinsky und Sarah Milgrim.

Ihre Ermordung ging diese Woche durch die Weltpresse. Sie wurden von einem fanatischen linken Judenhasser in Washington erschossen. Für uns sind es nicht nur zwei anonyme Terroropfer. Sie gehörten zum persönlichen Freundeskreis von Vesna und Dr. Jürgen Bühler, unserem Präsidenten in Jerusalem. Sie besuchten dieselbe jüdisch-messianische Gemeinde. Yaron war auch Deutscher, in Bayern geboren und aufgewachsen, ehe er nach Israel zog und später Mitarbeiter der israelischen Botschaft wurde.

Der Mörder kannte seine Opfer nicht. Es genügte ihm zu sehen, dass Yaron und Sarah eine jüdische Einrichtung verlassen hatten – ein Museum. Dort hatte das junge Paar eine Veranstaltung zum Thema humanitäre Hilfe besucht. Es ging um die Frage, wie den Menschen in Gaza geholfen werden könnte. Der Mörder schrie „Free, free Palestine!“ Aber es ging ihm nicht um Palästinenser. Er wollte seinen Judenhass ausleben.

Es ist ein dämonischer und feiger Hass. Wir schulden es den Opfern, dass wir darüber berichten, denn der Mörder wird sicherlich auch auf deutschen Pro-Palästina-Demonstrationen als Vorbild gefeiert werden.

Augenzeugen berichten, dass er dem jungen Liebespaar unvermittelt in den Rücken schoss, als sie eine Straße überquerten. Nachdem seine Opfer am Boden lagen, beugte er sich über sie, feuerte weitere Schüsse ab.

Sarah war nicht sofort tot. Mit unglaublichem Lebenswillen versuchte die Schwerverletzte, dem Mörder zu entkommen. Die junge Frau kroch über den Asphalt. Er feuerte noch mehr Geschosse ab auf ihren zierlichen Körper. Aber sie lebte immer noch, setzte sich im Todeskampf auf. Er lud nach, heißt es im Polizeibericht, und schoss erneut.

Yaron wollte Sarah nächste Woche in Jerusalem einen Heiratsantrag machen. 21 Mal feuerte der Mörder auf das unbewaffnete Paar - bis ihm offenbar die Munition für seine großkalibrige Waffe ausging.

Nach der Tat rannte ihr Mörder laut Augenzeugen zum jüdischen Museum. Dort hatte man die Schüsse gehört. Die Mitarbeiter ließen ihn herein. Sie hielten ihn für ein Opfer, reichten ihm Wasser. Als die Polizei eintraf, zog er ein „Palästinensertuch“ hervor und schrie „Free Palestine“.

Derzeit verbreitet die Hamas einen Aufruf zum Judenmord – auch in Deutschland. Linker Antisemitismus und islamischer Judenhass bilden auch bei uns eine brandgefährliche Symbiose.

Bitte seien Sie vorsichtig, aber lassen Sie sich nicht einschüchtern. Wir werden weiter mit all unseren Möglichkeiten für Israel und das jüdische Volk eintreten - mit Ihrer Unterstützung.

Schabbat Schalom

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