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Wegen Raketenbeschuss keine Israel-Einreise für Gaza-Bewohner

Wegen Raketenbeschuss keine Israel-Einreise für Gaza-Bewohner

ICEJ-Nachrichten vom 25 Juni 2015
ICEJ Nachrichtenredaktion
Raketenbeschuss

Die israelische Armee hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass sie die Einreisegenehmigung für 500 Palästinenser aus dem Gazastreifen nach Israel wegen des Raketenbeschusses vom Vortag für dieses Wochenende aufhebt. Die Einreisegenehmigungen erlauben es Muslimen aus dem Gazastreifen, an den Wochenenden während des islamischen Fastenmonats Ramadan in der Al-Aksa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem zu beten. Sie sind als Geste des guten Willens gedacht.

Am Dienstag feuerten die salafistischen Omar-Brigaden, eine Gruppe, die mit dem Islamischen Staat (formal ISIS) sympathisiert, eine Rakete aus dem Gazastreifen auf den Kibbuz Jad Mordechai nahe dem Erez-Grenzübergang ab. Es gab keine Verletzten oder Schäden.

Die israelische Luftwaffe reagierte mit einem Luftschlag auf die Raketenabschussrampe im nördlichen Gazastreifen auf den Beschuss. Der israelische Generalmajor Joav Mordechai machte die islamistische Terrororganisation Hamas dafür verantwortlich, dass Muslime aus Gaza nun nicht in Jerusalem beten können. „Ich sage nicht, dass die Hamas die Rakete abfeuerte, aber die Hamas ist verantwortlich, weil sie den Gazastreifen kontrolliert“, erklärte Mordechai.

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