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Die zweite Corona-Welle macht unseren geliebten Haifa-Heim-Bewohnern schwer zu schaffen. Viele der Holocaustüberlebenden kämpfen mit Depressionen, da ein Ende der Krise nicht absehbar scheint. Aber wir sind dankbar für Gottes Bewahrung, dass wir bisher keine Corona-Fälle im Heim hatten und auch sonst alle gesund sind – bis auf die altersbedingten Beschwerden. Wir spüren, dass für uns und das Heim gebetet wird, und können Gott nicht genug dafür danken!
Am Anfang der Corona-Krise hofften wir, bald wieder normal leben zu können. Doch es ist einfach unmöglich, sich an ein Leben mit Masken, sozialer Distanz und wenig Gemeinschaft zu gewöhnen. Das Küchenteam bereitet leckere Mahlzeiten zu, aber alleine ohne Gesprächspartner zu essen ist nicht schön. „Wann werden wir wieder zusammen im Speisesaal essen?“, werden wir oft gefragt. Mit dem zweiten Lockdown kam das Leben erneut zum Stillstand. Unser ICEJ-Team begann wieder, an den Wochenenden zu arbeiten. Regelmäßig besuchen wir jeden einzelnen Bewohner. Es sind schöne, tiefe Beziehungen entstanden. In kleinen und größeren Dingen können wir ihnen helfen und beistehen – das ist der größte Segen inmitten dieser schwierigen Zeit. Unsere freiwilligen Helfer aus Deutschland werden sehr geschätzt. „Ihr arbeitet so hart und tut so viel für uns. Ich liebe die Deutschen, sie sind gute Menschen“, sagte Esti. „Ich schaue nicht auf das zurück, was früher passiert ist.“
Die Tanzabende waren immer der Höhepunkt jeder Woche. Die erfreuten Bewohner fühlten sich wieder jung und beschwingt und bekamen dringend benötigte Bewegung. Auf all das müssen wir derzeit verzichten, aber dennoch gibt es Möglichkeiten, in kleinen Gruppen zu feiern. „Wir werden sehen, dass das neue Jahr gut sein wird“, sangen wir bei unseren kleinen Rosch-HaSchana-Partys für die Bewohner. Wir wünschten einander ein gesundes, gutes und süßes neues Jahr, dazu tauchten wir Apfelspalten in Honig. Das war eine große Freude! Auch Geburtstage werden mit ein paar Gästen im Aufenthaltsraum gefeiert. Amram feierte seinen 83. Geburtstag und Chaim sogar 90 Lebensjahre.
Die Renovierung des neuen ICEJ-Gebäudes, in dem pflegebedürftige Heimbewohner untergebracht werden sollen, ist fast abgeschlossen. Wir hoffen, dass die acht Wohneinheiten Ende des Jahres bezogen werden können. Jede hat auch einen eigenen Wohnraum für eine Pflegekraft.
Bitte beten Sie weiterhin für die Holocaustüberlebenden und helfen Sie uns, sie liebevoll zu versorgen, herzlichen Dank!
In den abgelegenen Beduinengemeinden im Süden Israels haben die meisten Familien keinen Zugang zu geeigneten Schutzräumen. Sie sind den iranischen Raketen deshalb besonders ausgeliefert.
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Gottfried Bühler und Stephan Lehnert besuchten mit Teilnehmern der Pastorenkonferenz “Envision” die Agrarschule in Sde Nitzan, die ökologische Landwirtschaft auf hochtechnologischem Niveau entwickelt.
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Das Trauma des Holocaust ist tief in die Seelen der Überlebenden eingegraben. Im Haifa-Heim erleben wir diese Realität jeden Tag. Aber wir erleben auch, wie Heilung geschieht.
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Unsere Holocaustüberlebenden mussten seit Beginn des Iran-Kriegs und der neuen Angriffe aus dem Libanon erneut unzählige Raketenalarme ertragen. Viele schaffen es nicht rechtzeitig in die Schutzbunker und durchleiden sehr beängstigende und traumatisierende Stunden.
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Trotz der häufigen Unterbrechungen, in denen man Schutz vor eintreffenden iranischen Raketen sucht, hat das ICEJ-Hilfs-Team in den vergangenen Wochen mit Freude Pessach-Geschenke und Lebensmittelgutscheine an Hunderte bedürftiger jüdischer Familien in ganz Israel verteilt.
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Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung des jüdischen Volks an, unterdrückt und massakriert das eigene Volk.
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