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Seit vielen Generationen halten äthiopische Juden am Traum fest, eines Tages in ihr biblisches Heimatland zurückkehren zu können. Die ICEJ darf helfen, diesen Traum zu erfüllen.
Die Hoffnung auf die von Gott verheißene Rückkehr nach Zion wurde in den jüdischen Familien über Jahrhunderte im Gebet weitergetragen und war Trost in schwierigen Zeiten. Zusammen mit der Jewish Agency for Israel können wir – dank vieler großzügiger Spender – an der Erfüllung dieser Hoffnung mitwirken.
Jeder äthiopische Einwanderer blickt auf eine bewegende persönliche Geschichte zurück. Es sind Mütter, Väter und Kinder, die treu an den biblischen Verheißungen festgehalten haben. Zwischen Januar und September dieses Jahres kamen mithilfe der ICEJ 115 äthiopische Olim (Neueinwanderer) nach Israel. Die Mehrheit wurde im Integrationszentrum Beit Alpha untergebracht, kleinere Gruppen in Zentren in Be’er Sheva und Aschkelon.
Das israelische Integrationsprogramm beginnt sofort nach der Ankunft. Jeder Olim erhält vom ersten Tag an intensiv Hebräischunterricht, die Basis jeder guten Integration. Daneben gibt es Hilfe bei alltäglichen Herausforderungen, die zum Aufbau einer neuen Identität wichtig sind – von der Eröffnung eines Bankkontos bis zur Anmeldung in Arztpraxen.
Die Familien nehmen an Workshops zu Themen wie Gesundheit, Ernährung, Erziehung und Sicherheit im Haushalt teil. Sie erhalten Orientierungsführungen, Einzel- und Gruppengespräche. Für die Kinder gibt es Sonderunterricht und pädagogische Unterstützung, um Sprach- und Lernlücken zu schließen.
Das Kennenlernen der neuen Heimat gehört zum Integrationsprogramm. Die Olim besuchen die belebten Straßen von Tel Aviv. Besonders bewegend ist der Besuch der Altstadt von Jerusalem, der Pilgermarsch zur HaKotel, der „Klagemauer“. Zu sehen, wie die Neueinwanderer an dieser heiligsten Stätte weinen, jubeln, tanzen und beten, bezeugt, Zeuge der Erfüllung einer Prophezeiung zu werden. Diese Gewissheit sorgt von Anfang an für eine starke Verwurzelung der Einwanderer im jüdischen Land.
Die Geschichte der Familie Freadu verkörpert die Widerstandsfähigkeit und Hoffnung, die diese einzigartige Alijah aus dem Herzen Afrikas auszeichnet. Die Eltern Malachia (70) und Dipo (65) kamen mit ihren vier Kindern im Aufnahmezentrum Beit Alpha an. Sie sprachen offen über die Gewalt und Verfolgung, die sie in Äthiopien aufgrund der jüdischen Identität ihrer Familie erlitten hatten. Malachia wurde brutal zusammengeschlagen und musste sich mehreren Operationen unterziehen, auch Dipo wurde angegriffen. „Aber wir wussten, dass es unsere Bestimmung war, nach Israel zu kommen“, erzählt Dipo.
Nachdem sie nun in Sicherheit sind, konzentrieren sich die äthiopischen Einwanderer auf die Zukunft. Sie kommen mit viel Ehrgeiz und Lernwillen. Die 18-jährige Zina möchte Lehrerin werden. Yis-may, 16, will Elektriker werden. Viele besuchen in Israel erstmals im Leben eine öffentliche Schule, wie Habtam (12) und Dejen (10). Beide träumen nun davon, später Medizin zu studieren, um den Arztberuf zu ergreifen.
Mit Ihrer Hilfe, liebe Spender, werden wir weiter Juden aus Äthiopien den Wunsch nach Rückkehr erfüllen können. Ihre Spenden erfüllen Träume. Gott nimmt uns mit hinein in die Erfüllung seiner jahrtausendealten Versprechen.
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