MENÜ

Die Traum-Erfüller

Alijah aus Äthiopien
Howard Flower
mehrere dunkelhäutige Menschen, Frauen, Kinder und Männer, sitzen auf weißen Plastigstühlen in Reihen hintereinander. Manche halten israelische Fähnchen in der Hand

Seit vielen Generationen halten äthiopische Juden am Traum fest, eines Tages in ihr biblisches Heimatland zurückkehren zu können. Die ICEJ darf helfen, diesen Traum zu erfüllen.

Hoffnung auf Rückkehr

Die Hoffnung auf die von Gott verheißene Rückkehr nach Zion wurde in den jüdischen Familien über Jahrhunderte im Gebet weitergetragen und war Trost in schwierigen Zeiten. Zusammen mit der Jewish Agency for Israel können wir – dank vieler großzügiger Spender – an der Erfüllung dieser Hoffnung mitwirken.

Jeder äthiopische Einwanderer blickt auf eine bewegende persönliche Geschichte zurück. Es sind Mütter, Väter und Kinder, die treu an den biblischen Verheißungen festgehalten haben. Zwischen Januar und September dieses Jahres kamen mithilfe der ICEJ 115 äthiopische Olim (Neueinwanderer) nach Israel. Die Mehrheit wurde im Integrationszentrum Beit Alpha untergebracht, kleinere Gruppen in Zentren in Be’er Sheva und Aschkelon.

Hebräisch ab Tag eins

Das israelische Integrationsprogramm beginnt sofort nach der Ankunft. Jeder Olim erhält vom ersten Tag an intensiv Hebräischunterricht, die Basis jeder guten Integration. Daneben gibt es Hilfe bei alltäglichen Herausforderungen, die zum Aufbau einer neuen Identität wichtig sind – von der Eröffnung eines Bankkontos bis zur Anmeldung in Arztpraxen.

Die Familien nehmen an Workshops zu Themen wie Gesundheit, Ernährung, Erziehung und Sicherheit im Haushalt teil. Sie erhalten Orientierungsführungen, Einzel- und Gruppengespräche. Für die Kinder gibt es Sonderunterricht und pädagogische Unterstützung, um Sprach- und Lernlücken zu schließen.

Jubel in Jerusalem

Das Kennenlernen der neuen Heimat gehört zum Integrationsprogramm. Die Olim besuchen die belebten Straßen von Tel Aviv. Besonders bewegend ist der Besuch der Altstadt von Jerusalem, der Pilgermarsch zur HaKotel, der „Klagemauer“. Zu sehen, wie die Neueinwanderer an dieser heiligsten Stätte weinen, jubeln, tanzen und beten, bezeugt, Zeuge der Erfüllung einer Prophezeiung zu werden. Diese Gewissheit sorgt von Anfang an für eine starke Verwurzelung der Einwanderer im jüdischen Land.

Die Geschichte der Familie Freadu verkörpert die Widerstandsfähigkeit und Hoffnung, die diese einzigartige Alijah aus dem Herzen Afrikas auszeichnet. Die Eltern Malachia (70) und Dipo (65) kamen mit ihren vier Kindern im Aufnahmezentrum Beit Alpha an. Sie sprachen offen über die Gewalt und Verfolgung, die sie in Äthiopien aufgrund der jüdischen Identität ihrer Familie erlitten hatten. Malachia wurde brutal zusammengeschlagen und musste sich mehreren Operationen unterziehen, auch Dipo wurde angegriffen. „Aber wir wussten, dass es unsere Bestimmung war, nach Israel zu kommen“, erzählt Dipo.

Ehrgeiz und Lernwille

Nachdem sie nun in Sicherheit sind, konzentrieren sich die äthiopischen Einwanderer auf die Zukunft. Sie kommen mit viel Ehrgeiz und Lernwillen. Die 18-jährige Zina möchte Lehrerin werden. Yis-may, 16, will Elektriker werden. Viele besuchen in Israel erstmals im Leben eine öffentliche Schule, wie Habtam (12) und Dejen (10). Beide träumen nun davon, später Medizin zu studieren, um den Arztberuf zu ergreifen.

Mit Ihrer Hilfe, liebe Spender, werden wir weiter Juden aus Äthiopien den Wunsch nach Rückkehr erfüllen können. Ihre Spenden erfüllen Träume. Gott nimmt uns mit hinein in die Erfüllung seiner jahrtausendealten Versprechen.

 

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

bedouin-early-childhood-dev-kits

Angst in den eigenen vier Wänden

In den abgelegenen Beduinengemeinden im Süden Israels haben die meisten Familien keinen Zugang zu geeigneten Schutzräumen. Sie sind den iranischen Raketen deshalb besonders ausgeliefert.

In den abgelegenen Beduinengemeinden im Süden Israels haben die meisten Familien keinen Zugang zu geeign...

aid-agro-students-roi-natan-and-tamar-shared-their-experience-and-motivation

Unterricht im Gewächshaus

Gottfried Bühler und Stephan Lehnert besuchten mit Teilnehmern der Pastorenkonferenz “Envision” die Agrarschule in Sde Nitzan, die ökologische Landwirtschaft auf hochtechnologischem Niveau entwickelt.

 

Gottfried Bühler und Stephan Lehnert besuchten mit Teilnehmern der Pastorenkonferenz "Envision" die Agra...

Noa mit ihrer Mutter

Heilung – auch für die Enkel

Das Trauma des Holocaust ist tief in die Seelen der Überlebenden eingegraben. Im Haifa-Heim erleben wir diese Realität jeden Tag. Aber wir erleben auch, wie Heilung geschieht.

Das Trauma des Holocaust ist tief in die Seelen der Überlebenden eingegraben. Im Haifa-Heim erleben wir ...

Mehrere Soicherheitskräfte und Einsatzpersonen in einer engen Straße begutachten ein großes beschädigtes Metallteilam Boden.

Massiver Raketenbeschuss

Unsere Holocaustüberlebenden mussten seit Beginn des Iran-Kriegs und der neuen Angriffe aus dem Libanon erneut unzählige Raketenalarme ertragen. Viele schaffen es nicht rechtzeitig in die Schutzbunker und durchleiden sehr beängstigende und traumatisierende Stunden.

Unsere Holocaustüberlebenden mussten seit Beginn des Iran-Kriegs und der neuen Angriffe aus dem Libanon ...

eine alte und eine jüngere Frau sitzen auf einem Sofa. Gegenüber ein Mann. Sie schauenzur alten Dame rüber

Die ICEJ verteilt Pessach Pakete an jüdische Familien, trotz des Krieges

Trotz der häufigen Unterbrechungen, in denen man Schutz vor eintreffenden iranischen Raketen sucht, hat das ICEJ-Hilfs-Team in den vergangenen Wochen mit Freude Pessach-Geschenke und Lebensmittelgutscheine an Hunderte bedürftiger jüdischer Familien in ganz Israel verteilt.

Trotz der häufigen Unterbrechungen, in denen man Schutz vor eintreffenden iranischen Raketen sucht, hat ...

Vier Frauen mit orangenfarbener Warnweste schöpfen von einem Buffet Essen in Aluminiumschälchen. Sie lächeln in die Kamera

Helfen Sie - In einer Zeit wie dieser!

Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung des jüdischen Volks an, unterdrückt und massakriert das eigene Volk.

Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung d...