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Als im Juni iranische Raketen im ganzen Land einschlugen, gingen Hunderte Hilferufe in unserem Haifa-Heim ein. Wir wurden zur Anlaufstelle für verzweifelte Holocaust-Überlebenden aus der ganzen Region.
Das Gebiet um Haifa war immer wieder Hauptziel der iranischen Raketenangriffe. Viele Holocaust-Überlebende sind körperlich nicht fit genug, um bei Raketenalarm rechtzeitig in die Luftschutzbunker zu eilen. Wenn nachts Sirenen heulen, haben sie keine andere Wahl, als im Bett zu bleiben, auf die Explosionen und Abfangraketen zu lauschen und zu hoffen, dass die Gefahr vorübergeht. In manchen Nächten gab es mehrere Angriffswellen. ICEJ-Mitarbeiter übernachteten im Heim, um den Senioren beizustehen.
Der jüngste Krieg war anders als alles, was Israel zuvor erlebt hat. Riesige ballistische Raketen legten in Israel Häuser in Schutt und Asche. Wir preisen Gott für seinen Schutz in dieser Zeit, denn eine Rakete schlug nur 800 Meter von unserem Haifa-Heim entfernt ein.
Trotz der Sirenen, der Angst und der Anspannung, blieb die Stimmung im Heim fröhlich und heiter. Sogar der Hebräisch-Unterricht und die Bingo-Nachmittage fand weiter statt. Jeden Tag trafen sich die Heimbewohner zum geselligen Mittagessen. Und auch gefeiert wurde: An Ritas 91. Geburtstag sang man gemeinsam Lieder und genoss den Geburtstagskuchen.
Allerdings war zeitweise die Heim-Telefonleitung rettungslos überlastet. Denn seit Kriegsbeginn rufen Holocaustüberlebende aus der ganzen Region im ICEJ-Heim an und bitten verzweifelt um Hilfe. Viele sind zu verängstigt, ihre Häuser zu verlassen. Manche wollen einfach nur den Klang einer anderen Stimme hören.
Wir tun bis heute unser Möglichstes, um diese leidgeprüften Senioren zu beruhigen und sie mitzuversorgen: Wir haben jeden Tag für Holocaustüberlebende in unserem Heim und in ganz Haifa und Umgebung 400 warme Mahlzeiten zubereitet. Jede Mahlzeit, die von fürsorglichen Freiwilligen persönlich geliefert wurde, war eine Botschaft der Liebe und Fürsorge. Eine Erinnerung an jeden Überlebenden, dass er nicht vergessen ist, dass jemand ihn sieht.
In den abgelegenen Beduinengemeinden im Süden Israels haben die meisten Familien keinen Zugang zu geeigneten Schutzräumen. Sie sind den iranischen Raketen deshalb besonders ausgeliefert.
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Gottfried Bühler und Stephan Lehnert besuchten mit Teilnehmern der Pastorenkonferenz “Envision” die Agrarschule in Sde Nitzan, die ökologische Landwirtschaft auf hochtechnologischem Niveau entwickelt.
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Das Trauma des Holocaust ist tief in die Seelen der Überlebenden eingegraben. Im Haifa-Heim erleben wir diese Realität jeden Tag. Aber wir erleben auch, wie Heilung geschieht.
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Unsere Holocaustüberlebenden mussten seit Beginn des Iran-Kriegs und der neuen Angriffe aus dem Libanon erneut unzählige Raketenalarme ertragen. Viele schaffen es nicht rechtzeitig in die Schutzbunker und durchleiden sehr beängstigende und traumatisierende Stunden.
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Trotz der häufigen Unterbrechungen, in denen man Schutz vor eintreffenden iranischen Raketen sucht, hat das ICEJ-Hilfs-Team in den vergangenen Wochen mit Freude Pessach-Geschenke und Lebensmittelgutscheine an Hunderte bedürftiger jüdischer Familien in ganz Israel verteilt.
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Seit über 40 Jahren überzieht das iranische Mullah-Regime die Welt mit Terror, kündigt die Auslöschung des jüdischen Volks an, unterdrückt und massakriert das eigene Volk.
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