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Im Juni sind 500 äthiopische Neueinwanderer mit drei Flügen in Tel Aviv gelandet. Sie sind die Vorhut der 3.000 äthiopischen Juden, die dieses Jahr mit der „Operation Tsur Israel“ (Fels Israels) Alijah (Einwanderung nach Israel) machen dürfen. Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (engl. Abkürzung ICEJ) gehört zu den Hauptsponsoren. Nicole Yoder, ICEJ-Vizepräsidentin für Alijah & Soziales, begrüßte die Reisenden des ersten Fluges auf dem Rollfeld.
Am 31. Mai verabschiedete die jüdische Gemeinde in Gondar mit einem feierlichen Gottesdienst in der großen Hatikwa-Synagoge 180 Gemeindemitglieder nach Israel. Hatikwa, Hebräisch für „die Hoffnung“, beschreibt die Gefühlslage tausender Äthiopier, die als Falasch Mura bezeichnet werden, gut. Sie sind Nachkommen äthiopischer Juden, die vor rund 200 Jahren, manchmal unter Zwang, zum Christentum konvertierten. „Jeder ist glücklich, denn heute ist ein Tag der Hoffnung“, erklärte Gemeindemitglied Abraham Zemenu, der noch auf seine Reise nach Israel wartet, gegenüber der Jewish Telegraphic Agency.
Politische Instabilität und Streit über die Falasch-Mura-Politik in Israel, die Corona-Pandemie und andere Gründe haben die äthiopische Einwanderung verzögert. Kefale Tayachew Damtie (56) gehörte zu den Glücklichen, die am 1. Juni nach Israel flogen. 23 Jahre wartete er darauf, Alijah zu machen. Jahrelang hat er seine Mutter, die in Israel lebt, nicht gesehen. In Gondar lebte Damtie mit seiner Frau und den sechs Kindern in einem 28m²-Raum ohne fließendes Wasser. Falasch Mura sind nur einwanderungsberechtigt, wenn ein Kind oder ein Elternteil in Israel lebt. Kinder können sie nur mitnehmen, wenn diese selbst unverheiratet und kinderlos sind. Als Damties Eltern nach Israel gingen, war er verheiratet und musste zurückbleiben. Da seine Kinder noch unverheiratet sind, dürfen sie ihn nach Israel begleiten. „Ich habe darauf gewartet, zu gehen, denn ich bin Jude und Zion ist meine Heimat“, sagte Damtie. „Wenn ich ankomme, werde ich erst meine Mutter umarmen. Und dann möchte ich Jerusalem sehen, die Stadt, von der ich immer geträumt habe.“
Mit Stimmengewirr und fröhlicher Musik wurden die ersten 180 äthiopischen Einwanderer auf dem Rollfeld in Tel Aviv erwartet. Der rote Teppich wurde ausgerollt und eine Menschenmenge drängte sich um das gelandete Flugzeug. Endlich öffnete sich die Kabinentür und die ersten äthiopischen Juden, viele in festliche Trachten gekleidet, kamen überwältigt die Gangway herunter, wurden mit Israelfähnchen freudig begrüßt. „Diese Familien sehnen sich seit Jahren danach, mit ihren Familien wiedervereint zu sein. Heute ist es so weit“, strahlte Nicole Yoder. „Wir danken allen unseren Freunden weltweit, deren großzügige Spenden dies möglich machen“.
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