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Nothilfe in Israel: Möbel aus eigenen Händen

Nothilfe in Israel: Möbel aus eigenen Händen

ICEJ ermöglicht evakuierten Jugendlichen aus Nir Oz Freizeit-Projekt
Marelinke van der Riet
Nothilfe Artikel 3 Nir Oz2

Endlich wieder einmal Spaß erleben, aktiv sein, eigene Fähigkeiten entdecken und Bindungen aufbauen – das konnte die ICEJ evakuierten Jugendlichen aus Nir Oz mit einem besonderen Freizeit-Projekt ermöglichen.

Lebensbruch

Am 7. Oktober wurde das friedliche Leben des rund 400 Einwohner kleinen Kibbuz Nir Oz zutiefst erschüttert. Rund 100 Bewohner wurden entweder getötet oder als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Die Hamas-Terroristen zerstörten 80 Prozent der Häuser, die gesamte Gemeinde wurde geplündert. Derzeit befinden sich noch 37 Bewohner des Kibbuz in Geiselhaft – darunter auch die Familie Bibas.

Die überlebende Kibbuz-Bewohner wurden in Hotels evakuiert. Seit kurzem leben sie in einer provisorischen Unterkunft in Kiryat Gat. Wann ihr Kibbuz Nir Oz wieder aufgebaut wird und sie zurückkehren können, ist ungewiss.

Nothilfe in Israel: Weiterleben

In Kiryat Gat hat die Kommune den Kibbuz-Mitgliedern nun großzügig Räumlichkeiten für Gemeinschaftsaktivitäten zur Verfügung gestellt. Dazu gehören Spielzimmer für Kinder und ein Clubhaus für Jugendliche.

Dank Spenden unsere ICEJ-Freunde konnten die Teenager der evakuierten Familien kürzlich an einem Holz- und Möbelbau-Projekt teilnehmen. Das Projekt machte den Jugendlichen nicht nur viel Spaß, sondern ermöglichte es ihnen auch, Möbel für ihr neues, noch leeres Clubhaus anzufertigen – die Möbel sollen dazu beitragen, den neuen Treffpunkt in einen heilsamen, sicheren Ort zu verwandeln, an dem die Jugendlichen sich wohl fühlen. „In diesen schwierigen Zeiten, in denen so viele Familien immer noch trauern und sich um geliebte Menschen sorgen, die bis heute als Geiseln festgehalten werden, ist die Verbindung zur Gemeinschaft wichtiger denn je“, erläutert Nicole Yoder, ICEJ-Vizepräsidentin für Alijah und Soziales die Hintergründe des Projekts. Damit verschaffe man auch den Eltern freie Zeiträume und Erleichterung. „Außerdem zeigen solche Projekte den Familien, dass man sich an sie erinnert – und dieses Gefühl, wahrgenommen zu werden, macht einen großen Unterschied“, weiß Nicole Yoder.

Bitte unterstützen Sie unsere Israel-Nothilfe für diese und ähnliche Projekte. Als Verwendungszweck Ihrer Spende bitte ISRAEL HILFSFONDS angeben. Herzlichen Dank!

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