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1.200 Teilnehmer beim ICEJ-Dank- und Gebetstag in Stuttgart

1.200 Teilnehmer beim ICEJ-Dank- und Gebetstag in Stuttgart

Birte Scholz
in einem bunt ausgeleuchteten Saal stehen Menschen in Gruppen zusammen, Augen geschlossen und Kopf gesenkt. Manche haben ihre Arme über die Schultern anderer gelegt

Am 1. Mai sind 1.200 Christen aus verschiedenen Gemeinden und kirchlichen Hintergründen aus ganz Deutschland zum ICEJ-Dank- und Gebetstag nach Stuttgart gekommen. Unter dem Motto „Dank - Gebet - Aufbruch“ feierten sie das 70jährige Bestehen der Bundesrepublik Deutschland, dankten Gott für 70 Jahre Gnade, beteten für einen neuen geistlichen Aufbruch im Land und segneten Israel, den Nahen Osten, die USA und die Nachbarländer. Zu den Ehrengästen der Veranstaltung gehörten die Holocaustüberlebende Erika Teller aus Jerusalem, Rabbi Shmuel Bowman, Direktor der israelischen Organisation Operation Lifeshield, Sam Grundwerg, ebenfalls aus Israel und weltweiter Vorsitzender von Keren Hayesod, Katja Tsafrir vom Jüdischen Nationalfonds KKL, der messianisch-jüdische Pastor Colin Mitchell aus Haifa, Stephen Struebing von Frontier Alliance International, und Bernd Oettinghaus, Leiter des „Runder Tisch Gebets“ der Koalition für Evangelisation „Lausanner Bewegung Deutschland“.

Dank für Gottes Gnade

„Wir sind dankbar für Gottes Gnade mit der Bundesrepublik. Wir leben in Freiheit, Frieden und in weiten Teilen auch im Wohlstand“, erklärte Gottfried Bühler, Leiter der ICEJ-Deutschland. Christen in Deutschland sollten auch den Amerikanern danken, dass diese durch den Marshall-Plan wirtschaftliche Anschubhilfe leisteten, und an das Wunder denken, dass das jüdische Volk und der Staat Israel relativ kurze Zeit nach dem Holocaust bereit zur Aufnahme von Gesprächen waren, die in die Aufnahme diplomatischer Beziehungen mündeten.

Holocaust-Gedenken

Am Abend des Konferenztages begann der israelische Holocaustgedenktag „Jom HaSchoah“. Mit einem tief bewegenden Video, das Erinnerungen von Holocaustüberlebenden aus Israel an die Schoah zeigte, wurde der sechs Millionen jüdischen Opfer und der Überlebenden des Holocaust gedacht. „Wenn wir die schreckliche Vergangenheit des Holocaust betrachten, ist es ein Wunder, dass wir heute hier in der Liebe und Anbetung Gottes zusammen stehen, uns miteinander freuen und zusammen weinen“, sagte der israelische Pastor Colin Mitchell. „Gottes Herz schlägt nicht nur für Israel und die Juden. Deutschland und Israel stehen gemeinsam in der Wiederherstellung. Als Jeschua in Galiläa wandelte, ging dort ein Licht auf – nicht nur für die Juden, auch für die Deutschen. In der Karmel-Gemeinde in Haifa beten Juden und Araber gemeinsam Gott an und lieben einander. Wenn Gott den Zaun zwischen Juden und Arabern abbrechen kann, dann kann er das auch für Deutschland tun.“

Das klassische Musikensemble „Musica Salutare“ unter der Leitung von Adelheid Abt begeisterte mit Klezmer-Klängen, die Tanzgruppe Profil mit ausdrucksstarken Tänzen. Die Band von Gottfried Bühler und Freunden führte in intensive Lobpreiszeiten und das gemeinsame Gebet zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Tag.

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