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Liebe Freunde,
kürzlich sprachen wir mit einem Rabbiner aus Großbritannien, der beschrieb, wie tiefgreifend sich die Stimmung für die jüdischen Gemeinden in England seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 verändert hat.
Eine Kippa in der Öffentlichkeit zu tragen, ist sehr gefährlich geworden. Bemerkenswerterweise begannen einige seiner muslimischen Nachbarn, ihn zu warnen: Seine Familie sei nicht mehr sicher in ihrer Stadt. Sie hatten gehört, wie in der örtlichen Moschee immer wieder davon gesprochen wurde, dass „der Jude“ in ihrer Nachbarschaft nicht länger toleriert werden könne. Nach mehreren solchen Warnungen von verschiedener Seite zog der Rabbiner mit seiner Familie aus.
Er fand nun vorübergehend Unterschlupf bei einem Pastor einige Städte entfernt.
Dies ist nur ein Beispiel dafür, was derzeit geschieht – nicht nur im Großbritannien, sondern in vielen Ländern. Wir erleben ein Ausmaß an antiisraelischem und antijüdischem Hass, wie es seit dem Holocaust beispiellos ist.
Meine größte Sorge gilt jedoch der Kirche. Wagen wir in diesen kritischen Zeiten, unsere Stimme gegen den Judenhass zu erheben? Interessiert es uns überhaupt? Stellen sich die Gemeindeleiter der Herausforderung, ihre Gemeinden aufzuklären und zu Gottes Volk zu stehen – das immer noch „um der Väter willen geliebt“ ist und dessen Berufung „unwiderruflich“ ist? (Römer 11,28–29)
Da wir die Dringlichkeit dieses Augenblicks spüren, sehen wir uns dazu verpflichtet, zu handeln. Deshalb berufen wir einen Notfallgipfel in Jerusalem ein. Mehr dazu lesen Sie auf Seite 6. Es bleibt keine Zeit zu verlieren!
Wir unterstützen auch in Kriegszeiten weiterhin viele Hilfsprojekte in Israel. Über einige davon berichten wir wieder in dieser Ausgabe. Jedes Projekt, das wir unterstützen, vermittelt die Botschaft, dass es Millionen Christen auf der ganzen Welt gibt, die das jüdische Volk lieben.
Ich bete darum, dass Sie beim Lesen dieses Magazins gesegnet werden. Danke für Ihre Gebete, Ihre Treue und Ihre Unterstützung.
Herzliche Grüße und Gottes Segen aus Jerusalem,
Dr. Jürgen Bühler
ICEJ-Präsident , Jerusalem
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zion: Segen oder Ärgernis?"
Am 11. März 1943 wurden alle mazedonischen Juden zusammengetrieben und in einer leerstehenden Tabakfabrik der Stadt Skopje unter menschenunwürdigen Umständen untergebracht.
Am 11. März 1943 wurden alle mazedonischen Juden zusammengetrieben und in einer leerstehenden Tabakfabri...
Vor kurzem reisten ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler und Vizepräsident David Parsons nach Washington, D.C., um die ICEJ bei der Chairmen’s Conference der Israel Allies Foundation zu repräsentieren.
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Als „frequent ICEJ-Traveller“ zum Laubhüttenfest war es für mich ein neues Erlebnis an der Envision-Konferenz teilnehmen zu dürfen. Besonders, dass ich als „Oldtimer“ mit vier jungen Teilnehmern aus der Schweiz dieses Leitertreffen in Jerusalem erleben durfte.
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Am 8. Februar 2026 hatten wir einen Stand anlässlich der „Journée Inter-Églises du Réseau Évangélique de Genève“.
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Gleich dreimal durften wir einen besonderen Gast begrüssen: den amerikanischen Theologen Gerald R. McDermott. Die beiden Vorträge im Zollhaus Luzern sowie an der Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel (STH) waren sehr gut besucht und zeigten das Interesse am Thema.
Gleich dreimal durften wir einen besonderen Gast begrüssen: den amerikanischen Theologen Gerald R. McDer...
Liebe Israelfreunde,
Wenn ich diese Zeilen schreibe, fand bereits eine erste Sitzung des von Präsident Trump einberufenen Friedensrat statt und gleichzeitig gibt es erneut Drohgebärden vom Iran und immer mehr amerikanische Streitkräfte versammeln sich im Nahen Osten.
Liebe Israelfreunde,
Wenn ich die...
Im Jahr 2004, als ich in London lebte, vermietete ich ein Zimmer in meinem Haus an einen Untermieter, der – ohne es zu wissen – eine Entwicklung in Gang setzte, die mich später um die ganze Welt und schließlich nach Israel führen sollte.
Im Jahr 2004, als ich in London lebte, vermietete ich ein Zimmer in meinem Haus an einen Untermieter, de...
Die Teilnehmer der Pastorenkonferenz „Envision“ der ICEJ statteten dem Kibbuz Be’eri einen Solidaritätsbesuch ab. Der Kibbuz gehört zu den am schwersten vom Hamas-Terrorüberfall am 7. Oktober 2023 betroffenen Orten.
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Was fällt uns ein, wenn wir „Red Carpet“ hören? Natürlich jede Menge perfekt gestylte Promis, welche sich im Blitzlicht-Gewitter von ihrer besten Seite präsentieren. Im Januar erlebte ich „Red Carpet“ ganz besonders – und das mitten in Tel Aviv. Aber der Reihe nach …
Was fällt uns ein, wenn wir „Red Carpet“ hören? Natürlich jede Menge perfekt gestylte Promis, welche sic...
Dies ist ein dringender Aufruf an alle Kirchenverantwortlichen. Wir erleben einen entscheidenden Moment in der modernen Kirchengeschichte. In ganz Europa und weltweit erleben wir einen Anstieg von Judenhass, wie er seit Generationen nicht mehr beobachtet wurde – leider auch in christlichen Gemeinden.
Dies ist ein dringender Aufruf an alle Kirchenverantwortlichen. Wir erleben einen entscheidenden Moment ...