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„Er heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden“
Psalm 147,3
Die Teilnehmer der Pastoren- kon- ferenz „Envision“ der ICEJ statteten dem Kibbuz Be’eri einen Solidaritätsbesuch ab. Der Kibbuz gehört zu den am schwersten vom Hamas-Terror- überfall am 7. Oktober 2023 betroffenen Orten.
Be’eri liegt im Negev, nur zwei Kilometer von der Grenze zum Gazastreifen entfernt, und war Schauplatz eines grausamen Massakers, bei dem Hamas-Terroristen 101 Zivilisten und 31 Sicherheitskräfte ermordeten sowie Dutzende als Geiseln gefangen nahmen. Der Kibbuz wurde verwüstet. Mehr als zwei Jahre später steht ein Großteil der Häuser noch immer leer und in Trümmern. Ausgebrannte Gebäude zeugen stumm von jenem schrecklichen Morgen.
Für viele Teilnehmer der Envision war dies ihr erster Besuch in Israel. Die sichtbaren Folgen des 7. Oktober mit eigenen Augen zu sehen, war erschütternd. Lokale Guides führten uns durch den Kibbuz, auch in die ausgebrannten, von Kugeln durchsiebten Häuser, in denen Familien brutal ermordet worden waren. Sie erzählten die Geschichten der Opfer. Ein Guide führte die Gruppe in sein eigenes ausgebranntes Haus, wo er und seine Familie an jenem schrecklichen Tag 16 Stunden lang ums Überleben gekämpft hatten.
Die Erfahrung war ernüchternd und tief prägend für alle Solidaritätsbesucher. „Man wurde direkt mit der Hamas konfrontiert, mit diesem Ungeheuer“, fasste Pastor Wayne zusammen. „Diese Herzlosigkeit, dieser kalte Hass, in ein Wohngebiet einzudringen und solche Dinge zu tun – unfassbar.“
Doch inmitten der erschütternden Zeugnisse von Schmerz und Zerstörung strahlte der Besuch auch Hoffnung und Zuversicht aus. Die Teilnehmer lernten mehrere wichtige Wiederaufbauprojekte kennen, die von der ICEJ finanziert werden. Sie tragen dazu bei, das Leben in Be’eri und den umlie- genden Gemeinden wieder möglich zu machen.
Zu diesen Initiativen gehört das neue Jugendzentrum. Das am 7. Oktober vollständig zerstörte Gebäude wird mit ICEJ- Mitteln von Grund auf neu errichtet. Nach seiner Fertigstellung wird es Kindern und Jugendlichen einen sicheren Ort für Freizeit- und Bildungsaktivitäten, Beratung und Gemeinschaftsleben bieten – und ihnen so helfen, sich von den Traumata zu erholen und wieder einen Ort zu haben, an dem sie lachen und feiern dürfen.
Ein weiteres wichtiges Projekt ist der Bau einer modernen Zahnklinik in einem der am stärksten betroffenen Viertel des Kib- buz. Auch diese Einrichtung wird von Grund auf neu errichtet und soll Würde, körperliches Wohlbefinden und einen normalen Alltag wiederherstellen. Die- ses Projekt wird von deutschen Spendern finanziert. Ebenso wie die Renovierung des thera- peutischen Rehabilitations- und Begeg- nungszentrums. Es soll unter anderem für ältere Menschen ein einladender Ort für Begegnungen und medizinische Versorgung werden. Die betagten Bewohner des Kibbuz leiden besonders unter den Folgen des Terrorüberfalls. Viele haben nicht nur ihr Zuhause verloren, sondern auch alle Erinnerungsstücke ihres langen Lebens, Fotos und persönliche Gegenstände. Das Gemeinschaftszentrum soll einen Weg der Heilung darstellen, der weit über Stein und Mörtel hinausgeht.
Die Pastoren waren nach Israel gekommen, um ihr Verständnis der Heiligen Schrift und der anhaltenden geistlichen Bedeutung Israels zu vertiefen. Der Anblick dieser Hilfsprojekte war eine eindringliche Erinnerung daran, dass Glaube und Mitgefühl in gelebter Nächstenliebe sichtbar werden müssen.
Nicole Yoder, ICEJ-Vizepräsidentin für Soziales, erklärte vor den neuen Gebäuden: „Dies ist wie eine Umarmung der Nationen. Es ist unser greifbarer Ausdruck der Liebe.“
„Das Wort, das mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist Resilienz“, berichtete Pastor Wayne nach dem Besuch. „Diese Menschen entscheiden sich immer wieder für das Leben. Sie werden wieder aufbauen. Sie werden es besser machen als zuvor.“
Der Besuch in Be’eri fiel auf einen besonderen Zeitpunkt. Da die Pläne zum Abriss der verbliebenen zerstörten Häuser und zur Schaffung von Platz für Neubauten bereits laufen, war dies eine der letzten Gelegenheiten, die ursprünglichen Folgen des Angriffs vom 7. Oktober zu sehen, bevor der Wiederaufbau das Landschaftsbild verändert.
Der deutsche Zweig der ICEJ übernimmt die komplette Finanzierung zweier wichtiger Wiederaufbau-Projekte im Kibbuz Be'eri: Den Bau eines Therapeutischen Rehabilitations- und Begegnungszentrums (
siehe Spend-O-Meter) und den Wiederaufbau der Zahnklinik.
Bitte unterstützen Sie den Bau des Therapeutischen Rehabilitations- und Begegnungszentrums. Herzlichen Dank!
Bitte unterstützen Sie den Wiederaufbau der Zahnklinik. Herzlichen Dank!
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zion: Segen oder Ärgernis?"
Am 11. März 1943 wurden alle mazedonischen Juden zusammengetrieben und in einer leerstehenden Tabakfabrik der Stadt Skopje unter menschenunwürdigen Umständen untergebracht.
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Vor kurzem reisten ICEJ-Präsident Dr. Jürgen Bühler und Vizepräsident David Parsons nach Washington, D.C., um die ICEJ bei der Chairmen’s Conference der Israel Allies Foundation zu repräsentieren.
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Als „frequent ICEJ-Traveller“ zum Laubhüttenfest war es für mich ein neues Erlebnis an der Envision-Konferenz teilnehmen zu dürfen. Besonders, dass ich als „Oldtimer“ mit vier jungen Teilnehmern aus der Schweiz dieses Leitertreffen in Jerusalem erleben durfte.
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Am 8. Februar 2026 hatten wir einen Stand anlässlich der „Journée Inter-Églises du Réseau Évangélique de Genève“.
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Gleich dreimal durften wir einen besonderen Gast begrüssen: den amerikanischen Theologen Gerald R. McDermott. Die beiden Vorträge im Zollhaus Luzern sowie an der Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel (STH) waren sehr gut besucht und zeigten das Interesse am Thema.
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Liebe Israelfreunde,
Wenn ich diese Zeilen schreibe, fand bereits eine erste Sitzung des von Präsident Trump einberufenen Friedensrat statt und gleichzeitig gibt es erneut Drohgebärden vom Iran und immer mehr amerikanische Streitkräfte versammeln sich im Nahen Osten.
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Wenn ich die...
Im Jahr 2004, als ich in London lebte, vermietete ich ein Zimmer in meinem Haus an einen Untermieter, der – ohne es zu wissen – eine Entwicklung in Gang setzte, die mich später um die ganze Welt und schließlich nach Israel führen sollte.
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Was fällt uns ein, wenn wir „Red Carpet“ hören? Natürlich jede Menge perfekt gestylte Promis, welche sich im Blitzlicht-Gewitter von ihrer besten Seite präsentieren. Im Januar erlebte ich „Red Carpet“ ganz besonders – und das mitten in Tel Aviv. Aber der Reihe nach …
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Dies ist ein dringender Aufruf an alle Kirchenverantwortlichen. Wir erleben einen entscheidenden Moment in der modernen Kirchengeschichte. In ganz Europa und weltweit erleben wir einen Anstieg von Judenhass, wie er seit Generationen nicht mehr beobachtet wurde – leider auch in christlichen Gemeinden.
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Liebe Freunde,
kürzlich sprachen wir mit einem Rabbiner aus Großbritannien, der beschrieb, wie tiefgreifend sich die Stimmung für die jüdischen Gemeinden in England seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 verändert hat.
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