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Alle gingen. Wir kamen.

Die Geschichte und Aufgabe der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem
Ein Mann am Mikrofon. Hinter ihm hängt an einer Steinwand ein Schild mit der Aufschrift: International Christian Embassy Jerusalem. Fahnen hängen im Hintergrund

Isolation und Drohungen

Israel war isoliert. Wieder einmal. Als das israelische Parlament am 30. Juli 1980 Jerusalem zur ungeteilten Hauptstadt des jüdischen Staates erklärte, drohten die arabischen Staaten jedem Land, das Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen würde, mit einem Ölembargo. Die Drohung fruchtete. Alle Nationen, die bisher ihre Botschaft noch in Jerusalem hatten, verlegten ihre Vertretung nach Tel Aviv.

Ehrengast Teddy Kollek

Zu dieser Zeit beschlossen rund 1.000 Christen aus 32 Ländern, ein Zeichen der Solidarität mit dem jüdischen Volk und Staat Israel zu setzen: Während des jüdischen Laubhüttenfests im September 1980 gründeten sie die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ). Das überkonfessionelle Glaubenswerk mit Hauptsitz in Jerusalem hat heute Zweigstellen in über 90 Ländern, darunter Deutschland, Österreich und der Schweiz, und Unterstützer in mehr als 160 Ländern. Zur Gründungsfeier erschien Jerusalems legendärer Bürgermeister Teddy Kollek persönlich. Zutiefst berührt bezeichnete er die Gründung der ICEJ als eine der bewegendsten Erfahrungen seines Lebens.

Überkonfessionell

Die ICEJ vertritt seither Millionen bibeltreue Christen aus aller Welt und steht vor Gott mit Gebeten und Fürbitten für das jüdische Volk ein. Die ICEJ repräsentiert Christen aller Konfessionen, Gemeinden und Herkunftsländer, unabhängig von Regierungen oder politischen und wirtschaftlichen Interessen. Die gemeinsame Basis ist die Liebe zum Gott Israels und seinem Volk.

Hilfe für Juden und Araber

Durch vielfältige Hilfsprojekte unterstützt die ICEJ die Menschen in Israel seither auch ganz praktisch, sowohl Juden als auch Araber. Unter anderem fördern wir eine Einrichtung für Kinder mit Behinderungen in Betlehem, finanzieren Schutzbunker für besonders von Raketen bedrohte Ortschaften und unterhalten ein Seniorenheim für Holocaustüberlebende. Einige unserer Projekte haben wir Ihnen in diesem Magazin vorgestellt. Mehr Information dazu und Möglichkeiten zur Unterstützung finden Sie unter www.icej.de. Außerdem gibt es eine Partnerschaft der ICEJ mit der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

Information

Die Information der christlichen Gemeinden über Hintergründe und Ereignisse in Israel sehen wir als einen weiteren wichtigen Schwerpunkt unserer Arbeit. Zudem stellen wir uns gegen Antisemitismus und Antiisraelismus. Diesen Aufgaben kommen wir nach mit Sprecherdiensten in Gemeinden, der TV-Reihe „Faszination Israel“, dem ICEJ-Magazin „Wort aus Jerusalem“, öffentlichen Aktionen, E-Mail-News, Projekt-Berichten, Events, Gebetsinitiativen, Bildungsreisen und „Arise“, dem ICEJ-Forum für junge Erwachsene.

Prophetische Aufgabe

Der Prophet Jesaja spricht von einem Dienst des Trostes und der prophetischen Aufgabe, dem Herrn eine Straße zu bereiten: die Steine und Hindernisse, die Juden und Christen in der Vergangenheit trennten, aus dem Weg zu räumen. Das wollen wir tun.

Auszug aus der Sonderausgabe Wort aus Jerusalem: "Israel - 75 Jahre Start-up Nation"

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