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Christlich-jüdische Beziehungen

Christlich-jüdische Beziehungen

Auszug aus Booklet: "Gnade, Dankbarkeit, Verantwortung"
Team der ICEJ
2010 legt der deutsche Papst Benedikt XVI in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder
  • Die Kirchen tun sich schwer, eigene Schuld einzugestehen – wie die Gesellschaft insgesamt. Zwar verfasst die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) bereits Ende 1945 das „Stuttgarter Schuldbekenntnis“, doch regen sich vehemente Proteste an der evangelischen Basis. Nur vier der 28 Landeskirchen erkennen die Erklärung anfangs an. Wichtige Impulse gibt in den 60er Jahren der jüdisch-christliche Dialog der EKD.
  • Unter Johannes XXIII., Papst der römisch-katholischen Kirche, wird 1962 das II. Vatikanische Konzil eröffnet, das 1965 in der „Nostra Aetate“ (lat. für „in unserer Zeit“) die bleibende Erwählung des Judentums anerkennt. Papst Johannes Paul II bittet 2000 um Vergebung. 2010 legt der deutsche Papst Benedikt XVI in der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem einen Kranz nieder (Bild oben).
  • 1992 initiieren junge deutsche Christen, vertreten von Gottfried Bühler und Harald Eckert, am 50. Jahrestag der Wannseekonferenz die erste christliche Gedenkveranstaltung in Yad Vashem.

 

AUSZUG AUS BOOKLET: "GNADE, DANKBARKEIT, VERANTWORTUNG"

 

Foto: Amos Ben Gershom/GPO

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