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Das Thema des Laubhüttenfestes 2025 stammte aus Sacharja 8,23: „Zehn Männer aus allen Sprachen der Völker werden einen Juden am Ärmel packen ...“. Es ist der letzte Vers dieses Kapitels, in dem Gott zehn Erklärungen über die zukünftige Wiederherstellung Israels abgibt, die alle mit den Worten „So spricht der Herr“ beginnen.
Während des diesjährigen Festes wurde der Krieg im Gazastreifen beendet und die letzten lebenden Geiseln kehrten nach Hause zurück. Parallel dazu veröffentlichte US-Präsident Donald Trump einen 20-Punkte-Plan für die Zukunft des Gazastreifens. Doch Gottes älterer Zehn-Punkte-Plan ist eine zeitgemäße, himmlische Erinnerung daran, dass Er der König der ganzen Erde ist. Die Menschen haben ihre Pläne, aber Gottes göttlichen Gebote für Israel und die Nationen werden sich durchsetzen.
Gott ist emotional an der Wiederherstellung Israels beteiligt: „So spricht der HERR Zebaoth: Ich eiferte um Zion mit großem Eifer, und mit großem Zorn eiferte ich um seinetwillen“ (Sacharja 8,2). In älteren Bibeln wird hier sogar das Wort „Eifersucht“ oder „Liebeseifer“ (z.B. Menge-Bibel) verwendet. Gott lässt uns sehr deutlich wissen, dass Er mit großer Leidenschaft emotional an der Wiederherstellung Israels beteiligt ist. Das Oxford Dictionary definiert Eifersucht als „heftige Verteidigung der eigenen Rechte oder Besitztümer“. Immer wieder erklärt Gott das Land Israel zu seinem Besitz (z. B. 3. Mose 25,23) und Er gab es dem jüdischen Volk als ewiges Erbe (1.Mose 17,8; Josua 14,9; Hesekiel 37,25). Heute registriert Gott mit Eifersucht, dass Nationen wie der Iran die Zerstörung Israels fordern. Er beobachtet auch eifersüchtig die Staaten, die sich in den Vereinten Nationen oder der Europäischen Union gegen Israel stellen und versuchen, Israels Landesgrenzen zu diktieren. Unsere Welt ist seltsamerweise davon besessen, die „Israel-Frage“ zu lösen, während weitaus größere Konflikte und humanitäre Krisen ignoriert werden. Israel ist eine lebendige Demokratie, wird jedoch weitaus häufiger verurteilt als jedes andere Land. Allein in den letzten zehn Jahren wurden 173 UN-Resolutionen gegen Israel verabschiedet, verglichen mit nur zehn Resolutionen gegen Schurkenstaaten wie Iran und Nordkorea. Gott sagt, dass er mit glühendem Zorn um Zion eifert. Liebe Christen, das ist ein Aufruf, für Ihr Land zu beten! Und es ist wichtig, diese Frage für sich selbst zu beantworten: Wenn Gottes Herz so tief mit Israel verbunden ist, wie steht es dann um mich? Empfinde ich dieselbe Leidenschaft und denselben Eifer für Zion? Wenn nicht, bitten Sie Gott, Ihnen sein Herz für Israel zu zeigen.
Der Herr wird seine Wohnung in Zion errichten: „So spricht der Herr: Ich bin nach Zion zurückgekehrt und werde inmitten Jerusalems wohnen ...“ (Sacharja 8,3). Diese Erklärung verdeutlicht weiter, warum Gott um Zion eifert – es wird wieder seine Wohnstätte sein. In manchen Übersetzungen wird dieser Vers in die Zukunftsform übersetzt, treffender ist allerdings tatsächlich die Vergangenheitsform. Gott ist zurückgekehrt. Wie ein Vermieter, der nach langer Zeit in seinem Haus nach dem Rechten sieht. Er überwacht die tägliche Arbeit der Architekten, Bauunternehmer und Innenarchitekten, bis zu dem Tag, an dem er endgültig wieder selbst einziehen wird. Sacharja erinnert daran, wie Gottes heilige Gegenwart Jerusalem zur Zeit Hesekiels verlassen hat. Es war ein schrittweiser Abschied vom Allerheiligsten, dann von den Vorhöfen und schließlich von der Stadt. Aber Gott erklärt, dass er nun zurückkehrt, um Jerusalem wieder zu seiner Wohnstätte zu machen. Der Herr ist tatsächlich nach Jerusalem zurückgekehrt. Seine Aufmerksamkeit gilt dieser Stadt, da Er sie als Seinen Ruheort auf Erden vorbereitet. Dieses Werk ist überall zu sehen, und Gott lädt uns ein, daran teilzuhaben.
Die Wiederherstellung erfolgt generationsübergreifend. „So spricht der Herr der Heerscharen: Alte Männer und alte Frauen werden wieder auf den Straßen Jerusalems sitzen, jeder mit einem Stock in der Hand wegen seines hohen Alters. Und die Plätze der Stadt werden voll von Jungen und Mädchen sein, die auf ihren Plätzen spielen.“ (Sacharja 8,4-5) Die Wiederherstellung Israels wird alle Teile des jüdischen Volkes betreffen, Jung und Alt, Männer und Frauen. Ich werde meinen ersten Besuch in Israel vor 34 Jahren nie vergessen. Wir besuchten das Rothschild-Haus aus dem 19. Jahrhundert in der Altstadt, in dem heute eine Jeschiwa, eine jüdische Religionsschule, untergebracht ist. Auf dem Bürgersteig war die obige Passage aus Sacharja 8,4 eingraviert. Als ich sah, wie kleine Kinder aufgeregt über den Platz rannten und alte Männer auf Stühlen saßen und sich unterhielten, war ich begeistert, dass sich die Prophezeiung erfüllte.
„So spricht der Herr, der Allmächtige: ‚Es mag diesem Volk wunderbar erscheinen ...‘“ (Sacharja 8,6) Die Wiederherstellung Israels ist ein Wunder, ja sogar eine Ansammlung von Wundern. Betrachten wir nur ein Beispiel: Israel ist das einzige Land, dessen Grenzen vom Weltraum aus zu sehen sind – nicht aufgrund geo grafischer Merkmale wie Flüsse oder Berge, sondern aufgrund der Begrünung der Wüste im Vergleich zu Ägypten. Gott befiehlt Hesekiel, dem Land Israel zu prophezeien, dass es Vegetation hervor bringen soll (Hesekiel 36), und man kann dies sogar vom Weltraum aus erkennen.
Zur Wiederherstellung gehört das Wunder der Alijah, der Rückkehr der Juden aus aller Welt in die biblische Heimat: „So spricht der Herr der Heerscharen: Siehe, ich werde mein Volk aus dem Osten und aus dem Westen retten ...“. (Sacharja 8,7) Auch die aktuelle neue Alijah-Welle ist ein Wunder. In einem kürzlichen Gespräch mit einem Vertreter der Jewish Agency habe ich etwas Erstaunliches erfahren. Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich die Zahl der Juden, die Interesse an einer Übersiedlung nach Israel bekunden, verdoppelt. Israel ist wahrscheinlich das einzige Land der Welt, in das Menschen sogar inmitten von Konflikten ein wandern. Leider geschieht dies als Folgendes weltweit explodierenden Antisemitismus.
„So spricht der Herr der Heerscharen: … Aber jetzt werde ich den Rest dieses Volkes nicht mehr behandeln wie in früheren Tagen … So wie ihr ein Fluch unter den Völkern wart, o Haus Juda und Haus Israel, so werde ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein.“ (Sacharja 8,11-13) Hier prophezeit Gott eine neue Ära für Israel, in der sich Fluch in Segen wandelt. Das jüdische Volk hat tatsächlich einen dramatischen Wandel erlebt: Von einem verfolgten Außenseiter und einem Synonym für Unglück unter den Völkern zu einem weltweit führenden Land in Wissenschaft, Technologie, Medizin und Landwirtschaft. Es ist ein unumkehrbarer, himmlischer Wandel, den alle sehen können.
„Denn so spricht der Herr der Heerscharen: Wie ich beschlossen habe, euch zu bestrafen, als eure Väter mich zum Zorn gereizt haben, und ich nicht nachgeben wollte, so habe ich auch in diesen Tagen beschlossen, Jerusalem und dem Haus Juda Gutes zu tun.“ (Sacharja 8,14ff) Gott erklärt, dass er seine Haltung gegenüber Israel ändert. Dies ist für uns von größter Wichtigkeit, da es bedeutet, dass wir einen neuen Ansatz brauchen, um Gottes gegenwärtiges Handeln gegenüber Israel zu verstehen. Gott war entschlossen, hart mit seinem Volk umzugehen, wie über viele Jahrhunderte hinweg deutlich wurde. Doch nun hat Gott seine Art, mit Israel umzugehen, umgekehrt. Praktisch bedeutet dies, dass die Zeit der Zerstreuung vorbei ist und wir uns in einer Zeit der Sammlung befinden. Israel ist von der Verwüstung zur Wiederherstellung gelangt. Es bedeutet auch, dass die „Zeiten der Heiden” zu Ende gehen und Jerusalem zu Recht in jüdische Hände zurückkehrt (Lukas 21,24). Wir müssen deshalb nun unseren Blick auf das richten, was Gott in Israel tut. Wie der Psalmist verkündet: „Die Zeit, Zion zu begünstigen, ist gekommen!” (Psalm 102,14)
„So spricht der Herr der Heerscharen: Das Fasten im vierten Monat ... im fünften ... im siebten ... und im zehnten Monat soll für das Haus Juda eine Zeit der Freude und des Jubels und fröhlicher Feste sein.” (Sacharja 8,19) Diese Passage erinnert uns daran, dass wir uns noch immer in einer Zeit des Übergangs befinden. Israel trauert heute nicht nur um die Opfer des Holocaust, sondern auch um die Opfer des neuen Krieges. Doch Gott verspricht, dass ein Tag kommen wird, an dem ihre Trauer sich in „Freude“ verwandelt (Jesaja 35,10; 61,3).
„So spricht der Herr der Heerscharen: Es werden noch Völker kommen, Bewohner vieler Städte; die Bewohner einer Stadt werden zu einer anderen gehen und sagen: `Lasst uns weitergehen und vor dem Herrn beten und den Herrn der Heerscha ren suchen. Ich selbst werde auch gehen.'“ (Sacharja 8:20-22) Der Herr verkündet eine Zeit der Massenpilgerfahrt der Heiden nach Jerusalem. Manche sehen darin eine rein futuristische Prophezeiung, aber wir sehen, dass sie bereits in Erfüllung geht. Nur wenige Tage nach unserem Fest berichtete eine Frau aus Samoa, wie junge Menschen von ihrer Insel Autos und Besitztümer verkaufen, nur um nächstes Jahr zum Laubhüttenfest zu kommen und Gott zu begegnen. In gewisser Weise entspricht dieses Fest genau der Beschreibung des Theologen George Eldon Ladd, der das Reich Gottes einmal als Manifestation „der Gegenwart der Zukunft“ bezeichnet hat. Tatsächlich kosten wir bereits „die Kräfte der kommenden Welt“ (Hebräer 6,5).
„So spricht der Herr der Heerscharen: In jenen Tagen werden zehn Männer aus allen Sprachen der Nationen einen Juden am Ärmel packen und sagen: `Lasst uns mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.‘“ (Sacharja 8,23) Dieser Vers stellt den Höhepunkt von Gottes Absichten mit Israel dar, nämlich es in eine Nation zu verwandeln, die die Welt in Erstaunen versetzt. Die hebräischen Propheten sahen eine Zeit voraus, in der das Volk Israel durch den Heiligen Geist ein neues Herz erhalten wird (Hesekiel 36,25-27). Wenn dies geschieht, wird Israel nicht nur für Gläubige, sondern für alle Menschen, sogar für Könige und Herrscher, zu einem Anziehungspunkt werden. Israel wird ein leuchten des Licht für die Völker sein (Jesaja 60,13). Paulus sagte, es werde wie „Leben aus dem Tod“ sein. (Römer 11,15) Und die Menschen werden Israel aus dem einfachen Grund folgen, weil „Gott mit euch ist".
Möge dieser Tag bald kommen!
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