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Mutige Männer und Frauen stellten sich am 7. Oktober den Terroristen der Hamas in den Weg, um selbstlos andere Menschen zu schützen. Viele Überlebende bezeugen außerdem Gottes Eingreifen. Vier solcher Berichte stellen wir hier vor.
Während der Raketenalarm heulte und Schüssen fielen, brachte die junge Polizistin Sapir Cohen ihre Nachbarn in Sicherheit und leitete wichtige Informationen an ihre Kollegen weiter. Selbst als die 29-Jährige von den Kugeln der Terroristen getroffen wurde und eine Schussverletzung am Bein erlitt, verließ sie ihren Posten nicht und kämpfte schwerverletzt weiter, ohne Rücksicht auf ihre eigene Sicherheit. Hamas-Terroristen konnten sie schließlich überwältigen und als Geisel in den Gazastreifen entführen, wo sie 55 Tage unter harten Bedingungen ausharrte, bis sie am 30. November 2023 im Rahmen des „Geiseldeals“ freikam.
Ein paar Monate vor dem Massaker wurde die Polizistin von der Vorahnung erfüllt, dass ihr eine große Gefahr bevorstand. Sie befürchtete eine schwere Krankheit und konsultierte Ärzte. Dann riet ihr jemand, das Buch der Psalmen zu rezitieren, um ihre Gesundheit zu erhalten. Sapir war nicht religiös, doch sie folgte dem Ratschlag und lernte ein paar Psalmen auswendig, darunter Psalm 27. Während ihrer Gefangenschaft betete sie dieses besondere Gebet Davids jeden Tag und erlebte, wie ihr dieser Psalm Kraft verlieh. Die Polizistin fand während der Geiselhaft zum Glauben an den Gott Israels. Das Gebet und ihr Glaube habe ihr geholfen, zu überleben und nach Hause zurückzukehren, bezeugt sie seither öffentlich.
Eden Nimri, 22, war Kapitänin einer weiblichen Eliteeinheit der israelischen Armee (IDF) und Schwimmerin in der israelischen Nationalmannschaft. Sie opferte sich am 7. Oktober für ihre Kameradinnen am Militär-Außenposten Nahal Oz direkt an der Grenze zum Gazastreifen.
Als an jenem Morgen die Sirenen ertönten, führte Eden Nimri ihre Kameradinnen sofort zu einem nahegelegenen Bunker. Als die Terroristen versuchten, in den Schutzraum einzudringen, traf sie eine selbstlose Entscheidung: Sie postierte sich am Zugang und befahl ihren Kameradinnen, durch einen Hinterausgang zu fliehen. Als der erste Terrorist den Bunker betrat, eröffnete die Kapitänin das Feuer. Eden Nimri konnte der Überzahl der mit Granaten und Sturmgewehren bewaffneten Terroristen nicht lange standhalten – doch lange genug, um ihren elf Kameradinnen die Flucht zu ermöglichen.
Die 19-jährige Ori Megidish war am 7. Oktober als Beobachterin auf dem Armeestützpunkt Nahal Oz stationiert und wurde von dort als Geisel in den Gazastreifen entführt. Ihr Überleben ist ein Zeugnis dafür, dass Gott Gebete erhört, bezeugt die Familie. Während des Terror-Angriffs wurde Ori Megidish am Kopf, an den Beinen und an der Brust verletzt, bevor sie 23 qualvolle Tagen in Gefangenschaft verbringen musste. Sie überlebte trotz der Verletzungen und konnte am 30. Oktober 2023 als erste Geisel von den israelischen Streitkräften aus dem Gazastreifen gerettet werden.
In den Tagen vor ihrer Rettung brachte Oris Familie eine Tora-Rolle in ihr Haus und sogar in Oris Schlafzimmer und betete inbrünstig um Gottes Eingreifen. Vor allem ihre Mutter flehte unter Tränen vor dem Herrn um die Rückkehr ihrer Tochter. Die Gebete der Familie und ihr Glaube an den Gott der Bibel wurden gefilmt, und diese Aufnahmen sind der Beweis, dass der Herr tatsächlich ihre Bitten erhörte: Es gelang Ori Megidish auf wundersame Weise, ihren Entführern zu entkommen und Kontakt mit den israelischen Streitkräften aufzunehmen, die sie in einer waghalsigen Operation im Zentrum von Gaza-Stadt inmitten heftiger Gefechte fanden und in Sicherheit brachten.
Aner Elyakim Shapira, 22, war Stabsfeldwebel der IDF in einer Aufklärungseinheit der Nahal-Brigade. Als die Terroristen das Nova-Musikfestival angriffen, wurde er – obwohl unbewaffnet – für 30 Israelis zum rettenden Engel.
Aner Shapira besuchte das Musikfestival am 7. Oktober. Als der Angriff begann, suchten er und etwa 30 andere Israelis in einem kleinen Bunker am Straßenrand Schutz. Aner stellte sich in die Tür. Als die Hamas-Terroristen Granaten in den offenen Schutzbunker warfen, fing er mindestens sieben scharfe Granaten auf und warf sie wieder hinaus – eine achte Granate explodierte in seiner Hand.
Ein Überlebender des Angriffs betonte später, dass Aner „unser Leben gerettet hat“ und bezeichnet ihn als Schutzengel der Gruppe.
Als Aner starb, übernahm ein anderer Israeli seinen Platz: Eitan Halley, der am 27. Januar als Ehrengast bei der Holocaust-Gedenkveranstaltung der ICEJ in Bad Cannstatt sprach.
Foto: Eden Nirmi, IDF
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