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Seit den Massakern der Hamas am 7. Oktober steht Israel wieder besonders im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit. Die Nachrichten über den Krieg erreichen jeden Tag ein internationales Publikum. Das ist kein Zufall. Die Bibel sagt uns, dass Gott Israel als Mittel benutzt, um seine Botschaft zu vermitteln, wenn er zu den Völkern sprechen will. Denken Sie an Jeremia 6,18-19 oder Jesaja 1,2-3, wo Gott das Gericht über Israel anordnet. Offensichtlich will Gott, dass alle Völker aufhorchen und zuhören, wenn es um das Schicksal Israels geht – und Gott achtet darauf, wie sich die Völker der Welt gegenüber seinem auserwählten Volk verhalten.
In Sacharja 1,14-15 gibt es einen aufschlussreichen Vers: „So spricht der HERR Zebaoth: Ich eifere für Jerusalem und Zion mit großem Eifer und bin sehr zornig über die stolzen Völker; denn ich war nur ein wenig zornig, sie aber halfen zum Verderben.“ Noch einmal: Gott achtet darauf, wie sich die Völker gegenüber dem jüdischen Volk verhalten. Wenn sie zu Israels Unglück beitragen, helfen sie Gott nicht, sondern zeigen ihre eigenen bösen Absichten und ziehen seinen Zorn auf sich.
Dies ist ein wichtiger Grundsatz! Im Umgang mit Israel in Zeiten der Not werden die Motive unserer Herzen offenbart. Das zeigt sich heute, wenn Tausende weltweit auf die Straße gehen, um ihrem ungezügelten Hass auf Juden Luft zu machen. Sicherlich war dieser Hass schon vorher da, aber die aktuelle Krise bringt ihn zum Vorschein.
Zudem befinden wir uns in einer anderen Situation als der, die Jesaja und Jeremia oben beschrieben haben. Gott straft Israel nicht, er erweckt es wieder zum Leben. Wie Jesaja 40 verkündet, hat es bereits das Doppelte für alle seine Sünden erhalten. Gott tut etwas Neues und will, dass die Völker darauf hören. Deshalb ruft Jeremia aus: „Höret, ihr Völker, des HERRN Wort und verkündet’s fern auf den Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, der wird’s auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde.“ (Jeremia 31,10)
Wir leben in dieser Zeit der Wiederherstellung Israels und Gott möchte, dass die Völker anerkennen, dass dies das Werk seiner Hand ist.
Gott prüft die Nationen erneut anhand ihrer Haltung gegenüber Israel. Und er warnt, dass er sie wegen des jüdischen Volkes und seines Landes richten wird. Der Prophet Joel versichert: „Denn siehe, in jenen Tagen und zur selben Zeit, da ich das Geschick Judas und Jerusalems wenden werde, will ich alle Völker zusammenbringen und will sie ins Tal Joschafat hinabführen und will dort mit ihnen rechten wegen meines Volks und meines Erbteils Israel, weil sie es unter die Völker zerstreut und sich mein Land geteilt haben". (Joel 4,1-2)
Da wir wissen, dass Gott das jüdische Volk in seine angestammte Heimat zurückführt, können wir auch damit rechnen, dass er die Völker richten wird. Hier müssen wir zwischen der individuellen Rettung und dem Schicksal der Nationen unterscheiden. Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.
Aber die Bibel sagt auch, dass Gott die Nationen richten wird, und er wird Israel als Messlatte benutzen. Deshalb obliegt es uns als Christen, in dieser Zeit der Prüfung für unsere Nationen zu beten. Beten Sie für die Regierung und andere Führer und Meinungsmacher, dass sie die Wahrheit erkennen und den Mut finden, für die Wahrheit einzustehen.
Shalom aus Jerusalem!
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