\nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n"],"link":["","","",""],"bilder-artikel":["","","",""],"artikel-bild-1":[69299,69299,69299,69299],"artikel-bild-2-mobil":["","","",""],"artikel-video":["","","",""],"artikel-bilder-galerie":["","","",""],"artikel-bilder-galerie_980":["","","",""],"title":["Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung"],"subtitle":["Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker"],"author":["Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor"],"author-user-id":["","",""],"shortcodes":["","",""],"give_shortcode":["","",""],"text_newsletter":["","",""],"shortcode_newsletter":["","",""],"shop_produkt_shortcode":["","",""],"formular_shortcode":["","",""],"spendensiegel_einblenden":["false","false","false"],"video_link":["","",""],"video-link":["","",""],"related-links":["","",""],"related-posts-id":["","",""],"icej-info-text-mb":["","",""]}},"postCountOnPage":1,"postCountTotal":1,"postID":20035,"postFormat":"standard"}; dataLayer.push( dataLayer_content ); \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. 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Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. 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Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. 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Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. 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Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. 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Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. 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Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. 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Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. 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Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. 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Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. 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Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. 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Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. 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Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. 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Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! 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Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. 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Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. 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In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. 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Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. 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Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. 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Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. 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Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. 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Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. 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Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! 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Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n"],"link":["","","",""],"bilder-artikel":["","","",""],"artikel-bild-1":[69299,69299,69299,69299],"artikel-bild-2-mobil":["","","",""],"artikel-video":["","","",""],"artikel-bilder-galerie":["","","",""],"artikel-bilder-galerie_980":["","","",""],"title":["Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung"],"subtitle":["Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker"],"author":["Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor"],"author-user-id":["","",""],"shortcodes":["","",""],"give_shortcode":["","",""],"text_newsletter":["","",""],"shortcode_newsletter":["","",""],"shop_produkt_shortcode":["","",""],"formular_shortcode":["","",""],"spendensiegel_einblenden":["false","false","false"],"video_link":["","",""],"video-link":["","",""],"related-links":["","",""],"related-posts-id":["","",""],"icej-info-text-mb":["","",""]}},"postCountOnPage":1,"postCountTotal":1,"postID":20035,"postFormat":"standard"}; dataLayer.push( dataLayer_content ); \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n"],"link":["","","",""],"bilder-artikel":["","","",""],"artikel-bild-1":[69299,69299,69299,69299],"artikel-bild-2-mobil":["","","",""],"artikel-video":["","","",""],"artikel-bilder-galerie":["","","",""],"artikel-bilder-galerie_980":["","","",""],"title":["Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung"],"subtitle":["Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker"],"author":["Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor"],"author-user-id":["","",""],"shortcodes":["","",""],"give_shortcode":["","",""],"text_newsletter":["","",""],"shortcode_newsletter":["","",""],"shop_produkt_shortcode":["","",""],"formular_shortcode":["","",""],"spendensiegel_einblenden":["false","false","false"],"video_link":["","",""],"video-link":["","",""],"related-links":["","",""],"related-posts-id":["","",""],"icej-info-text-mb":["","",""]}},"postCountOnPage":1,"postCountTotal":1,"postID":20035,"postFormat":"standard"}; dataLayer.push( dataLayer_content ); \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. 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Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! 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Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. 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Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n"],"link":["","","",""],"bilder-artikel":["","","",""],"artikel-bild-1":[69299,69299,69299,69299],"artikel-bild-2-mobil":["","","",""],"artikel-video":["","","",""],"artikel-bilder-galerie":["","","",""],"artikel-bilder-galerie_980":["","","",""],"title":["Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung"],"subtitle":["Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker"],"author":["Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor"],"author-user-id":["","",""],"shortcodes":["","",""],"give_shortcode":["","",""],"text_newsletter":["","",""],"shortcode_newsletter":["","",""],"shop_produkt_shortcode":["","",""],"formular_shortcode":["","",""],"spendensiegel_einblenden":["false","false","false"],"video_link":["","",""],"video-link":["","",""],"related-links":["","",""],"related-posts-id":["","",""],"icej-info-text-mb":["","",""]}},"postCountOnPage":1,"postCountTotal":1,"postID":20035,"postFormat":"standard"}; dataLayer.push( dataLayer_content ); \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n"],"link":["","","",""],"bilder-artikel":["","","",""],"artikel-bild-1":[69299,69299,69299,69299],"artikel-bild-2-mobil":["","","",""],"artikel-video":["","","",""],"artikel-bilder-galerie":["","","",""],"artikel-bilder-galerie_980":["","","",""],"title":["Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung"],"subtitle":["Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker"],"author":["Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor"],"author-user-id":["","",""],"shortcodes":["","",""],"give_shortcode":["","",""],"text_newsletter":["","",""],"shortcode_newsletter":["","",""],"shop_produkt_shortcode":["","",""],"formular_shortcode":["","",""],"spendensiegel_einblenden":["false","false","false"],"video_link":["","",""],"video-link":["","",""],"related-links":["","",""],"related-posts-id":["","",""],"icej-info-text-mb":["","",""]}},"postCountOnPage":1,"postCountTotal":1,"postID":20035,"postFormat":"standard"}; dataLayer.push( dataLayer_content ); \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. 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Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. 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Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n"],"link":["","","",""],"bilder-artikel":["","","",""],"artikel-bild-1":[69299,69299,69299,69299],"artikel-bild-2-mobil":["","","",""],"artikel-video":["","","",""],"artikel-bilder-galerie":["","","",""],"artikel-bilder-galerie_980":["","","",""],"title":["Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung"],"subtitle":["Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker"],"author":["Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor"],"author-user-id":["","",""],"shortcodes":["","",""],"give_shortcode":["","",""],"text_newsletter":["","",""],"shortcode_newsletter":["","",""],"shop_produkt_shortcode":["","",""],"formular_shortcode":["","",""],"spendensiegel_einblenden":["false","false","false"],"video_link":["","",""],"video-link":["","",""],"related-links":["","",""],"related-posts-id":["","",""],"icej-info-text-mb":["","",""]}},"postCountOnPage":1,"postCountTotal":1,"postID":20035,"postFormat":"standard"}; dataLayer.push( dataLayer_content ); \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n"],"link":["","","",""],"bilder-artikel":["","","",""],"artikel-bild-1":[69299,69299,69299,69299],"artikel-bild-2-mobil":["","","",""],"artikel-video":["","","",""],"artikel-bilder-galerie":["","","",""],"artikel-bilder-galerie_980":["","","",""],"title":["Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung","Jerusalem – Tal der Entscheidung"],"subtitle":["Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker","Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker"],"author":["Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor","Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor"],"author-user-id":["","",""],"shortcodes":["","",""],"give_shortcode":["","",""],"text_newsletter":["","",""],"shortcode_newsletter":["","",""],"shop_produkt_shortcode":["","",""],"formular_shortcode":["","",""],"spendensiegel_einblenden":["false","false","false"],"video_link":["","",""],"video-link":["","",""],"related-links":["","",""],"related-posts-id":["","",""],"icej-info-text-mb":["","",""]}},"postCountOnPage":1,"postCountTotal":1,"postID":20035,"postFormat":"standard"}; dataLayer.push( dataLayer_content ); \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. 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Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. 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Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. 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Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. 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Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!\n\n","\n\nVon Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor\n \nTosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14\n \nDer Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.\n \nAbraham im Tal der Entscheidung\nJerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).\n \nBei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“\n \nReichtum oder Erlösung?\nDer Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.\n \nEs war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.\n \nTotale Kapitulation vor Gott\nJahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).\n \nZweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.\n \nSchlachtfeld der Seele\nDavid machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.\n \nGott gibt alles für uns\nDoch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!\n \nArroganz der Mächtigen\nInteressanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)\n \nLaststein für die Völker\nDer Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.\n \nDemut ist angesagt\nVor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.\n \nDie Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch.\nOrt der persönlichen Entscheidung \nMachen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. 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Jerusalem – Tal der Entscheidung

Arroganz der Mächtigen - Laststein für die Völker
Dr. Jürgen Bühler, Geschäftsführender ICEJ-Direktor
Der blaue Felsendom mit seiner goldenen Kuppel.

Tosende Menschenmengen im Tal der Entscheidung; denn nahe ist der Tag des HERRN im Tal der Entscheidung. Joel 4,14

Der Prophet Joel sah drei große Bewegungen voraus, bevor der „große und sehr furchtbare Tag des Herrn“ kommen würde. Erstens: der Geist Gottes wird auf alles Fleisch ausgegossen – eine Erweckung auf der ganzen Welt (Joel 2,28ff). Zweitens: Das jüdische Volk kehrt in sein Heimatland zurück (Joel 3,1) und drittens: die Nationen versammeln sich gegen Jerusalem, nämlich im Tal Joschafat („Gott richtet“ auf Hebräisch), einer nördlichen Verlängerung des Kidron-Tales. Joel hatte einen besonderen Namen für dieses Tal, er nannte es das „Tal der Entscheidung“.

Abraham im Tal der Entscheidung

Jerusalem war von Anfang an eine Stadt der Entscheidung. Wir lesen das erste Mal über die Stadt, als Abraham von einem erfolgreichen Feldzug gegen vier Könige zurückkehrte, die in den Stadtstaaten Sodom und Gomorra Geiseln genommen hatten. Abraham verfolgte und besiegte diese Könige, befreite die Geiseln und kehrte mit reicher Beute zurück (1. Mose 14).

Bei seiner Rückkehr erreichte Abraham das „Tal der Könige“ – wahrscheinlich das Kidron-Tal östlich der Altstadt Jerusalems. Dort begegnete er zwei Königen: dem König von Sodom, Herrscher über eine sündige Stadt, und Melchisedek, dem König von Salem. Beide machten Abraham ein Angebot. Der König von Sodom bot ihm die gesamte Beute dieses Feldzuges an: „Gib mir die Seelen, die Güter behalte für dich!“. Melchisedeks Offerte war viel bescheidener: Brot und Wein. Melchisedek segnete Abraham „vom höchsten Gott (El Eljon), der Himmel und Erde geschaffen hat.“

Reichtum oder Erlösung?

Der Unterschied hätte nicht größer sein können! Der Herrscher Sodoms trug ihm Reichtümer an, wollte aber die Seelen der Menschen für sich. Melchisedek jedoch war Priester Gottes, der Allerhöchsten. Mit Brot und Wein, den ewigen Symbolen aufopferungsvoller Erlösung, bot er Abraham die Erlösung der Seele. Abraham verstand, dass dies von demselben Gott kam, der ihn aus der Stadt Ur in Chaldäa herausgerufen hatte. Er war der Schöpfergott, „der Himmel und Erde geschaffen hat“ und alles fordern konnte, was er besaß.

Es war keine leichte Entscheidung. Abraham hätte jedes Recht dazu gehabt, die Reichtümer Sodoms zu behalten, doch er gab die gesamte Beute an den König zurück. Danach empfing er bereitwillig den Segen Melchisedeks und gab ihm den Zehnten von allem, was er besaß. Damit erkannte er den Anspruch Gottes auf sein ganzes Leben an.

Totale Kapitulation vor Gott

Jahre später rief Gott Abraham noch einmal nach Jerusalem zurück. „Nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und geh hin in das Land Morija und opfere ihn dort zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde.“(1. Mose 22,2) Es war wohl der schwierigste Ruf, den jemand von Gott empfangen konnte. Er bedeutete, den Sohn der Verheißung aufzugeben, für den Abraham so lange gebetet und auf den er so lange gehofft hatte. Isaak verkörperte auch seine eigene Berufung: ein Segen zu sein für alle (Völker-)Familien der Erde. Darüber hinaus war Isaak natürlich sein eigen Fleisch und Blut. Wir können nur versuchen uns vorzustellen, was es für Abraham bedeutet haben musste, diese qualvolle Reise nach Jerusalem zu unternehmen. Im Hebräerbrief heißt es, dass Abrahams tiefer Glaube an die Auferstehung Isaaks es ihm ermöglichte, diesen schweren Weg zu gehen (Hebräer 11,17-19).

Zweimal traf Abraham eine radikale Entscheidung in Jerusalem. Für ihn repräsentierte Jerusalem die Tatsache, dass Gott tatsächlich der Schöpfer des Himmels und der Erde war. Es ist der Ort der totalen Kapitulation vor Gott; der Ort, an dem wir Gott als höchste Autorität anerkennen und ihm unsere eigenen Rechte und unseren eigenen Willen unterordnen.

Schlachtfeld der Seele

David machte Jerusalem später zur Hauptstadt Israels. Genau wie für Abraham wurde Jerusalem auch für David der Ort absoluter Anbetung und Opferbereitschaft. Dort auf dem Berg Zion errichtete er eine Begegnungsstätte, an der Gott ununterbrochen gelobt wurde. In einem Psalm schreibt er, dass dieser Platz demütigen Menschen mit reinem Herzen vorbehalten sei (Psalm 24,1-4). Hier erwartet der Schöpfer des Himmels und der Erde unsere vollständige Kapitulation. Jesaja schreibt, dass Gott „zu Zion ein Feuer und zu Jerusalem einen Glutofen hat“ (Jesaja 31,9). Jerusalem ist das Schlachtfeld der Seele; der Ort, an dem wir uns entscheiden müssen, wem wir dienen wollen.

Gott gibt alles für uns

Doch in Jerusalem traf Gott seinerseits die Entscheidung, alles für uns zu geben. Wie Abraham gab er sein Wertvollstes her – seinen eingeborenen Sohn. Zweitausend Jahre nach Abraham erscheint Melchisedek erneut, im Tal der Könige an den Hängen des Kidron – nun als Sohn Davids, als König der Juden und Sohn Gottes. Dort, im Garten Gethsemane, betete Jesus Christus, unser Hohepriester, das Gebet größter Unterordnung: „Nicht mein Wille, sondern dein Will geschehe.“ Und genauso wie Isaak trug Jesus eine hölzerne Bürde auf diesen Berg hinauf, um sich als ewiges Opfer für dich und mich hinzugeben. Im Laufe der Geschichte sieht sich jede Seele mit diesem Angebot der Erlösung konfrontiert. Es ist und bleibt ein Ort der Entscheidung für alle Menschen!

Arroganz der Mächtigen

Interessanter Weise scheint das Angebot des Königs von Sodom ebenfalls in dieser Stadt ständig präsent zu sein. Das Buch der Offenbarung bezeichnet Jerusalem als eine Stadt, die geistlich „Sodom“ verkörpere. Über dieser Stadt tobt ein immerwährender geistlicher Kampf, der sich sogar in der politischen Arena zeigt. Jerusalem ist wie ein Magnet für die Herrscher dieser Welt. Hier manifestiert sich die Arroganz der Mächtigen dadurch, dass sie die Stadt Gottes teilen und beherrschen wollen. Doch „der im Himmel wohnt, lachet ihrer, und der Herr spottet ihrer. Einst wird er mit ihnen reden in seinem Zorn, und mit seinem Grimm wird er sie schrecken: „Ich aber habe meinen König eingesetzt auf meinem heiligen Berg Zion.“ (Psalm 2,4-6)

Laststein für die Völker

Der Prophet Sacharja sah die Trunkenheit voraus, in der die Herrscher dieser Welt bestrebt sein würden, über das Schicksal Jerusalems zu bestimmen. Und er äußerte folgende Warnung Gottes: „Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; alle Völker auf Erden werden sich gegen Jerusalem versammeln.“ (Sacharja 12,2+3) Es ist gefährlich, diesen schweren Stein Jerusalems achtlos anzuheben. Es ist eine Last, die sogar Nationen zerschmettern kann.

Demut ist angesagt

Vor genau einhundert Jahren befreite der britische General Edmund Allenby Jerusalem von der Herrschaft der Osmanen. Bevor er durch das Jaffa-Tor in die Stadt einzog, stieg er von seinem Pferd ab und befahl seinen Soldaten, dasselbe zu tun. „Nur der König der Könige sollte in diese Stadt auf dem Rücken eines Pferdes hineinreiten“, sagte er damals. Zirka zwanzig Jahre zuvor hatte der deutsch Kaiser Wilhelm II Jerusalem besucht und das Jaffa-Tor verbreitern lassen, um auf dem Rücken eines weißen Pferdes in die Stadt hineinzuziehen.

Die Beschäftigung mit Jerusalem erfordert eine demütige Haltung –bei allen Menschen, auch bei Politikern. Wer die Stadt leichtfertig teilen will, erinnert uns an die Prostituierte, die Salomos Vorschlag zu schnell aufnahm, das Kind ihrer Freundin zu zerteilen. Lasst uns vielmehr den Frieden dieser wunderbaren Stadt anstreben! In Psalm 122,6 heißt es: „Wünschet Jerusalem Frieden! Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!“ Das hebräische Wort für Frieden, Schalom, bedeutet auch „Ganzheit“. Nach der Einheit und dem Frieden Jerusalems zu streben, kann den entscheidenden Unterschied machen zwischen Segen und Fluch. Ort der persönlichen Entscheidung
Machen Sie es daher zu einem Ort der persönlichen Entscheidung. Entscheiden Sie sich wieder neu für die ewige Gabe Christi, für Brot und Wein, indem Sie sich ihm ganz unterordnen. Lassen Sie uns aber auch für unsere Nationen beten, dass sie die richtige Haltung zu der Stadt einnehmen, die Jesus Christus selbst, die „Stadt des großen Königs“ nannte. Das wird unseren Ländern zum Segen gereichen!

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