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Rund 84% der Christen in Israel sind mit ihrem Leben in Israel „zufrieden“ oder „sehr zufrieden“. Das geht aus einem Bericht hervor, den Israels Zentrales Statistikamt Ende Dezember 2021 veröffentlichte. Die christliche Minderheit ist 2020 um 1,4% gewachsen und zählt inzwischen 182.000 Personen. Christen machen 1,9% der israelischen Gesamtbevölkerung sowie etwa 7% der arabischen Bevölkerung aus. 76,7% der Christen in Israel sind Araber. Arabische Christen leben vor allem in Nazareth (21.400), Haifa (16.500), Jerusalem (12.900) und Schefar’am (10.400). Die Mehrheit der nicht-arabischen Christen lebt im Großraum Tel Aviv. Die christliche Bevölkerung in Israel ist auf zahlreichen Gebieten überdurchschnittlich erfolgreich. Beispielsweise schlossen 53,1% der christlich-arabischen Abiturienten spätestens acht Jahre nach ihrem Abitur ein Bachelor-Studium ab. Unter den Abiturienten hebräischsprachiger Schulen lag der Anteil bei 47,2%, unter arabischen Abiturienten insgesamt bei 34%. Im Studienjahr 2020/2021 waren 61,8% der christlichen Studenten Frauen, ein höherer Anteil als bei Studenten insgesamt (59,8%). In Master-Studiengängen lag der Frauenanteil bei 72,9% (63,8% insgesamt), unter Promovierenden bei 64,1% (53,2%). Im Vergleich zur jüdischen und muslimischen Bevölkerung weisen Christen die geringste Arbeitslosenquote auf. Kurz vor der Veröffentlichung des Berichts hatten Kirchenvertreter, u.a. Francesco Patton, Hüter der katholischen Heiligen Stätten im Heiligen Land, sowieJustin Welby, Erzbischof von Canterbury, und Hosam Naoum, Anglikanischer Erzbischof von Jerusalem, davor gewarnt, Christen drohe die Vertreibung aus dem Heiligen Land seitens extremistischer Israelis.
Doku-Sendung auf Youtube: Israel und die Aramäer
(Foto: ICEJ, Verkündigungsbasilika in Nazareth, die größte Kirche im Nahen Osten)
Dieser Ort ist mehr als ein einfacher Hügel. Er wurde nachTheodor Herzl (1860 – 1904) benannt, dem Wegbereiter und Visionär des modernen Staates
Israel.
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Die Bibel bietet eine weit größere Vision für Frieden – den „Highway“ der Versöhnung:
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Die Fixierung der UNO und der EU auf eine Zweistaatenlösung mit einem „judenfreien“ palästinensischen Gebiet.
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Lokale Koexistenz-Projekte zeigen: Echter Frieden entsteht nicht durch Spaltung, sondern durch Verständnis und Begegnung. Drei Beispiele:
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Der Grenzverlauf ist strittig, auch der Status Jerusalems. Israels Hauptstadt wird von Palästinensern ebenfalls als Hauptstadt beansprucht.
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Gaza galt als „kleine Zweistaatenlösung“, denn 2005 zog sich Israel freiwillig aus dem Gazastreifen zurück. Die dortige palästinensische Bevölkerung erhielt vollständige Autonomie. Milliarden Hilfsgelder aus aller Welt flossen in den Küstenstreifen. Gaza sollte zum zweiten Singapur werden, einer Wirtschafts- und Tourismusmetropole.
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