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Strebt nach Wiederherstellung

Gottes Wirken in Israel und der Gemeinde
Dr. Jürgen Bühler, ICEJ-Präsident
altes Gemäuer und Kirchturm

Zweifellos leben wir in Zeiten der Wiederherstellung. Noch niemals zuvor war Gott so aktiv wie im letzten Jahrhundert – das wiederherzustellen, was wiederhergestellt werden muss. Sowohl Israel als auch die Gemeinde haben lange Zeitabschnitte göttlicher Wiederherstellung erlebt. Gott ist ganz sicher noch nicht am Ende dieses Prozesses, denn das Wort Gottes sagt uns, dass das Beste noch kommt. Wir leben in wahrhaft aufregenden Zeiten!

Ein Gott der Wiederherstellung

Wiederherstellung ist sicherlich ein Thema der „letzten Tage“, doch es beschreibt auch Gottes Wirken im Laufe der Geschichte. Der Dienst Jesu auf dieser Erde war ganz auf Wiederherstellung ausgerichtet. Er stellte die Gesundheit und das Wohlbefinden unzähliger Menschen in Israel wieder her. Er hatte das glühende Verlangen, Sünder und Leprakranke wieder in die Gesellschaft einzugliedern. Er gab den dämonisch Besessenen die Freiheit zurück, als er sie durch die Kraft seines Wortes freisetzte. Sein Tod auf Golgatha und seine Auferstehung haben für Millionen und Abermillionen von Menschen aus allen Stämmen und Sprachen die Beziehung zu ihrem Gott und Schöpfer wiederhergestellt. Familien wurden wiederhergestellt, zerrüttete Ehen wurden geheilt, viele Menschen haben finanzielle Wiederherstellung erlebt und selbst Menschen, die emotional verwundet und missbraucht wurden, haben die wiederherstellende Kraft des Heiligen Geistes erlebt.

Petrus ermutigt die Gemeinde mit diesen Worten: „Der Gott aller Gnade aber, der euch in (der Gemeinschaft mit) Christus zu seiner ewigen Herrlichkeit berufen hat, wird euch, die ihr kurze Zeit leiden müsst, wieder aufrichten (=wiederherstellen in der engl. Übersetzung), stärken, kräftigen und auf festen Grund stellen“ (1.Petrus 5,10 EÜ) Petrus sieht also für die leidende Gemeinde eine künftige Zeit der Wiederherstellung voraus, während Paulus die Gemeinde in Korinth ermahnt: „Im Übrigen, Brüder, freut euch, lasst euch zurechtbringen (=strebt nach Wiederherstellung in der englischen Übersetzung; 2. Korinther 13,11 ESV).

Wiederherstellung sollte Teil unseres persönlichen Lebensplanes sein. Gott ist ein Gott der Wiederherstellung. Wie schwierig auch immer unsere Lebensumstände sein mögen, wir sollten niemals das Vertrauen verlieren, dass er alle Dinge wiederherstellen will. Wiederherstellung ist die Essenz des Kreuzes von Golgatha, wo ein machtvoller Austausch stattfand, vom „Minus“ zum „Plus“. Betet und denkt darüber nach, wie Ihr die wiederherstellende Kraft des Blutes Jesu zu den Menschen in eurer Umgebung bringen könnt. Strebt nach Wiederherstellung!

Wiederherstellung der Gemeinde

Einen mächtigen Prozess der Wiederherstellung kann man heute in der gläubigen Gemeinde feststellen. Er wurde bereits vor Jahrhunderten ausgelöst, nach der traurigen und dunklen Zeit des Mittelalters. Gott begann, der Kirche durch die protestantische Reformation im 16. und 17. Jahrhundert wichtige Wahrheiten wieder zurückzugeben.
Während dieser Zeit entdeckte die Kirche erneut die Autorität der Bibel, nachdem die Gläubigen Jahrhunderte lang entmutigt worden waren, die Bibel selbst zu lesen. Ihnen war gesagt worden, sie sollten einfach den Priestern und christlichen Weisen vertrauen, die würden sie schon richtig auslegen. Tatsächlich existierte der Großteil der Bibel nicht einmal in ihrer Muttersprache, da die Heiligen Schriften nur auf Latein oder in anderen alten Sprachen verfügbar waren. Eine persönliche Beziehung zu Christus wurde fast unmöglich, da die Priester die Gemeinde nicht als Plattform nutzten, um Menschen zu Gott zu bringen, sondern als Mittel, um die Menschen finanziell auszunehmen und zu kontrollieren.

Durch die Reformation kam die Bibel zu den einfachen Menschen in ihrer eigenen Muttersprache. Martin Luther übersetzte das Wort Gottes beispielsweise vom Hebräischen und Griechischen in eine einfache nicht-liturgische Sprache – ins Deutsche. Ihre Verbreitung erhielt einen bedeutenden Schub, als Johannes Gutenberg den Buchdruck in Europa erfand. Die neu übersetzte Bibel wurde schnell für unzählige Gläubige in ganz Deutschland verfügbar. Nur wenige Jahre später erhielten die Franzosen ihre ersten gedruckten Bibeln auf Französisch. Dasselbe passierte in England, als König James I. eine autorisierte englische Übersetzung der beiden Testamente vor vierhundert Jahren in Auftrag gab.

In den darauffolgenden Jahrhunderten verbreitete sich das Wort Gottes immer mehr – biblische Wahrheiten wurden der Kirche zurückgegeben und damit wiederhergestellt. Rechtfertigung durch den Glauben, nicht durch Werke; das Priestertum aller Gläubigen statt der Herrschaft einer korrupten Geistlichkeit; die Taufe der Gläubigen statt die Taufe neugeborener Babys – dies sind nur einige der theologischen Entdeckungen, die aus der Reformation hervorgegangen sind. Doch dies waren nicht neue Lehrsätze, sondern uralte Wahrheiten der Bibel, welche der Gemeinde zurückgegeben und dadurch wiederhergestellt wurden.

Die Puritaner des 16. und 17. Jahrhunderts entdeckten wieder neu die Bundestreue Gottes zum Jüdischen Volk und sahen eine Wiederherstellung Israels voraus – lange bevor es die politische zionistische Bewegung gab. Die folgenden Jahrhunderte sahen die Wiederherstellung großer missionarischer Bewegungen. Ab dem 18. Jahrhundert reisten Herrenhuter Missionare nach Grönland aus, William Carey nach Indien, Hudson Taylor nach China und David Livingstone nach Afrika.

Im 20. Jahrhundert erlebte die christliche Gemeinde die Wiederherstellung der Geistesgaben, die selbst die Großkirchen durch die charismatische Bewegung beeinflussten. In diesem Zusammenhang wurde auch der fünffältige Dienst wiederentdeckt. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dass Gott die Gemeinden noch darüber hinaus wiederherstellen möchte, steht außer Zweifel. Der Apostel Paulus erklärt: „…wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, um sie zuheiligen, sie reinigend durch das Wasserbad im Wort, damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstellte, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.“ (Epheser 5,25–27)

Das Wort Gottes sagt uns, dass sich die Gemeinde bei der Rückkehr Christi in einem überaus herrlichen Zustand befinden wird – wie eine Braut, die für ihren Bräutigam vorbereitet wurde. Das lässt mich glauben, dass der herrlichste geistliche Zustand der Gemeinde noch vor uns liegt. Was für eine wunderbare Hoffnung haben wir!

Wiederherstellung durch die Gemeinde

Es ist eine Tatsache, dass unsere westlichen Gesellschaften ohne die verändernde Kraft der Gemeinde nicht das wären, was sie heute sind. Loren Cunningham, Gründer von Jugend mit einer Mission (YWAM), beschreibt in seinem Buch „Transformation“, den großen Einfluss, den die Reformation John Calvins und Martin Luthers auf die Ausformung der europäischen Kultur hatte.

Luther und seine Prediger sagten den Menschen, dass sie alles zur Ehre Gottes tun sollten, was immer sie auch täten. Ob als Schreiner oder als Schmied, jeder könne das Werk Gottes dadurch tun, dass er zur Ehre Gottes arbeite. Er nahm die Heiligkeit aus den Kathedralen und brachte sie in die Häuser und Werkstätten der Gläubigen. Daraus entstand, was in den nachfolgenden Jahrhunderten als „deutsche Arbeitsmoral“ bekannt wurde. John Calvin forderte die Herrscher von Genf wegen ihres Zinswuchers heraus. Geldverleiher verlangten Zinsen bis zu 60 Prozent. Calvin forderte einen festen Zinssatz von nicht mehr als vier Prozent. Dieser wurde eingeführt und legte die Grundlage für das schweizerische Bankensystem. Calvin rief auch dazu auf, dass jeder Gläubige eine eigene Uhr besitzen sollte, damit er nicht „Gottes Zeit verschwende“. Seine Forderungen gaben der Schweiz ihren Ruf für Pünktlichkeit und legten die Grundlagen für ihre weltbekannte Uhrenindustrie.

Der indische Philosoph Vishal Mangalwadi beschreibt in seinem Buch „The Legacy of William Carey“ (Das Erbe William Careys) wie dieser große englische Missionar Indien auf eine Art und Weise veränderte, die noch bis heute zu spüren ist. Heute wird allgemein anerkannt, dass England ohne die Erweckung der Wesley-Brüder eine massive soziale Revolution vergleichbar der französischen erlebt hätte, mit ihrem furchtbar hohen Preis an Menschenleben. Viele weitere Beispiele könnten genannt werden, welche die verändernde Kraft des Evangeliums in der Gesellschaft zeigen.

Heute sehen wir eine ähnliche Entwicklung in Afrika. Die wachsende Gemeinde Nigerias beeinflusst diese Nation auf bedeutende Art und Weise. Wir habe dasselbe in der Elfenbeinküste beobachten können, wo hochrangigen Politikern ein Pastorenrat zur Seite steht, der ihnen hilft, gottgefällige Entscheidungen für ihre Nation zu treffen. Es gibt keinen Bereich, der von der transformierenden Kraft des Königreichs Gottes ausgeschlossen werden kann, auch heute nicht.

Wiederherstellung Israels

Das am meisten behandelte „Wiederherstellungsthema“ in der Bibel bezieht sich auf Israel. Gott gibt durch den Propheten Jeremia bekannt: „…Und ich werde euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Nationen und aus allen Orten, wohin ich euch vertrieben habe, spricht der HERR.“ (Jeremia 29,14) Fast jeder hebräische Prophet sah eine Zeit voraus, in der Gott das Geschick des jüdischen Volkes wenden, d.h. es wiederherstellen würde, nach einer langen Zeit des Exils, der Armut und Unterdrückung. Tatsächlich würden sie aus allen Ländern zurückkehren, in die Gott sie zerstreut hatte (Jeremia 32,37). Er würde sie wieder in das Land ihrer Väter einpflanzen (Jeremia 24,6). Sie würden die alten Städte wiederaufbauen (Jesaja 61,4). Sie würden die Wüste in einen blühenden Garten verwandeln (Jesaja 51,3). Gott würde ihre Zahl vermehren (Hesekiel 37,26). Und am Wichtigsten, Gott würde sein Volk nicht nur physisch, sondern auch geistlich wiederherstellen (Hesekiel 36,24ff).

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts trat das Jüdische Volk in einen Zeitabschnitt göttlicher Gunst und Wiederherstellung ein. Viele Juden, hauptsächlich aus Europa, fingen an, die „Rückkehr nach Zion“ anzustreben. Als Folge dieses Strebens wurden die ersten jüdischen Siedlungen im von den Ottomanen regierten Palästina errichtet. In den nachfolgenden Jahrzehnten kamen immer mehr Juden ins Land, bis 1948 der Staat Israel gegründet wurde. Dies erinnerte viele an die Frage, die schon der Prophet Jesaja vor langer Zeit gestellt hatte: Wird ein Land an einem einzigen Tag zur Welt gebracht oder eine Nation mit einem Mal geboren? (Jesaja 66,8)

Im Mai 1948 lautete die weithin hörbare Antwort „Ja!” Der  Theologe Karl Barth erklärte später: „Jetzt können wir es in den Zeitungen lesen: Gott hält seine Versprechen.”

Heute lebt nahezu die Hälft der jüdischen Weltbevölkerung in Israel, 1889 waren es nur 0,5 Prozent. Sie haben den Staat Israel in ein Zentrum der Technologie und Innovation verwandelt. Israels alte Städte werden nicht nur wiederaufgebaut, sie sind größer und wunderschöner als je zuvor. Doch dieser Prozess der Wiederherstellung ist noch nicht zu Ende, da viele Verheißungen Gottes für Israel noch nicht erfüllt sind. Die hebräischen Propheten sahen voraus, dass Gott eines Tages seinen Geist der Gnade und des Flehens auf sein Volk ausgießen würde und dass sie auf den sehen blicken würden, den sie durchbohrt hatten (Sacharia 12,10). Ein Volk, das Mose und die Propheten als rebellisch beschrieben mit einem „unbeschnittenen Herzen“, würde ein neues fleischernes Herz erhalten und mit dem Geist Gottes erfüllt werden (Jeremia 31,31). Genau das beschreibt der Psalmist: „Du wirst eingreifen und dich über die Stadt Zion erbarmen. Denn die Zeit ist gekommen, sie zu begnadigen - die Stunde ist da!“ (Psalm 102,14) Es ist die Zeit der Wiederherstellung.

Wiederherstellung in schwierigen Zeiten

Kürzlich sagte jemand zu mir: „Jürgen, Du hast eine viel zu optimistische Sicht auf unsere Welt, denn die Bibel spricht ganz deutlich über großes Gericht, Abfall vom Glauben und Trübsalszeiten.“ Tatsächlich spricht die Bibel über beides. Sie spricht vom Gericht über die Nationen (Joel 4), aber auch von der Ausgießung des Heiligen Geistes auf alles Fleisch (Joel 3,1ff). Und beide werden vor dem großen und schrecklichen Tag des Herrn stattfinden.

Es ist wahr, dass das Wort Gottes über den großen Abfall vom Glauben spricht (2 Thessalonicher 2,1-4), aber es spricht genauso darüber, dass Gott eine Gemeinde in der Endzeit schafft, die keine Flecken noch Falten hat (Epheser 5,25-27). Die Bibel spricht über fünf törichte Jungfrauen mit leeren Gefäßen und fünf weise, deren Gefäße mit Öl gefüllt sind (Matthäus 25,1-13). Die Frage ist daher nicht so sehr, welcher Endzeitlehre wir folgen, sondern auf welcher Seite wir stehen möchten! Es wäre tatsächlich töricht, die schwierigen Zeiten zu ignorieren, die das Wort Gottes ganz klar vorhersagt. Wenn wir unsere heutige Welt betrachten, können wir die dunklen Zeichen am Horizont nicht einfach übersehen. Doch inmitten allen Chaos tut Gott ein wunderbares Werk. Die Gemeinde Jesu wächst jedes Jahr in atemberaubender Fülle. Israel ist zurück in seinem Land und blüht und gedeiht als erfolgreiche Nation.

Genau das hat Jesaja vorhergesehen: „Denn siehe, Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völkerschaften; aber über dir strahlt der HERR auf, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. “ (Jesaja 60,2) Er ruft uns und Israel dazu auf, uns zu erheben und unser Licht scheinen zu lassen in einer Welt, die immer mehr von Finsternis bedeckt wird. In den Jahren, die vor uns liegen, wird die Kluft zwischen Licht und Dunkelheit immer weiter werden. Graue Bereiche werden entweder schwarz oder weiß. Eine lauwarme Haltung wird nicht mehr toleriert. Wir sind aufgerufen, uns zu entscheiden, entweder heiß oder kalt zu sein.
Wir haben ganz bewusst „Wiederherstellung“ zum Motto unseres diesjährigen Laubhüttenfestes gemacht, da wir glauben, dass es viel Hoffnung für Israel und die Gemeinde gibt. Es gibt immer noch viel Hoffnung für Dich, Deine Familie, Deine Stadt und Deine Nation. Während Gott Israel wiederherstellt, ruft er die Gemeinde dazu auf, aktiv daran mitzuarbeiten. Aus diesem Grunde helfen wir mit der Alijah, deshalb unterstützen wir Holocaustüberlebende. Aber auch aus diesem Grunde bringen wir Juden und Araber zusammen, um ihnen die wunderbare und herrliche Zukunft zu verkünden, die Gott für diese Region hat. Es ist die Zeit der Wiederherstellung. Schließt Euch uns an, um diese Berufung zu erfüllen.

Trefft heute eine bewusste Entscheidung, Wiederherstellung zu erwarten, zu erhoffen und auf sie hinzuarbeiten. Als Kind Gottes muss Dein persönlicher Lebensentwurf ein Plan der Wiederherstellung sein. Denk darüber nach, was Du in dem Umfeld, in das Gott Dich hineingestellt hat, tun kannst, um den Menschen und Situationen um Dich herum Wiederherstellung zu bringen. Strebt nach Wiederherstellung!

 

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