MENÜ

Abschied von Europa

Abschied von Europa

Zahl auswanderungswilliger Juden wächst rasant / Verdopplung in England
Karin Lorenz
Eine Frau (links) und ein Mann (rechts) stehen in einer Halle und Blicken in die Kamera. Sie trägt ein Kopftuch, eine graue Strickjacke und ein beigefarbenes Kleid, er ein schwarzes Oberteil.

Die Zahl der auswanderungsinteressierten Juden wächst rasant in Frankreich, England und auch in Deutschland. Immer wieder treffen Sonderflügen aus Europa in Tel Aviv ein mit Juden, die einen Neustart in Israel wagen. 2024 wanderten beispielsweise 676 britische Juden nach Israel aus, rund doppelt so viele wie 2023. Sie machen „Alijah“, wie es im Hebräischen heißt.

In diesem Sommer hat die ICEJ bereits einen Sonderflug für 50 Juden aus Großbritannien und 60 Flüge für Juden aus Frankreich gesponsert. Seit dem Terrorüberfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 konnte die ICEJ insgesamt 848 französischen Juden den ersehnten Neustart in Israel ermöglichen.

Die Folgen des Judenhasses

Die Bilder der jüdischen Familien zwischen Kofferbergen sollten Europa wachrütteln. Denn sie dokumentieren die Folgen des Judenhasses, den unsere Politik und Gesellschaft in unseren Städten toleriert. In manchen Familien brechen gleich drei Generationen nach Israel auf. Andere schicken ihre Teenager-Kinder ganz allein auf die Reise. Israels Jugend-Alijah-Programme sind hoch gefragt. Jüdische Eltern nehmen die schmerzhafte Trennung auf sich, weil die Situation an vielen Schulen und Unis in Europa für Juden unerträglich geworden ist.

Antisemitische Demonstrationen in Deutschland

Auch für dieses Wochenende wurden in Deutschland wieder Demonstrationen genehmigt, bei denen davon ausgegangen werden muss, dass es zu Hassparolen und Terrorverherrlichung gegen Juden und Israel kommt. Darunter eine Großdemo „United4Gaza - Stoppt den Völkermord“ in Frankfurt, zu der Zaytouna aufruft, eine Islamistengruppe, die vom baden-württembergischen Verfassungsschutz beobachtet wird. 5.000 Israelfeinde werden erwartet. Die Stadt Frankfurt wollte die Veranstaltung verbieten, scheiterte jedoch vor Gericht.

Foto: Jüdisches Ehepaar aus Frankreich - mit gemischten Gefühle zum Neustart nach Israel. (ICEJ-Media).

Weitere Artikel

Blick auf eine Allee miit Flaggen vieler Länder, die zum gebäude der Vereinten Nationen führt. Das Gebäude steht zentral im Hintergrund.

Skandal in der UNO

Das ist passiert: Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat die Islamische Republik Iran für den UN-Ausschuss für Programm und Koordinierung (CPC) nominiert.

Läufer in Sportkleidung und einer Nummer auf dem Bauch laufe durch eine Stadt mit historischen Gebäuden

Jerusalem-Marathon soll stattfinden

Die Massenveranstaltung wurde vom 27. März auf den 17. April verschoben.

Luftansicht einer Großstadt. Eine große Moschee mit vier Minaretten im Vordergrund

Irankrieg: Verhandlungen in Pakistan

Am Samstag sollen in Islamabad direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran stattfinden – ohne Israel.

zerstörtes Wohngebäude. Alles ist in trümmern.

Vier Tote bei Raketenangriff auf Haifa

Die Opfer sind zwischen 29 und 73 Jahre alt und gehören alle zu einer Familie.

Israelische Rettungskräfte in Einsatzkleidung. Ein Mann trägt eine Kippa

ICEJ: Schutzhelme für Retter

Die ICEJ konnte israelische ZAKA-Rettungsteams mit besseren Helmen und Westen ausstatten.

Selfie zweier Frauen. Sie lächeln; im Hintergrund sind weitere Menschen zu sehen, einer trägt eine Kippa

Ungläubiges Staunen im Bunker

Trotz häufiger Unterbrechungen, in denen unser Team immer wieder Schutz vor Raketen suchen musste, konnten wir zu Pessach Hunderten bedürftigen Familien in Israel mit Pessach-Paketen e...

ein Zerstörter Wohnkomplex. Das Fensterglas ist nicht mehr vorhanden, Trümmer und Ruß, sowie eine israelische Fahne sind zu sehen.

Globale Empörung

„Eklat!“, empörten sich Tagesschau und Spiegel. Das Patriarchat von Jerusalem sieht einen schwerwiegenden Präzedenzfall, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Kanadas Premier Mark ...

Portraitfoto eines dunkelhäutigen Mannes mit Schnäuzer, Glanze, Anzug und Krawatte

Uganda an Israels Seite: „Weil wir Christen sind"

Ugandas Generalstabschef und gleichzeitig Präsidentensohn Muhoozi Kainerugaba setzte eine Reihe pro-israelischer Posts in den Sozialen Medien ab.

Skyline einer Stadt bei Nacht

Hormuz: Militärmission mit VAE?

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) signalisieren laut unbestätigten Berichten Bereitschaft, sich an der Sicherung der Straße von Hormuz zu beteiligen.

verschwommen dargestellter Programmcode in weiß auf blauem Hintergrund

Unternehmen im Cyber-War

Moderne Kriege werden auch im Internet geführt. Hacker-Angriffe aus dem Iran zwingen israelische Unternehmen zu Innovationen.