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Sie vermissen Brezeln und Spätzle, doch sonst sind sie mit Begeisterung im Einsatz: Stefanie Reiser (18) aus Sigmaringen und Kathlin Bühler (18) aus dem Stuttgarter Großraum machen zurzeit ihren Freiwilligendienst im Haifa-Heim der ICEJ. Ermöglicht wurde dieses Auslandsjahr durch worldwide volunteers, eine christliche Entsendeorganisation aus Friedrichshafen, die seit Jahren mit der ICEJ zusammenarbeitet.
Im Haifa-Heim, das bedürftigen Holocaustüberlebenden ein Zuhause bietet, sind die beiden jungen Frauen hauptsächlich für Besuchsdienste und die Patenpost zuständig. „Wir holen die Post ab, sortieren die Briefe, lesen sie den Bewohnern vor und beantworten sie gemeinsam, d.h. wir schicken dann eine E-Mail an die Paten“, berichtet Stefanie. „Dabei erfahren wir sehr viel über die Lebensgeschichten der Heimbewohner. Sie freuen sich immer sehr, wenn wir kommen, empfangen uns mit einem strahlenden Lächeln.“ Kathlin unterstützt zudem eine der Krankenschwestern, hilft u.a. beim Blutdruckmessen. Den Besuchsdienst, auch ohne Patenbriefe, empfindet sie als sehr bereichernd. „Wir reden über alles Mögliche, persönliche Erlebnisse, die Kinder, Enkel und Urenkel – da entdeckt man ganz viele Schätze.“
Doch im Haifa-Heim wird nicht nur geredet. Besonders beeindruckt sind Stefanie und Kathlin von den wöchentlichen Tanzabenden, die leider momentan wegen Corona nicht stattfinden können. „Steffi und ich sind jede Woche hingegangen“, erzählt Kathlin lachend. „Da war richtig etwas los. Es gab Livemusik. Die Bewohner zogen uns vom Stuhl hoch auf die Tanzfläche…“ „Die sind fitter als wir“, ergänzt Stefanie. „Sie halten zwei Stunden durch. Wir können schon nach einer halben Stunde nicht mehr. Doch sie lassen dich nicht los. Alle sind gut drauf und es gibt immer was zu lachen.“

Die Herzlichkeit und Tiefe in den Beziehungen bewegt die beiden sehr – und die Lebenseinstellung vieler Bewohner. „Ihre Ansichten sind total interessant. Trotz des großen Leids, das sie erlebt haben, geben sie nicht auf“, erzählt Kathlin. „Sie versinken nicht darin, sondern bauen auf und begegnen dir mit Liebe und Respekt. Sie lieben uns junge Menschen wirklich sehr.“ Der Arbeitstag beginnt um 8.00 und endet um 16.00 Uhr. Neben dem Besuchsdienst beinhaltet er Mithilfe in der Küche, Putzen und Bürotätigkeiten. Andachten und Teambuilding, organisiert von den ICEJ-Mitarbeitern Yudit und Will Setz, gehören ebenfalls dazu. „Wir können sie alles fragen, sie sind zu jeder Tages- und Nachtzeit ansprechbar“, berichtet Stefanie. „Und Daniel Engelmann, unser Ansprechpartner von worldwide volunteers in Deutschland, ist für uns auch richtig gut erreichbar.“
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Dies ist ein dringender Gebetsaufruf angesichts der aktuellen hochgefährlichen Lage im Nahen Osten.
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Für unser Haifa-Heim suchen wir baldmöglichst einen leistungsfähigen Gesundheits- und Kranken- bzw. Altenpfleger (m/w) oder einen Pflegeassistent/Pflegefachassistent (m/w), der auf Freiwilligenbasis den Holocaust-Überlebenden dient.
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6 Millionen Christen beten für Israel. Seit dem 7. Oktober 2023 versammeln sich allein im Zoom-Gebet der ICEJ-Hauptstelle in Jerusalem tausende Christen aus aller Welt zum gemeinsamen Gebet – jeden Tag.
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Am 27.01.2027 fand im Berner Rathaus auf Einladung des Israelischen Botschafters in der Schweiz, S.E. Tibor Shalev Schlosser, eine Gedenkfeier an die über 6 Millionen jüdischen Opfer des Naziregimes statt.
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Das Jahr begann in der Schweiz mit dem schrecklichen Brand in Crans-Montana. Lasst uns weiterhin für die Verletzten, die Familien und Angehörigen der Opfer, die Rettungskräfte und das Pflegepersonal beten.
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Als Obmann der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) in Österreich bin ich dankbar für Initiativen wie das musikalische Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 2025 in Braunau am Inn.
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„Jedes Jahr am 27. Januar wird in Deutschland wieder das routinierte ‚Nie wieder‘ zelebriert. Doch während in Gedenkstätten die Kerzen brennen, brennt draußen die Hütte. ‚Nie wieder‘ oder ‚Nie wieder ist jetzt‘ ist oftmals zur hohlen Phrase verkommen.
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Umrahmt von musikalischen Kostbarkeiten gedachte die ICEJ gemeinsam mit jüdischen Gästen der Opfer des Holocausts – und setzte gleichzeitig ein Statement gegen Antisemitismus und Anti-Israelismus.
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