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Gottfried Bühler und Stephan Lehnert besuchten mit Teilnehmern der Pastorenkonferenz "Envision" die Agrarschule in Sde Nitzan, die ökologische Landwirtschaft auf hochtechnologischem Niveau entwickelt.
Vor dem Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 spielten ausländische Arbeitskräfte eine entscheidende Rolle in der israelischen Landwirtschaft. Bei dem Terrorüberfall wurden viele dieser Arbeiter ermordet, die meisten Überlebenden verließen das Land, was zu einem drastischen Rückgang der landwirtschaftlichen Produktion führte.
Als Reaktion darauf beschlossen lokale Gemeindevertreter, ein Agrar- und Technikschulprojekt zu gründen. Ziel ist es, junge Israelis mit landwirtschaftlichen Kenntnissen auszustatten, um den lokalen Agrarsektor wiederaufzubauen, Innovationen zu fördern und die Verbundenheit der Jugendlichen mit dieser besonderen Region Israels zu stärken. Die Schule befindet sich nahe des Gazastreifens im Tal von Eschkol.
Bis Juli 2024 wurden ehemalige Gastarbeiter-Unterkünfte zu „Schulwohnungen“ umgebaut. Im September verließen 30 Schüler aus ganz Israel ihre Familien, um an der Agro-Tech-Schule zu lernen, obwohl es noch an Räumen mangelte. Zunächst wurde dringend ein Gewächshaus als Schulungsraum benötigt. Die ICEJ Deutschland übernahm die Finanzierung und sagte die Bereitstellung von vier weiteren Unterrichtsräumen zu. Neben den vier Klassenzimmern entsteht gerade noch ein größeres Lernzentrum. Bald kann hier der Unterricht aufgenommen werden.
„Dieses Projekt ist genau das Richtige, um junge Menschen zu bilden, mit dem Land zu verwurzeln und Hoffnung zu vermitteln“, sagte Schulleiter Ofek. „Letztes Jahr haben wir die erste Klasse mit 30 Schülern eröffnet. Heute besuchen 50 Schüler die Klassen zehn bis zwölf.“
Ofek merkte an, dass viele der frühen visionären Köpfe Israels Bauern und Viehzüchter waren. Die Schule legt deshalb Wert auf Charakterbildung, denn man will nicht nur landwirtschaftliche Kenntnisse vermitteln, sondern auch zukünftige Führungskräfte heranbilden.
Viele wichtige Forschungsprojekte laufen an der Schule, darunter revolutionäre Schädlingsbekämpfungsverfahren und der Anbau von Karotten in Salzwasser. Im Gewächshaus werden Hydrokultur und Algenzucht erforscht.
Drei Schüler der jungen Landwirtschaftsschule schilderten ihren Tagesablauf und erklärten, warum sie sich gerade für diese Schule entschieden haben – trotz harter Arbeit.
Hofarbeit & Unterricht
Ihr Tag beginnt um fünf Uhr morgens mit der Arbeit auf nahegelegenen Bauernhöfen. Nach dem Mittagessen kehren sie auf das Schulgelände zurück, lernen dann intensiv vier bis fünf Stunden bis zum frühen Abend.
„Jeden Tag wache ich mit dem Gefühl auf, etwas Sinnvolles zu tun. Genau danach habe ich gesucht, und deshalb bin ich hier“, erklärt der 16-jährige Roi glücklich. „Ich freue mich, hier etwas Neues aufbauen zu können – im Land Israel.“
Klassenkamerad Natan schwärmt von der Arbeit auf den Bauernhöfen. Auch dem 15-Jährigen ist es wichtig, etwas Sinnvolles zu tun: „Beim Wiederaufbau dieses Gebiet mitzuhelfen, gibt mir ein richtig gutes Gefühl.“ Wenn er abends müde einschlafe, sei er erfüllt vom Gedanken, etwas Gutes getan zu haben.
Die Mutter von Schülerin Tamar ist Pilzzüchterin. Doch der Familienbetrieb brach nach dem 7. Oktober zusammen. Tamar ist hier, um die Landwirtschaft der Region zu unterstützen. Außerdem gefällt der 16-Jährigen das Konzept der Schule: „Wir Schüler schaffen hier alles allein, die Lehrer sind nur da, um zu helfen. Man lernt, Verantwortung zu übernehmen.“
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zion: Segen oder Ärgernis?"
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