2020 unterzeichneten vier muslimische Staaten eine Reihe von Verträgen mit Israel, die als „Abraham-Abkommen“ bekannt wurden. Die Abkommen hielten auch während des Gaza-Kriegs.2025 schloss sich ein weiteres muslimisches Land an.
Segen für die Welt
Mit der Unterzeichnung des ersten „Abraham-Abkommens“ während US-Präsident Trumps erster Amtszeit in Washington haben Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) Geschichte geschrieben. Drei weitere arabische Staaten folgten dem Beispiel: Bahrain, Sudan und Marokko. Am Entstehen der Abraham-Abkommen war auch Ägypten beteiligt. Kasachstan folgte im November 2025 während Trumps zweiter Amtszeit.
Eines Tages wird Israel gemeinsam mit Ägypten uns Assyrien ein Segen für die Welt sein, verspricht die Bibel. In den letzten Jahren hat sich mit den Abraham-Abkommen hier bereits eine Türe geöffnet. Diese Verträge gehören zu den größten politischen Erfolgen von US-Präsident Donald Trump.
Mehr als Handelspartner
Die diplomatischen Vereinbarungen normalisieren die Beziehung zum ehemals von allen arabischen Staaten geächteten jüdischen Staat. Ziel ist eine engere Zusammenarbeit im Gesundheitswesen, in der Wirtschaft, Wissenschaft, Logistik, Kultur und im Tourismus. Nach der Unterzeichnung der Abraham-Abkommen gab es erstmals Direktflüge zwischen Tel Aviv und Abu Dhabi, außerdem wurden bisher eingeschränkte Internet- und Telefonverbindungen freigegeben und Investitionen ermöglicht. Weniger als drei Jahre nach Beginn des Abkommens stieg das Handelsvolumen allein zwischen Israel und den VAE auf drei Milliarden Dollar.
Wandel im Herzen
Abdullah bin Zayid, Außenminister der VAE, sprach bei der Unterzeichnung des ersten Abraham-Abkommens von „einem Wandel im Herzen des Nahen Ostens, der weltweit Hoffnung schenken wird.“ Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach von einem wichtigen Schritt zum Frieden „für alle Kinder Abrahams“.
Auch Projekte der Koexistenz, die von der ICEJ in Israel unterstützt werden, zeigen täglich, wie Gott Menschenherzen ändern kann.






