Viele kleine Betriebe und Familienunternehmen kämpfen seit dem Terrorüberfall der Hamas um ihre Existenz – vor allem im biblischen Kernland Israels, dem „Westjordanland“. Ein Grund dafür sind der weltweit wachsende Antisemitismus und Boykott-Aufrufe.
Existenzkampf
Erst der Terrorüberfall am 7. Oktober und der massive Raketenbeschuss, dann wurden viele Mitarbeiter als Reservisten eingezogen. Andere konnten nicht kommen, weil die Arbeit unter immer wiederkehrendem Raketenbeschuss zu gefährlich war. Zu den Produktionsproblemen gesellten sich Absatzprobleme: Im Schlepptau des weltweit wuchernden Israelhasses wächst auch die antisemitische BDS-Bewegung, die zum Boykott israelischer Produkte aufruft.
Große Konzerne und Hightech-Unternehmen können Boykott-Aufrufe kompensieren, denn auf Smartphones, Computer und medizinische Produkte, vollgestopft mit Technologie aus Israel, wollen selbst die größten Israelhasser nicht verzichten. Doch kleine und mittelständische Familienunternehmen trifft es hart. Vor allem wenn sie ihren Firmensitz im „Westjordanland“ haben, in Judäa oder Samaria – dem biblischen Kernland Israels. Dabei sind viele dieser kleinen Betriebe besonders sozial engagiert.
Überraschungspakete
Solche kleinen Betriebe in Judaä und Samaria beim Vertrieb ihrer Produkte zu unterstützen, das hat sich die außergewöhnliche Handelsfirma „Lev Haolam“ zur Aufgabe gemacht. Ihr Geschäftsmodell richtet sich an Israelfreunde weltweit: „Wir verschicken jeden Monat ein Überraschungspaket zu einem bestimmten Thema“, erläutert Rivka Green, Repräsentantin bei Lev Haolam. Jedes Paket enthält Lebensmittel, Kunst und Kosmetika. Das Paket-Thema nach dem Terrorüberfall der Hamas am 7. Oktober 2023 lautete: „Am Israel Chai“ – das Volk Israel lebt. Das Paket enthielt unter anderem eine in Judäa produzierte Israelfahne und eine von einer örtlichen Kunstwerkstätte gefertigte Davidstern-Kette. Lev Haolam gehört zu den wichtigsten Großhandelsbetrieben Israels und ist eine wertvolle Stütze für viele kleine Betriebe, Handwerker, Bauern und Künstler.



