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Land gegen Frieden?

Israel im Faktencheck
Schutzbunker Raketenangriff aus dem Gazastreifen auf Israel Foto ICEJ Jerusalem
  • 2005 wurde der Gazastreifen de facto zu einem eigenständigen kleinen Staat. Es war der Versuch einer Zweistaatenlösung im Kleinen.
  • Kein Soldat blieb zurück, als Israel 2005 den Gazastreifen vollständig räumte. Auch sämtliche zivilen Ortschaften wurden zwangsgeräumt und damit „judenfrei“. 1.800 jüdische Familien, 9.000 Menschen, verloren ihre Heimat.
  • 2006 gab es die ersten freien Wahlen im Gazastreifen. Dabei erhielt die Terrororganisation Hamas die meisten Stimmen. Deren einziges Wahlversprechen: Die Vernichtung Israels.
  • In den folgenden Jahren bis zum 7. Oktober 2023 wurde Israel aus Gaza mit zehntausenden Raketen und Mörsergranaten beschossen.
  • Milliarden Dollar aus aller Welt flossen in den Gazastreifen, um Wirtschaft und Wissenschaft zu fördern und die Infrastruktur auszubauen. Doch einzig die Terror-Infrastruktur wuchs.
  • Die Hamas sorgte nicht einmal für eine eigenständige Wasser- und Strom-Versorgung. Eine Entsalzungsanlage, gebaut mit internationalen Geldern, ließ die Hamas verrotten. Ein Elektrizitätswerk, ebenfalls mit Hilfsgeldern erbaut, wurde von der Hamas versehentlich in die Luft gejagt.
  • Die Hamas verfügt über ein weltweites Firmengeflecht und Immobilien.
  • Das Familienvermögen von Hamas-Chef Ismail Haniyeh, der in Katar im Luxus lebt, wird auf über 2,3 Milliarden Euro geschätzt.
  • Gaza war kein „Freiluftgefängnis“. Die Zäune und Einfuhrbeschränkungen waren nicht Ursache, sondern Folge des Terrors.
  • Am 7. Oktober 2023 fielen tausende Hamas-Terroristen über israelische Kibbuzim und ein Musikfestival her, ermordeten 1.200 Menschen auf grausamste Weise und verschleppten über 240 Geiseln.
  • Eine Umfrage (unterstützt von der Konrad-Adenauer-Stiftung) acht Monate nach dem Massaker ergab, dass 73 Prozent der Palästinenser den Massenmord positiv bewerten.

Israels Friedensangebote

  • 1948: Israel bietet allen arabischen Ländern die Hand zum Frieden. Die arabischen Länder lehnen das Friedensangebot ab und greifen Israel unmittelbar nach der Gründung am 14. Mai 1948 an.
  • 1967: Nach dem Sechstagekrieg, bei dem Israel die Golanhöhen, die Sinai-Halbinsel, den Gazastreifen, das „Westjordanland“ und Ost-Jerusalem gewonnen hat, bietet Israel Friedensgespräche an. Die arabische Liga lehnt geschlossen ab.
  • 1982: Nach einem stabilen Friedensvertrag gibt Israel die Sinai-Halbinsel an Ägypten zurück. Syrien lehnt weiterhin Friedensverhandlungen ab, fordert aber die Golanhöhen zurück.
  • 2000: Israel bietet 90 Prozent des „Westjordanlands“ und den größten Teil Ost-Jerusalems samt Tempelberg an. Der damalige PLO-Vorsitzende Yassir Arafat lehnt ab, Israel wird mit Terror überzogen.
  • 2000: Israel verlässt den Südlibanon. Die Terrormiliz Hisbollah übernimmt das Gebiet, terrorisiert Israel seither mit Raketen.
  • 2005: Israel verlässt den Gazastreifen.

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