Israelitische Stämme besiedelten das Land nachweislich bereits 1250 v. Chr. Seither gab es jüdische Präsenz, selbst in Zeiten der Verfolgung. Kein anderes Volk, das vor 3.000 Jahren hier lebte, existiert heute noch.
Kaiser Hadrian benannte Israel/Judäa 132 n. Chr. um in „Syria Palaestina“. Eine „palästinensische Nation“ gibt es ethnologisch nicht. Die nicht-jüdische Population entstand durch Einwanderung aus arabischen Ländern und wechselnder Besatzung, am längsten dauerte die Herrschaft des Osmanischen Reichs (1517 bis 1918).
1917 verpflichtete sich Großbritannien zur Errichtung einer jüdischen Heimstätte in „Palästina“. Die sogenannte Balfour-Erklärung wurde vom Völkerbund ratifiziert, von der UNO übernommen.
1922 wurde Israel zum britischen Mandatsgebiet Palästina. Alle Bewohner wurden als „Palästinenser“ bezeichnet – ob Araber, Juden oder Christen.
Noch im Jahr 1922 trennte Großbritannien vier Fünftel des Mandatsgebiets ab als arabisches Territorium – das spätere Jordanien. 1947 teilte die UNO auch das verbliebene Fünftel „Palästinas“ noch einmal auf. Die Araber lehnten den Teilungsplan ab. Die Juden stimmten zu und gründeten am 14. Mai 1948 den Staat Israel.
Weitaus größer als die viel kritisierte jüdische Zuwanderung war die arabische Zuwanderung im selben Zeitraum:
1900 --> 400.000 Araber, 30.000 Juden
1918 --> 573.000 Araber, 66.000 Juden
1936 --> 955.000 Araber, 370.000 Juden
Das Land zog arabische Einwanderer an, weil es durch die Arbeit jüdischer Pioniere wieder ertragreich wurde und Arbeitsplätze entstanden.
Auszug aus der Sonderausgabe Wort aus Jerusalem: "Israel im Faktencheck"


