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Genozid? Militärische und humanitäre Leistung im Gazastreifen

Genozid? Militärische und humanitäre Leistung im Gazastreifen

Israels beispielloser Schutz der Zivilbevölkerung
Carmen Shamsianpur, Islamwissenschaftlerin
Zwei lange Transporter fahren hintereinander, vollbeladen mit Paletten

Das ist passiert: Bereits wenige Wochen nach dem Hamas-Massaker in Israel am 7. Oktober 2023 wurde Israel von Südafrika vor dem Internationalen Gerichtshof angeklagt. Der Vorwurf lautet „Genozid am palästinensischen Volk“. Seither ist Südafrika trotz Waffenstillstand und harten Gegenbeweisen nicht etwa zurückgerudert. Vielmehr sind zahlreiche Staaten, darunter europäische, dem Verfahren beigetreten, zuletzt Belgien Ende Dezember 2025.

Das sollten Sie wissen: Grundlegend für den Tatbestand des „Genozids“, also Völkermordes, wäre eine nachgewiesene Absicht, dass Israel das palästinensische Volk vernichten wolle. Israel kann jedoch mit Leichtigkeit nachweisen, dass es seine Absicht war und ist, die palästinensische Zivilbevölkerung in einem schweren Kampf gegen eine eingebettete Terrororganisation nach Kräften zu schützen.

Laut UNO-Statistik wäre für einen Krieg unter vergleichbaren Bedingungen zu erwarten, dass 6 bis 10 Zivilisten pro getötetem Terroristen sterben. Israel bleibt so weit unter diesem Wert, dass die Militärs dieser Welt eigentlich in den jüdischen Staat pilgern müssten, um dort zu lernen.

Die Hamas selbst meldet derzeit etwa 71.000 Tote seit Beginn des Krieges. Sie macht kein Geheimnis daraus, dass die Zahl nicht nur aus Zivilisten besteht - Israel gibt an, zwischen 20.000 und 25.000 Terroristen getötet zu haben. Außerdem zählt die Hamas auch die Menschen mit, die eines natürlichen Todes gestorben sind. Das palästinensische Zentralamt für Statistik zählte vor dem Krieg etwa 6.000 Todesfälle pro Jahr – Alter, Krankheit, Verkehrsunfälle… Diese etwa 14.000 Menschen, die statistisch gesehen seit dem 7. Oktober 2023 im Gazastreifen auch ohne Krieg gestorben wären, gehen in den 71.000 angeblich von Israel getöteten mit auf.

Darum ist es wichtig: Israel kommt also auf eine Zivilopferquote von etwa 1:1,5 bis 1:2. Das heißt maximal zwei getötete Zivilisten kommen auf einen eliminierten Terroristen. Unbestritten tragisch ist der Tod eines jeden Unbeteiligten, vor allem von Kindern.

Aber Schuld ist die Hamas, die bevorzugt aus ziviler Infrastruktur und verkleidet als Ärzte und Journalisten operiert. Allein der Präzision und Opferbereitschaft der israelischen Soldaten ist es zu verdanken, dass dennoch so wenige Zivilisten gestorben sind. Die Zahlen sind beispiellos.

Für Südafrika und Konsorten wird es schwierig sein zu erklären, wie eine Völkermordabsicht mit solch einer Quote, mit Warnungen vor Angriffen, Fluchtkorridoren, Schutzzonen und Tonnen von Hilfsgütern zusammenpasst. In Israel hört man vermehrt den ironisch gemeinten Spruch: „Wir sind schlecht in Genozid.“

Filmtipp: Tacheles mit Arye Sharuz Shalicar

(Foto: Hilfstransporte bei der Fahrt in den Gazastreifen / IDF-Spokesperson)

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