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Die neue israelische Regierung steht vor großen sicherheitspolitischen Herausforderungen. David Parsons, ICEJ-Sprecher und Vizepräsident (Jerusalem) diskutierte diese vor Kurzem mit Brigadegeneral d. R. Amir Avivi, Gründer des Israelischen Verteidigungs- und Sicherheitsforums (IDSF). Im Nachfolgenden ein Auszug des Gesprächs.
Die erste Herausforderung liegt außerhalb unserer Grenzen: es ist die Bedrohung durch den Iran. Der Iran strebt nach Atomwaffen. Er unterstützt verschiedene Terror-Milizen, die gegen Israel vorgehen. Die Hisbollah hat im Libanon mehr als 100.000 Raketen angehäuft, zum Teil sind diese präzisionsgesteuert. Inzwischen sehen wir auch, was Russland mit den iranischen Drohnen macht, nämlich die ukrainische Infrastruktur zerstören. Der Iran agiert auch im Gazastreifen, wo er die Hamas und den Palästinensischen Islamischen Dschihad unterstützt, sowie im Jemen und im Irak.
Er versucht, einen ‚nuklearen Schirm‘ aufzuspannen und rüstet diese Milizen auf. Das ist nichts Neues. Was aber neu ist, ist die Tatsache, dass wir einen Punkt erreicht haben, an dem wir nicht mehr warten können. Der Iran steht kurz davor, eine Atommacht zu werden, und es ist eindeutig, dass Israels wichtigstes Gebot ist, die nuklearen Fähigkeiten des Iran zu zerstören.
Es gibt zwei Wege, dies zu tun: entweder Israel handelt allein – und wir bauen unsere Fähigkeiten dahingehend aus, uns verteidigen zu können – oder, und das ist die bevorzugte Option, wir überzeugen die US-Regierung von der Notwendigkeit, einen Angriff gegen die iranischen Nuklearanlagen anzuführen. Der Iran ist nicht nur eine Bedrohung für Israel und Nahost, er ist eine weltweite Bedrohung und hat in Russland und China enge Verbündete. Es ist eine Koalition gegen die westliche Welt und es wird Zeit, dass der Westen dies versteht.
Die zweite Herausforderung liegt innerhalb der Grenzen Israels und betrifft die illegale Bautätigkeit sowohl durch arabische Israelis als auch durch Palästinenser. Es geschieht in der Negev-Wüste und in Galiläa, aber auch in Judäa und Samaria, in der sogenannten Zone C, die sich voll unter israelischer Kontrolle befindet. Diese illegale Bautätigkeit gefährdet die persönliche Sicherheit von Israelis, nicht nur in Judäa und Samaria, sondern in ganz Israel.
Die dritte Herausforderung ist der sich abzeichnende Zusammenbruch der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Die PA sponsert Terrorismus, sie versucht, Israel auf der ganzen Welt zu delegitimieren, sie hetzt in ihren Schulbüchern gegen Israel, aber sie ist auch für ihre eigene Bevölkerung ein schreckliches Gebilde. Und sie bricht auseinander. Womöglich wird es in ein bis zwei Jahren, an dem Tag, an dem PA-Präsident Mahmud Abbas stirbt, in der palästinensischen Gesellschaft zu Anarchie und Bürgerkrieg kommen. Jeder, der sich als der nächste palästinensische Führer sieht, bewaffnet sich gerade bis an die Zähne und baut eigene Milizen auf. Sobald Abbas nicht mehr ist, werden sie einander bekämpfen. Wo das hinführen wird, weiß niemand, aber für Israel wird es ein Riesenproblem werden.
Die vierte Herausforderung betrifft jüdische Gemeinden auf der ganzen Welt. Viele Juden wenden sich von Israel ab. Sie werden von israelfeindlichen Kampagnen beeinflusst. Sie gehen auf Distanz zum Judentum, auf Distanz zu Israel. Manche werden sogar anti-Israel, was verrückt klingt. Israel braucht dringend einen neuen Ansatz, um die Widerstandsfähigkeit der jüdischen Gemeinden weltweit zu stärken und Juden zu ermutigen, nach Israel einzuwandern.
Das ist passiert: Der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen (ECOSOC) hat die Islamische Republik Iran für den UN-Ausschuss für Programm und Koordinierung (CPC) nominiert.
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Die Opfer sind zwischen 29 und 73 Jahre alt und gehören alle zu einer Familie.
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