MENÜ

Das ist passiert: Als die Terroristen aus dem Gazastreifen am 7. Oktober die Grenze stürmten, flogen auch zahlreiche schwerbewaffnete Terroristen mit Gleitschirmen auf israelisches Gebiet. Sie trugen maßgeblich zur Stürmung der Grenze und dem anschließenden Massaker bei. Die Bilder der Terror-Gleitschirmflieger erinnern viele Israelis jetzt an den unrühmlichen Auftritt eines deutschen Diplomaten – Sven Kühn von Burgsdorff, der die Europäische Union im „Westjordanland“ und dem Gazastreifen vertrat.
Das ist der Hintergrund: Sven Kühn von Burgsdorff beendete seine Tätigkeit als EU-Diplomat im Sommer. Seine letzte Aktion war eine Provokation gegenüber Israel: Er flog mit einem Gleitschirm über Gaza, um damit für ein „freies Palästina“ zu werben. Der Diplomat kommentierte danach gegenüber der Nachrichtenagentur der Palästinensischen Autonomiebehörde: „Man kann hier fliegen!“ Mit dem Gleitschirmflug wolle er den Bewohnern des Gazastreifens einen „Weg nach vorne“ zeigen. Laut Nachrichtenmagazin Israel Hayom sagte er damals: „Ihr könnt es auch! Free Palestine!“ Er habe Palästinensern Gleitschirm-Flugstunden erteilt, soll der Diplomat in den Sozialen Medien laut Recherchen von Israel Hayom geäußert haben. Es wurde damals nicht aufgeklärt, wie der Gleitschirm in den Gazastreifen gebracht wurde. Fallschirme dürfen nur mit Sondergenehmigung eingeführt werden.
Darum ist es wichtig: Leider treten manche Diplomaten und Medienvertreter gegenüber Israel sehr belehrend und überheblich auf. Es ist wichtig zu erkennen, wo Kritik an Israel aufhört und Antisemitismus anfängt. Hier gilt der sogenannte 3-D-Test als hilfreich. Jedes "D" ist ein Indiz für Antisemitismus. Das erste D steht für Dämonisierung – wenn Israel mit dem NS-Regime verglichen wird oder Gaza mit Auschwitz beispielsweise. Das zweite D steht für Doppelstandards – wenn Israel anders bewertet und/oder häufiger kritisiert wird als andere Staaten. Das dritte D steht für Delegitimierung – wenn Israel das Existenzrecht abgesprochen wird, dazu gehört auch das Recht auf Verteidigung.
Teile diesen Beitrag:
Die ICEJ tritt öffentlich gegen Antisemitismus ein und informiert mit Veranstaltungen über Israel. Für diese Events suchen wir immer wieder ehrenamtliche Helfer.
Volontäre aus aller Welt engagieren sich jedes Jahr beim Laubhüttenfest der ICEJ.
Das Laubhüttenfest ist eine ausgezeichnete Gelegenheit, sich an die Seite des jüdischen Volks zu stellen und Israel zu zeigen, dass es nicht allein ist.
Der weltweit explodierende Judenhass ist ein Weckruf! Die Zeit ist gekommen, sich zu entscheiden: Wegsehen oder aufstehen?
Wenn wir aus der Geschichte lernen wollen, müssen wir sie kennen! Die ICEJ war deshalb wieder mit einem Holocaustüberlebenden zu Gast bei Schulklassen, diesmal in der Eugen-Kaiser-Schu...
Die Zahl iranischer Cyberangriffe auf Israel ist im Juni 2026 sprunghaft angestiegen.
Auf Bildern katarischer Flugzeuge ist laserbasierte israelische Raketenabwehrtechnologie zu erkennen.
Islamisten in Berlin instrumentalisierten Kinder: Gefesselt bei bis zu 40 Grad.
In Berlin wurde ein Terrorist und Judenhasser gefeiert. Islamistisch geprägte Demonstranten schwenkten Fahnen und Bilder des iranischen Führers Ajatollah Ali Chamenei.
Das iranische Volk steht an der Seite Israels, stellte der deutsch-iranische Pastor Siamak Aminmansour klar – und fand warnende Worte für die deutsche Politik.