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Im ZDF wurden gefälschte "Beweisvideos" veröffentlicht, unter anderem in der Sendung von Dunja Hayali. Als die Lüge aufgedeckt wurde, folgten erst Ausreden, dann eine Entschuldigung - aber auch Rechtfertigungen. Man habe sich nichts vorzuwerfen, denn die gefälschten Bilder hätten „die Realität abgebildet“, verteidigte ZDF-Korrespondent Elmar Theveßen Insiderberichten zufolge die Fälschungen.
Das ZDF macht USA-Korrespondentin Nicola Albrecht für die Fake-Bilder verantwortlich. Albrecht war bis 2020 ZDF-Studioleiterin in Tel Aviv und arbeitete dort für die Gaza-Berichterstattung mit dem palästinensischen Unternehmen Palestine Media Productions (PMP) zusammen, dessen Fernsehtechniker 2025 als Hamas-Offizier enttarnt wurde und der zuvor jahrelang ungehindert israelfeindliche Videos in den sozialen Medien veröffentlicht hatte.
Nicht nur mit Bildern, auch mit Worten nimmt man es wohl nicht immer genau beim ZDF. Während des Gazakriegs bezeichneten Dunja Hayali und Elmar Theveßen verurteilte palästinensische Schwerverbrecher in israelischen Gefängnissen faktenwidrig als „Geiseln“, setzten sie so mit Terroropfern gleich, die von der Hamas verschleppt worden waren.
Auf Theveßen geht auch eine der schlimmsten Lügen über den ermordeten Amerikaner Charlie Kirk zurück. Theveßen behauptete, Kirk habe gesagt, dass Homosexuelle gesteinigt werden müssen. Diese Lüge hält sich bis heute hartnäckig, obwohl Theveßen längst zugegeben hat, dass es eine Falschbehauptung war.
Ganz nebenbei: Das ARD untermalte im „Bericht aus Berlin“ die Wiederwahl von Friedrich Merz beim CDU-Parteitag mit dem Bild einer Beifall klatschenden Angela Merkel in der ersten Reihe. Dabei hatte die Altkanzlerin den Parteitag bereits vor der Wahl verlassen.
Es ist schwer geworden, Lüge und Wahrheit zu unterscheiden.
Schabbat Schalom
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