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Als alle gingen, sind wir gekommen

Als alle gingen, sind wir gekommen

"Tröstet, tröstet mein Volk!, spricht euer Gott." (Jesaja 40,1)
Ein Mann am Mikrofon. Hinter ihm hängt an einer Steinwand ein Schild mit der Aufschrift: International Christian Embassy Jerusalem. Fahnen hängen im Hintergrund

Am 30. Juli 1980 verabschiedet die Knesset, das israelische Parlament, das Jerusalemgesetz. Es erklärt Jerusalem zur ungeteilten Hauptstadt Israels. Die verärgerten arabischen Staaten drohen mit einem Ölembargo und die noch in Jerusalem verbliebenen Botschaften werden nach Tel Aviv verlegt. Zu dieser Zeit, als Israel sich besonders isoliert und von der internationalen Gemeinschaft ausgegrenzt sieht, ergreifen rund 1.000 Christen aus 32 Ländern die Gelegenheit, dem Ruf Gottes zu folgen und ihre Solidarität mit dem jüdischen Volk und Staat Israel zu zeigen. Während des jüdischen Laubhüttenfestes gründen sie im September 1980 die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ).

Der Auftrag der ICEJ

Heute repräsentiert die ICEJ mit ihren Zweigstellen in über 90 Ländern Millionen Christen weltweit, die Israel lieben und es unterstützen. In der Wiedererlangung der Unabhängigkeit Israels erkennen wir Gottes Treue zu seinem Wort und seinem Bund mit dem jüdischen Volk.

Der Dienst der ICEJ lässt sich folgendermaßen untergliedern:

  • Israel in Freundschaft und Unterstützung beistehen: die Armen versorgen, Terroropfer unterstützen, Holocaustüberlebenden helfen, Juden bei der Heimkehr nach Israel beistehen und vieles mehr.
  • Die weltweite Gemeinde über Gottes Pläne mit Israel informieren.
  • Eine Stimme der Heilung, Wahrheit und Versöhnung sein: im Heiligen Land und auch zwischen Israel und der Welt.
  • Entschieden gegen Antisemitismus, Antiisraelismus und Rassismus aufstehen.
(Foto: Jerusalems Bürgermeister Teddy Kollek bei der ICEJ-Gründungsfeier 1980)

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