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Viele Christen zögern, sich mit Israel zu solidarisieren. Teils aus Angst vor Repressionen, teils aus Unsicherheit. Denn das Thema „Zionismus“ wird kontrovers diskutiert – sogar innerhalb der Kirche. Doch es ist an der Zeit, sich zu entscheiden!
Erstaunlicherweise sah der Prophet Jesaja den Streit um Zion voraus. Er verkündete: „Denn ein Tag der Vergeltung ist es für den HERRN, ein Jahr der Wiedergutmachung im Rechtsstreit um Zion.“ (Jesaja 34,8)
Ich habe festgestellt, dass es viel einfacher ist, sich mit Israel zu solidarisieren, wenn man zwei biblische, prophetische Wahrheiten versteht:
Die Bibel bezeugt eindeutig, dass Israel in den letzten Tagen eine Wiederherstellung verheißen ist – sowohl die physische Rückkehr ins Land als auch die geistliche Rückkehr zu Gott durch den verheißenen Messias (Hesekiel 36,24ff; Römer 11,25–27).
Diese zweiphasige Rückkehr entspricht Gottes Bundesversprechen an die Patriarchen Abraham (1. Mose 17,8), Mose (3. Mose 26,44–45; 2. Mose 33,14; Hebräer 4,9) und David (2. Samuel 7,12-16; 1. Chronik 22,7–10).
Die hebräischen Propheten berichten uns anschließend, wie Gott diese Bundesversprechen an Israel erfüllen würde. Hesekiel 36,24ff ist die deutlichste Stelle, die Israels physische Rückkehr ins Land und die anschließende geistliche Rückkehr zu Gott beschreibt. Amos 9,15 versichert dem jüdischen Volk, dass es nach zwei Exilen und zwei Rückkehren „nie wieder entwurzelt werden“ würde. Und Jesaja 9,6-7 verheißt, dass am Ende der Messias auf dem Thron Davids sitzen und die ganze Welt in einem ewigen Reich regieren würde.
Doch was sagt das Neue Testament dazu? Manche Christen behaupten, das Neue Testament erwähne die Wiederherstellung Israels in den letzten Tagen nicht. Sie sagen auch, Jesus selbst habe die Wiederherstellung des Reiches für Israel in Apostelgeschichte 1,6-7 verworfen. Doch er sagte lediglich, der Zeitpunkt dieser verheißenen Wiederherstellung liege allein in Gottes Hand.
An anderer Stelle bekräftigte Jesus eindeutig sowohl die physische als auch die geistliche Wiederherstellung Israels in den letzten Tagen. In Lukas 21,24 sagte er zutreffend das Exil seines Volkes und die Herrschaft der Heiden über Jerusalem voraus, „bis die Zeiten der Heiden erfüllt sind“. Mit anderen Worten: Das physische Exil der Juden aus Jerusalem und dem Land würde eines Tages ein Ende haben. In Matthäus 23,39 sagte Jesus auch die geistliche Wiederherstellung Israels voraus und sprach zu Jerusalem: „Ihr werdet mich nicht wiedersehen, bis ihr sprecht: ‚Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!‘“
Jesus versicherte zudem, dass Elia wiederkommen und „alles wiederherstellen“ werde (Matthäus 17,11). Weiterhin erklärte er, dass in der „Wiedergeburt“ – dem kommenden messianischen Zeitalter – seine engsten Nachfolger auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten würden (Matthäus 19,48). Mit anderen Worten: Israel wird als erlöstes Volk ins Millennium eintreten!
Auch der Apostel Petrus predigte, dass Jesus erst wiederkommen werde, wenn die von den hebräischen Propheten verheißene „Wiederherstellung aller Dinge“ abgeschlossen sei (Apostelgeschichte 3,19–21). Alle, die diese wiederholten Verheißungen der „Wiederherstellung“ hörten, wussten, dass sie sich auf die große jüdische Hoffnung auf das wiederhergestellte, ewige Reich bezogen, das David und Salomo verheißen worden war.
Schließlich sagte der Apostel Paulus eine Zeit voraus – nach dem Einzug der Heidenvölker –, in der „ganz Israel gerettet werden wird“. Dies geschieht, wenn ein Erlöser aus „Zion“ hervorkommt und die Gottlosigkeit von Jakob nimmt (Römer 11,25–27). Welch ein überzeugendes Bekenntnis zum Zionismus und seinem erlösenden Auftrag!
Die Bibel sieht auch einen heftigen geistlichen Kampf um Israels nationale Erlösung voraus. Dieser Kampf wird schließlich alle Nationen nach Jerusalem führen, damit sie dort von Gott für ihre Misshandlung Israels gedemütigt und gerichtet werden (Psalm 2; Jesaja 2; Daniel 2,34–35.44–45; Joel 3; Zefanja 3,8; Sacharja 12 und 14).
Der Apostel Johannes hat in Offenbarung 12 eine Vision von einer Frau, die mit der Sonne bekleidet ist, den Mond unter ihren Füßen und einen Kranz aus zwölf Sternen auf ihrem Haupt hat. Dieses Bild stammt aus Josefs Traum in 1. Mose 37,9 und beschreibt eindeutig das Volk Israel. Es befindet sich in einem gewaltigen geistlichen Kampf im Himmel mit einem furchterregenden Drache.
Die brennende Frage lautet: Warum versucht Satan immer noch, das Volk Israel zu vernichten? Die Antwort ist, dass Israel Gott immer noch wichtig ist. Und im Zionismus geht es um die Vollendung von Gottes Erlösungsplan für die ganze Welt.
Dafür lohnt es sich einzustehen!
Filmtipp aus der Israel-TV-Sendereihe „Faszination Israel“: Der Zionismus. Visionäre, Pioniere und Staatsgründer
Auszug aus dem Wort aus Jerusalem: "Zion: Segen oder Ärgernis?"
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