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Verschiedene Bibelstellen porträtieren das einzigartige Phänomen christlicher Liebe und Fürsorge für Israel. Gottes Wort enthält viele wunderbare und humorvolle Bilder für dieses Phänomen, das für Israel überraschend ist, da es niemals wirklich erwartet hat, eine Familie aus den Nationen „zu gewinnen“. Es ist eine unerwartete Braut, insbesondere weil sie dem Gott Israels durch einen der berühmten Söhne Israels verbunden ist – Jesus von Nazareth!
Jakob geht ins Exil, nachdem er seinen Bruder Esau betrogen hat. Dort arbeitet er für seinen Onkel Laban, der eine wunderschöne Tochter Rachel und eine nicht so schöne Tochter Leah hat. Er dient Laban sieben Jahre für Rachel, heiratet sie schließlich und stellt nach der Hochzeitsnacht fest, dass er tatsächlich Leah geheiratet hat! In seinen Augen ist sie eher ein „hässliches Entlein“, aber sie gibt ihm viele Kinder. Zweifelsohne ist die christliche Kirche für Israel so etwas wie ein hässliches Entlein gewesen. Heute jedoch kommt diese Braut aus aller Welt in die Zelte Jakobs und bekennt ihm ihre bedingungslose und ernst gemeinte Liebe
Josef wird von seinen Brüdern betrogen, in die Sklaverei verkauft, fälschlicherweise eines Verbrechens angeklagt, das er nicht begangen hat, ins Gefängnis geschickt und dann schließlich zu Pharaos rechter Hand gemacht. Eine Hungersnot in Kanaan zwingt seine Brüder dann, auf der Suche nach Nahrung zu ihm zu kommen, aber sie erkennen ihn nicht, weil er wie ein Ägypter aussieht. Josef hat Ägypten vor der Hungerkatastrophe bewahrt und wird im ganzen Land verehrt. Er hat durch sein Leiden eine Familie hinzugewonnen. Heute haben die Leiden Christi aus jedem Stamm und jeder Sprache (Ägypten) eine Familie hervorgebracht, die Sein Volk liebt. Auch dies ist ein Bild für Israels unerwartete Braut.
Die Geschichte Ruts, der Moabiterin, ist wunderschön und romantisch. Nachdem sie nach Moab ausgewandert sind, heiraten die beiden Söhne Naomis moabitische Frauen, Orpa und Rut. Nach einiger Zeit sterben ihre Ehemänner und Naomi möchte nach Bethlehem in Juda zurückkehren. Orpa, deren Name „Rücken“ oder „Nacken“ bedeutet, bleibt in Moab, während Rut, „die Freundin“ mit Naomi nach Israel geht und bei ihr bleibt. Ihre Liebe und Treue zu Naomi und ihrem Volk bringen beiden neue Freude und Hoffnung, und sie heiratet schließlich in die königliche Familie ein. Heute gibt es zwei Strömungen in der Kirche. Die eine, wie Orpa, kümmert sich nicht um Israel und geht ihre eigenen Wege. Die andere ist eine „unerwartete Braut“, die wie Rut fest entschlossen ist, mit Israel zu gehen, zu Naomis Erstaunen.
Auch heute wird christliche Liebe und Fürsorge für Israel von einigen Juden als merkwürdig angesehen, aber viele haben erkannt, dass diese Christen wahre Freunde sind, die mit ihnen durch dick und dünn gehen. Am Ende werden wir alle dadurch bereichert. Die Christen, weil sie ihren eigenen Glauben und Israel besser verstehen und Israel, weil es durch seine neuen Freunde aus „Moab“ Freude und Trost empfängt!
Beteiligen Sie sich an unserem Auftrag, das Israelische Volk ganz praktisch zu trösten!
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